Der Insasse (Buch)

Psychothriller

Buch
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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch... (weiter)

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Der Insasse
»Was liest Du?«-Rezension von ladymay8990, am 07.12.2018

Zum Inhalt:

Der kleine Max ist seit über einem Jahr verschwunden. Verantwortlich ist dafür der Serienmörder Tramniz der nach einer Operation seine Strafe auf der Krankenstation der Berliner Steinklinik verbringt.

Um endlich Gewissheit zu haben Un der Wahrheit näher zu kommen, lässt sich der Vater von Max von seinem Schwager in die Psychiatrie einschleusen um an den verurteilten Mörder heranzukommen.

Doch schnell muss er merken, dass nichts ist wie es scheint...


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit zwei Schicksalen, die sich später miteinander verbinden werden und man bekommt gleich ein Gefühl für die bedrückende, düstere Stimmung.

Bis auf ein paar sehr kleinen Längen im Mittelteil ist es Fitzek sehr gut gelungen, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten und überrascht am Ene mit einer unerwarteten Wendung.

Auch wenn ich die Grundidee am Anfang schon erahnt hatte, wurde das Ende sehr gut vorbereitet, in Szene gesetzt und alle losen Enden miteinander verknüpft.

Fazit:

Mein erster und mit Sicherheit nicht mein letzter Fitzek :)

Nicht sein bester Roman, aber trotzdem gut
»Was liest Du?«-Rezension von LillySymphonie, am 07.12.2018

Vor einem Jahr verschwindet Max Berkhoff und nur der Täter weiß, wohin und was mit dem Jungen passierte. Doch dieser sitzt im Hochsicherheitstrackt der Psychatrie. Es bleibt also nur eine Möglichkeit für Max' Vater: Er muss sich selbst einweisen lassen.

Und damit fangen die Probleme erst richtig an. Welche das sind, möchte ich nicht näher erläutern, denn die Angt dich zu spoilern ist zu groß. Max Berkhoff steht vor vielen Hürden, die er überwinden muss um den Verbleib seines Sohnes zu efahren. Dafür nimmt er alles in Kauf, auch seinen eigenen Verstand. Sebastian Fitzek spielt auch in seinem neustem Werk nicht nur mit der Psyche seiner Protagonisten, sondern auch mit der des Lesers.

Wie so in vielen Büchern von Fitzek sollte man sich auch hier fragen, wer nun eigentlich der Protagonist ist und ob alles so stimmt, was dieser uns weiß machen will. So wird auch hier erst am Ende alles aufgelöst, wobei auf dem Weg dorthin immer mehr Fragen aufgeworfen werden. Und hier kommen wir zum Stichwort: Zum Ende. Denn erst auf den letzten 150 Seiten wurde es spannend, was bis dahin zwar auch der Fall war, aber nicht so, dass ich wirklich an dem Buch geklebt habe. Es war ein typischer Fitzek, spannend aber irgendwie auch schon bekannt.
Erst zum Ende hin schaffte es der Autor mich an sein neues Buch zu ziehen und ich habe es erst aus der Hand gelegt, als ich fertig war.
Zwischendurch gab es einige Szenen, die mich haben schlucken lassen. Szenen die den sogenannten Phantomschmerz im Leser hervorrufen finde ich immer sehr gut gelungen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich den großen Hype um dieses Buch nicht nachvollziehen kann. Der Insasse gehört zwar zu den besseren seiner Bücher, die ich gelesen habe, aber ein richtiger Pageturner war es für mich nicht, wenn man die letzten Seiten nicht mitzählt.
Die Aufmachung des Buches ist wieder mal sehr gut gelungen. Der rote Buchschnitt und die leichten Polsterungen machen es zu einem Blickfang im Regal.