Der Wind nimmt uns mit (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie... (weiter)

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Hier fehlt es an allem!
»Was liest Du?«-Rezension von Dreamworx, am 17.04.2019

Maya ist eine Globetrotterin, die rund um die Welt reist und in ihrem Blog darüber berichtet. Nur ein Fleckchen auf der Landkarte meidet sie wie die Pest, und das ist die spanische Insel La Gomera. Dort ist ihre Adoptivmutter Karoline zuhause, zu der sie jeglichen Kontakt abgebrochen hat, seit Maya durch Zufall erfuhr, dass Karoline ihr verschwiegen hat, nicht ihre leibliche Mutter zu sein. Blöd nur, dass Maya durch eine Affäre schwanger wird und Tobi, der Vater ihres Kindes, sich auf La Gomera befindet. Es bleibt ihr also nichts anders übrig, als sich ebenfalls auf die Insel zu begeben, um Tobi zu suchen. Kaum auf der Insel ist es wie verhext, Tobi schien verschwunden, dafür trifft Maya ständig auf Karoline, die sie eigentlich gar nicht sehen wollte. Wird Maya Tobi finden und vor allem, wird sich ihr Verhältnis zu Karoline wieder bessern?

Katharina Herzog hat mit ihrem Buch „Der Wind nimmt uns mit“ einen leichten und leider auch seichten Unterhaltungsroman vorgelegt, der im Vergleich zu ihren vorherigen Romanen absolut enttäuscht. Der Schreibstil ist locker-flüssig, und die ersten Seiten kann der Leser auch gut in die Geschichte eintauchen. Wechselnde Perspektiven beleuchten Gegenwart und Vergangenheit und sollen die Handlung mit Spannung versorgen. Doch dann beginnen die Probleme, denn schon die Hauptprotagonistin ist so nervig gestaltet, dass man konstant mit den Augen rollt. Spannung kommt auch keine auf, sondern alles ist irgendwie unausgegoren, konstruiert und wirkt nur halb durchdacht. Zudem gibt es so gar keine Überraschungen oder Wendungen, die den Leser bei der Stange halten, so dass nach kurzer Zeit das große Gähnen eintritt, so langweilig ist die gesamte Geschichte. Der Esoterik-Quatsch macht die Handlung leider nur noch schlimmer, was einen wünschen lässt, das Buch zum baldigen Ende zu bringen. Einzig die Landschaftsbeschreibungen sind der Autorin sehr gut gelungen und lassen die spanische Kanareninsel vor dem inneren Auge erscheinen. Den Wunsch, dorthin zu reisen, macht die hanebüchene Geschichte allerdings kaputt, denn man muss sich ja fragen, ob man dort wirklich nur Durchgeknallte trifft.

Die Charaktere sind auch nicht gerade zum Verlieben, oberflächlich und simple gestrickt, so dass der Leser kaum eine Beziehung zu den einzelnen Personen herstellen kann. Durch die dadurch dauerhaft geschaffene Distanz wird das Buch zum Langweiler. Maya ist zwar 32 Jahre alt, benimmt sich aber schlimmer als ein Teenager. Sie ist völlig naiv, dauerbeleidigt, anscheinend ständig auf der Flucht und leider überhaupt nicht sympathisch. Es mutet schon wunderlich an, dass sich überhaupt jemand mit ihr abgibt. Ihre Freundin Kathi muss einige Nerven haben, um sich mit ihr abzugeben. Die verschiedenen skurrilen Künstlertypen lassen einen Abstand davon nehmen, diesen Ort jemals zu besuchen. Adoptivmutter Karoline hinterlässt leider auch keinen bleibenden Eindruck, so dass man als Fazit ziehen kann, dass es gar nicht schlimm ist, diese Personen schnellstens wieder zu vergessen.

„Der Wind nimmt uns mit“ kann man nur folgendermaßen beschreiben: simpel, seicht und leider so gar nicht lesenswert. Am besten gar nicht erst anfangen, sondern sich ein anderes Lieblingsbuch suchen. In der Schule würde man sagen: das Ziel wurde nicht annähernd erreicht, sechs – setzen!

Der Wind nimmt uns mit...Bloß nicht!
»Was liest Du?«-Rezension von Kristall86, am 12.04.2019

Maya hält es nie lange an einem Ort aus. Sie ist Reisebloggerin und mit ihren 32 Jahren hat sie Hummeln im Hintern. Es gibt aber einem Ort den sie niemals besuchen möchte: La Gomera. Dort wohnt ihr Adoptivmutter...leider hat Maya nur durch Zufall erfahren das sie nicht die leibliche Tochter von Karoline ist. Der Schmerz sitzt zu tief. 

Maya wird bei ein flüchtigen Affäre plötzlich schwanger und muss jetzt doch auf die Kanareninsel...dem Kindsvater wegen. Es wird die wichtigste Reise ihres Lebens.

 

Katharina Herzog hat wieder einen neuen Roman verfasst. Mit „Der Wind nimmt uns mit“ entführt sie uns auf die Kanaren. Ich muss gleicht gestehen das der Schreibstil mir einfach zu locker und zu leicht daher kommt. Die Geschichte um Maya wirkt so vorhersehbar und leider auch zu plump. Maya ist eine sehr unreife 32jährige Frau die man einfach nicht für voll nehmen kann. Sie wirkt äußerst lasch und naiv. Mich hat sie irgendwann nur noch genervt. So sehr, dass ich viele Seiten nur noch quer gelesen habe. Die Liebeleien mit den Männern wirken nicht ehrlich, die Esoterik, die hier immer wieder vorkommt, wie ein Lückenfüller der einem echte rosa Wolken um den Kopf schwirren lässt und der arme Lasse tut einem nur Leid. 

Sorry, aber das war leider ein absoluter Flop und dieses Buch erhält definitiv keine Leseempfehlung.