Der Wind nimmt uns mit (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie... (weiter)

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Details
AutorIn Katharina Herzog
Edition 2. Aufl.
Seiten 368
EAN 9783499275272
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 16.04.2019
Stichwörter La Gomera
Kanarische Inseln
Belletristik
Frauenroman
Bücher für den Urlaub
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 67 Meinungen

davon Rezensionen:
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Das bisher beste Buch von Katharina Herzog
»Was liest Du?«-Rezension von Glitzerfee, am 15.07.2019


Inhalt:
Maya ist 32 Jahre und erfolgreiche Reisebloggerin. Während einer ihrer Trips lernt sie Tobi flüchtig kennen und das bleibt nicht unvergessen.
Sie versucht ihn ausfindig zu machen und benutzt die sozialen Medien dafür. Er soll sich ausgerechnet auf La Gomera aufhalten. An diesen Ort wollte Maya nie mehr hin, denn dort lebt ihre Adoptivmutter Karoline. Mit ihr hat sie seit Jahren schon keinen Kontakt mehr. Doch es bleibt ihr nichts anderes übrig, sie muss sich auf den Weg machen.


Meine Meinung:
„Der Wind nimmt uns mit“ ist der dritte Roman von Katharina Herzog. Viele kennen die Autorin auch unter den Namen Katrin Koppold und ich habe alle ihre Bücher gelesen. Doch mit dieser wundervollen Geschichte hat sich die Autorin selbst übertroffen.

Das Buch ist nicht nur aus der Sicht von Reisebloggerin Maya in der ich-Form geschrieben. Sondern wir bekommen auch ein paar Kapitel aus der Vergangenheit von Adoptivmutter Karoline. Was mir besonders gut gefallen hat. Die Geschichte bekommt dadurch noch mehr Tiefe als sie eh schon hat.

Maya ist selbstbewusst und weiß genau was sie will. Leider fühlt sie sich nirgends zu Hause und ist daher froh ihr Geld als Reisebloggerin zu verdienen. Es ist sehr interessant zu erfahren, wo Maya schon überall war und was sie alles erlebt hat.
Als sie Tobi trifft, ändert sich ihr ganzes Leben und sie muss sich die Frage stellen, was sie wirklich will.
Ausgerechnet nach La Gomera führt ihr Weg. Dort wo sie nie hinwollte, doch sie stellt sich dieser Herausforderung. Die Momente die Maya dort erlebt bereiten während des Lesens viel Freude.

Katharina Herzog hat mit sehr viel Gefühl geschrieben. Die Geschichte ist aufregend, herzergreifend, hat eine Prise Romantik und ist einfach wunderschön. La Gomera ist so lebendig beschrieben, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt und man selber die Insel erforschen möchte. Ich konnte so richtig abschalten und völlig darin versinken. Man ist tief verbunden mit Maya und man fühlt förmlich mit ihr mit. Alle Charaktere haben ihren Charme und sind wunderbar ausgearbeitet.

Wer hier einen 08/15 Sommerroman erwartet ist weit gefehlt, denn „Der Wind nimmt uns mit“ ist so viel mehr. Diesen Roman muss man unbedingt lesen und dieses Glück und die Zufriedenheit spüren. Katharina Herzog weiß genau wie sie ihre Leser verzaubert.


Fazit:
„Der Wind nimmt uns mit“ von Katharina Herzog ist eine ganz zauberhafte Geschichte. Man bekommt alles was das Herz begehrt. Tiefgründig, berührend, fesselnd und voller Glück.

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Leider nicht überzeugend
»Was liest Du?«-Rezension von Literaturliebe, am 14.07.2019

In „Der Wind nimmt uns mit“ schenkt Katharina Herzog dem Leser einen sommerlichen Roman auf La Gomera. Es geht ums Reisen und um Abenteuer. Um die Familie und Liebe und dass beides nicht immer zwingend eine Blutsverwandtschaft voraussetzt. Aber vor allem geht es ums ankommen.
 
