Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete (Buch)

Buch
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Ein neues Abenteuer vom Hotzenplotz aus den Anfängen seiner Räuberkarriere, für Kinder ab 6 Jahren. Ursprünglich von Otfried Preußler als Puppenspiel geschrieben, wiederentdeckt und zur... (weiter)

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Details
AutorIn Otfried Preußler
Seiten 64
EAN 9783522185103
Sprache deutsch
erschienen bei Thienemann Verlag
Erscheinungsdatum 22.05.2018
Stichwörter Kinderbuch ab
Räuber
Otfried Preußler
Die kleine Hexe
Ronja Räubertochter
Altersfreigabe ab 6 Jahren
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Mayersche-Rezension von Joannes, am 16.06.2018

Würden Sie ein angeblich echtes Gemälde von Picasso kaufen, das sein Neffe nach einer Picasso-Bleistiftskizze gemalt hat? Auf dem Umschlag dieses Buches steht Otfried Preußler, obwohl der Text in dieser Form nicht von Preußler stammt, sondern von seiner Tochter. Erst ein Blick ins Impressum offenbart, dass hier versucht wurde, Preußlers Prosa-Erzählstil nachzuahmen - auf Grundlage eines kurzen Preußler-Puppenspiels aus den Sechzigern. Mit anderen Worten: Dialoge von Preußler, gestreckt mit Erzähltext seiner Tochter, die sich bemüht, so zu schreiben wie der Vater (und dabei aus den Original-Hotzenplotzbänden abkupfert). Für mein Empfinden ein Betrug. Und zudem Geldschneiderei mit einem großen Namen deutscher Kinderliteratur. Der Thienemann Verlag verspielt mit diesem Retortenprojekt eine Menge an Vertrauen. Pries das Buch zunächst sogar als "Sensationsfund" und (mit rotem Aufkleber) NEUE Hotzenplotz-Geschichte an, was dann peinlich revidiert werden musste, weil so mancher Leser offenbar besser zu recherchieren weiß als Preußlers Hausverlag. Man sollte diese Fälschung eines Uralt-Buches schon aus Prinzip nicht kaufen, zumal es genügend (echte!) gute zeitgenössische Kinderbücher gibt. Gelungen, das muss fairerweise erwähnt werden, sind die Illustationen von Thorsten Saleina, der einen lässigen Spagat zwischen Tripp-Tradition und Neuinterpretation hinlegt - nur hilft dies leider nicht über das Ärgernis hinweg, dass dies eine allzu dünne Story ist, der das Allerwichtigste fehlt: der humorvolle echte Preußler-Erzählton, geschrieben vom echten Autor Preußler. Bedenklich ist zudem, dass der Verlag es offenbar geschafft hat, auch so manchen Buchhändler zu täuschen (oder vom Mitschwindeln zu überzeugen) - Kunden berichteten, dass Buchhändler ihnen diesen Hotzenplotz als hundertprozentiges Werk von Preußler verkaufen wollten, soeben im Preußler-Nachlass fix und fertig in dieser Fassung entdeckt. Sorry, eine solches Täuschungsmarketing ist in der Literaturbranche ebenso skandalös und verwerflich wie Karl-Theodor zu Guttenbergs gezinkte Doktorarbeit oder die geschönten Abgaswerte bei VW. Der Thienemann Verlag sollte wenigstens so ehrlich sein, ab der nächsten Auflage die wahre Urheberin VORNE auf den Umschlag zu schreiben. Und vielleicht veröffentlicht er ja auch mal ein paar NEUE Bücher, anstatt die alten Verkaufsschlager in Dauerschleife zu recyceln.

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Ein neues Abenteuer vom Hotzenplotz aus den Anfängen seiner Räuberkarriere, für Kinder ab 6 Jahren. Ursprünglich von Otfried Preußler als Puppenspiel geschrieben, wiederentdeckt und zur Vorlesegeschichte ergänzt von Susanne Preußler-Bitsch. Üppig und in Farbe illustriert. Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen - und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen! "Nun gibt es also auch noch ein viertes Abenteuer dieses polternden Bösewichts, aufgefrischt mit Illustrationen von Thorsten Saleina ganz im Stil der berühmten Zeichnungen von Franz Josef Tripp (...): eine kleine, charmant erzählte Geschichte." Augsburger Allgemeine Zeitung, 24.5.2018