Der Wal und das Ende der Welt (Buch)

Roman

John Ironmonger

Übersetzung: Maria Poets, Tobias Schnettler

Buch
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Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit. "Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend." Stern "Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück." Elle Erst wird... (weiter)

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Details
AutorIn John Ironmonger
Übersetzung Maria Poets, Tobias Schnettler
Edition 5. Aufl.
Seiten 476
EAN 9783103974270
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER, S.
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Ursprungstitel Not Forgetting The Whale
Stichwörter Zeh
Fridays For Future
Bibel
Gute Bücher
Hobbes
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 82 Meinungen

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Mal was Anderes. Richtig gut!
»Was liest Du?«-Rezension von Dorothea Esser, am 16.08.2019

Inhalt:

Erst wird ein junger Mann angespült und dann strandet der Wal. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass alles mit allem zusammenhängt. Und wer das Küstendorf St. Piran kennt, weiß, es gibt noch Hoffnung. Selbst für die Menschheit.

Eines Morgens retten die Bewohner des Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus dem Wasser. Alle kümmern sich rührend um ihn: der pensionierte Arzt Dr. Books, der Strandgutsammler Kenny Kennet, die Romanautorin Demelza Trevarrick und Polly, die hübsche Frau des Pastors. Doch keiner von ihnen ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. Denn der junge Joe ist vor einem Kollaps aus London geflohen. Als die globalen Zusammenhänge klarer werden und die Krise näher kommt, müssen Joe und die Bewohner von St. Piran entscheiden, wen sie retten wollen.

Meine Meinung:

Joe kommt aus dem Finanzsektor. Er ist allerdings nicht selber Bänker, sondern arbeitet als Mathematiker an Programmen, die fallende und steigende Kurse vorhersagen sollen, damit die Bank entsprechend investieren und gewinne generieren kann. Joe ist sehr gut in seinem Job, doch dann verlangt sein Chef, dass sein Programm einen Auslöser für einen weltweiten Kollaps der Wirtschaft ermitteln soll. Was zunächst unmöglich scheint gelingt dann doch und wirft Joes Weltbild komplett um.

Er flieht aus London und landet in St. Piran. Mithilfe der Menschen dort gelingt es ihm die wichtigen Dinge im Blick zu halten und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ein wirklich besonderer Roman, der lang nachklingt und sich wunderbar lesen lässt.

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Zusammenhalt
»Was liest Du?«-Rezension von urmeli, am 06.08.2019

~~Im Fischerdorf St. Piran an Cornwalls Küste geht es mit seinen 307 Bewohnern sehr beschaulich zu. In dieser Gemeinschaft kennt man sich, die Stärken und Schwächen jedes einzelnen. Die Ruhe wird gestört als der Strandgutsammler Kenneth einen Finnwal sichtet und kurz danach die junge Charity am Strand einen nackten Mann findet. Dieser Mann, Joe Haak, wird zum ehemaligen Arzt des Dorfes gebracht und dort auch beherbergt. Als es Joe wieder etwas besser geht, sucht er am Strand nach seinen Sachen und sieht den inzwischen gestrandeten Wal. Eine Rettungsaktion wird ins Leben gerufen.
Sehr liebevoll werden die Menschen des Dorfes dargestellt. Der Zusammenhalt und die Hilfeleistung, die nun auf den Wal gerichtet ist.

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Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit. "Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend." Stern "Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück." Elle Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt. John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?

Ironmonger, John John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur - und das Reisen auf alle Kontinente.