 „Ich wünschte, ich hätte einen solchen Ort auch schon gefunden. Einen Ort, an dem Stillstand für mich erträglich ist und an dem ich Erinnerungen finde, ohne dafür um die halbe Welt zu reisen.“ – S. 241

Reisebloggerin Maya hat schon fast die ganze Welt gesehen und ist nur wenige Wochen am selben Ort. Auf ihren Reisen sammelte sie schon wunderbare Erinnerungen, auf die man glatt neidisch werden kann. Aber Maya ist ein furchtbar anstrengender Charakter und während des gesamten Buches wurde sie mir nie sympathisch. Sie scheint kaum erwachsen und verhält sich trotz ihrer 32 Jahre wie eine trotzige 16-Jährige. Sie ist immer sauer auf irgendwas oder irgendwen und außerdem ist sie sehr flatterhaft. Maya sieht teilweise selbst die unlogische Seite in ihrem Denken und Handeln, bleibt aber trotzdem stur. Auch die Entscheidung, ob sie das Baby behalten möchte oder nicht war viel zu sprunghaft und die dafür notwendigen Gespräche viel zu kurz.

Die anderen im Roman auftretenden Charaktere machten es nicht besser. Sie wirkten entweder viel zu blass oder zu überzeichnet. Von Tobi, dem Vater des Kindes, bekommt man sowieso kaum etwas mit, da er scheinbar wie vom Erdboden verschluckt ist. Mayas beste Freundin Kathi mochte ich zwar, war ebenfalls nicht ausreichend ausgearbeitet. Sie kommt nur ab und zu mal vor, so als hätte die Autorin sich erinnert, dass Kathi auch mal wieder in der Handlung vorkommen muss. Es gab im gesamten Roman nur eine Person, die ich wirklich mochte – wer und warum, lasse ich aus Spoilergründen jetzt mal offen.
 
„Ich möchte mit Erinnerungen sterben, nicht mit Träumen.“ – S. 40

Das Familiengeheimnis um Mayas leibliche Eltern und ihrer Adoptivmutter Karoline lichtet sich nach und nach. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Die Vergangenheit wird von Karolin erzählt, wie sie das erste Mal auf La Gomera war und wie, wann und warum sie Maya adoptiert hat. Die Gegenwart wird von Maya erzählt, die auf La Gomera nicht nur versucht Tobi zu finden, sondern sich auch auf die Suche nach ihren Wurzeln macht. Die wechselnde Perspektive sollte sicherlich für Spannung sorgen, jedoch war der Roman sehr vorhersehbar. Es kam nicht eine Stelle, die überraschend war, vieles wirkte zu sehr gewollt und konstruiert und auch ein paar Klischees werden nicht ausgelassen. Der komplette Roman ist zudem oft durchzogen von Esoterik. Versteht mich nicht falsch – jeder kann glauben, woran er möchte und wenn Menschen sich damit identifizieren können, super! Aber ich persönlich kann damit leider nichts anfangen und glaube auch nicht daran, weswegen es mich einerseits nervte und es mir andererseits viel zu oft vorkam.

Letztendlich fehlten mir auch einfach die Gefühle. Es gab wenig berührende Momente. Wenn diese mal auftraten, waren diese auch ebenso schnell wieder verschwunden, sodass vielen Szenen die Tiefe fehlte und es viel vor sich herplätscherte. Auch das Ende war eher ein schnelles Abhandeln, als dass es mich wirklich überzeugt oder berührt hätte.
 
KURZ & KNAPP
„Der Wind uns nimmt“ ist ein sommerlich-leichter Roman in der wunderbaren Kulisse La Gomeras mit einem lockeren und lebendigen Schreibstil. Dennoch konnte Katharina Herzog mich dieses Mal nicht wirklich überzeugen. Maya war mir als Protagonisten zu nervig, die anderen Charaktere zu blass. Die Handlung wies wenig Tiefe, kaum Überraschungen und so gut wie keine Gefühle auf. Letztendlich war auch die Familiengeschichte sehr vorhersehbar. Ich bin sicher, der nächste Sommerroman der Autorin kann mich wieder mehr packen.

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Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.

Herzog, Katharina Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als Katrin Koppold hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Mit ihren Romanen «Immer wieder im Sommer» und «Zwischen dir und mir das Meer» eroberte sie die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.