Der Outsider (Buch)

Roman

Stephen King

Übersetzung: Bernhard Kleinschmidt

Buch
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Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein... (weiter)

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Details
AutorIn Stephen King
Übersetzung Bernhard Kleinschmidt
Seiten 747
EAN 9783453271845
Sprache deutsch
erschienen bei Heyne Verlag
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Ursprungstitel The Outsider
Stichwörter Bill Hodges
Horror
Kriminalroman
Cuco
Mr Mercedes
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 26 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  11 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  15 Bewertungen

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Spannendes Wiedersehen mit alten Bekannten
»Was liest Du?«-Rezension von Michelly, am 07.01.2019

Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Ich persönlich bin Fan von den neuen King Romanen, der Schreibstil ist zwar deutlich anders als in seinen frühen Romanen (die ich auch sehr mag), aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil kommt recht unaufgeregt daher, sauber, flüssig, subtil und dennoch baut der Großmeister einen wunderbaren Spannungsbogen auf. Die Figuren sind alle sehr authentisch gestaltet. Sie sind mal sympathisch, mal egoistisch, haben oder machen Fehler, aber sind alle sehr liebevoll ausgearbeitet. Ich konnte mich in die Emotionen, die entstanden, ohne Probleme einfühlen. Insgesamt ist die Geschichte sehr emotional, besonders zu Beginn mit dem brutalen Mord an dem Jungen und der anschließenden Verhaftung von Terry. Es ist schwer, die Geschichte zu beschreiben, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Besonders gut gefallen hat mir das Wiedersehen mit alten, aber liebgewonnenen Bekannten. Hier sollte vielleicht gesagt werden, dass es durchaus Sinn macht, die davor erschienene Triogie um Mr. Mercedes gelesen zu haben, um alle Teile des Outsiders richtig zu verstehen. Ebenso muss man sich auf das Übersinnliche einlassen können, was aber bei echten King-Fans wohl eher kein Problem ist. Was recht bodenständig beginnt, entwickelt sich zum übersinnlichen Horrotrip.

Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen!

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Nichts für schwache Nerven
»Was liest Du?«-Rezension von kleine_welle, am 30.12.2018

Frank Peterson, ein Junge aus der Stadt, wurde auf sehr brutale Weise ermordet. Alles deutet auf Terry hin, den Trainer der Jugendbaseballmannschaft dort. Detective Ralph Anderson lässt ihn in aller Öffentlichkeit verhaften, aber Coach Terry hat ein Alibi. Ein handfestes.

Das Cover ist jetzt nicht so direkt meins, aber wenn man es im Zusammenhang mit der Geschichte stellt, auf jeden Fall passend.
Der Einstieg hat mir sofort gefallen. Die Art, wie Stephen King an die Sache ran geht. Auf der einen Seite die öffentliche Verhaftung von Terry, im Wechsel mit den Verhören der Zeugen bei der Polizei. Man bekommt direkt einen Einblick in die Ermittlungsarbeit und kann nachvollziehen warum Anderson so gehandelt hat.
Natürlich ist dem Leser aber auch von Anfang an klar, dass es nicht so einfach sein kann. Sonst wäre es ja kein King-Roman. ;)
Und so baut sich auch für den Detective immer mehr eine Geschichte auf, die nicht so klar auf der Hand liegt, wie zunächst gedacht. Und das macht dann die Spannung aus, finde ich. Außerdem begegnet man im Laufe des Buches noch alten Bekannten wieder. :D
Mich fasziniert das ja immer, wie er seine verschiedenen Charaktere sogar über die verschiedenen Bücher hinweg miteinander verbindet.
Die Schreibweise ist in bewährter King-Manier. Er nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und so ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Jedes noch so kleine Detail, angefangen mit dem Mord an Frank Peterson, wird ausführliche beschrieben und erklärt. Und so kann es manchmal auch schon ein wenig schockierend werden.
Was ich immer besonders an Kings Art mag, ist das er immer so kleine Informationen mit einschiebt. Meistens geschieht das in Klammern und man bekommt als Leser das Gefühl eine ganz besondere Info zu erhalten (die nur für mich bestimmt ist).
Der Roman baut sich spannend auf und das mysteriöse tut sein Übriges dazu. Allerdings dauert es dann doch länger bis es wirklich zu actionreichen Handlungen kommt. Vorher wird sehr viel ermittelt und geredet. Das war zwar meiner Ansicht auch interessant und ich war sehr gespannt auf die Auflösung, aber erst gegen Ende beginnt dann die eigentliche Jagd nach dem Mörder.
Und da sich das dann doch erst im letzten Abschnitt des Buches abspielt, ist diese Jagd, die actionreiche Spannung, dann auch schnell vorbei und das Buch beendet.
Das fand ich dann doch etwas schade, obwohl ich jetzt keine Sekunde von dem Buch gelangweilt war. Im Gegenteil, es war sehr gut geschrieben und ich wurde gut unterhalten. Aber vielleicht hätte man dann doch früher mit allem beginnen können.

Mein Fazit: Ein Buch, das sich nahtlos in die King-Romane einreiht. Von der Art und Weise, wie das Buch geschrieben wurde enthält es natürlich keine großen Überraschungen, aber ich lese Stephen King einfach gerne und wurde so gut unterhalten. Die Story fand ich auch spannend, obwohl die Action ruhig schon etwas früher hätte starten können. Aber wer Stephen King mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen - ein wasserdichter Fall also? Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. "Im Erschaffen von Monstern unterschiedlichster Art ist Stephen King einfach unerreicht. Das in Der Outsider ist wahrlich nicht von schlechten Eltern." The New York Times

King, Stephen Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.