Der Wind nimmt uns mit (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie... (weiter)

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Das bisher beste Buch von Katharina Herzog
»Was liest Du?«-Rezension von Glitzerfee, am 15.07.2019


Inhalt:
Maya ist 32 Jahre und erfolgreiche Reisebloggerin. Während einer ihrer Trips lernt sie Tobi flüchtig kennen und das bleibt nicht unvergessen.
Sie versucht ihn ausfindig zu machen und benutzt die sozialen Medien dafür. Er soll sich ausgerechnet auf La Gomera aufhalten. An diesen Ort wollte Maya nie mehr hin, denn dort lebt ihre Adoptivmutter Karoline. Mit ihr hat sie seit Jahren schon keinen Kontakt mehr. Doch es bleibt ihr nichts anderes übrig, sie muss sich auf den Weg machen.


Meine Meinung:
„Der Wind nimmt uns mit“ ist der dritte Roman von Katharina Herzog. Viele kennen die Autorin auch unter den Namen Katrin Koppold und ich habe alle ihre Bücher gelesen. Doch mit dieser wundervollen Geschichte hat sich die Autorin selbst übertroffen.

Das Buch ist nicht nur aus der Sicht von Reisebloggerin Maya in der ich-Form geschrieben. Sondern wir bekommen auch ein paar Kapitel aus der Vergangenheit von Adoptivmutter Karoline. Was mir besonders gut gefallen hat. Die Geschichte bekommt dadurch noch mehr Tiefe als sie eh schon hat.

Maya ist selbstbewusst und weiß genau was sie will. Leider fühlt sie sich nirgends zu Hause und ist daher froh ihr Geld als Reisebloggerin zu verdienen. Es ist sehr interessant zu erfahren, wo Maya schon überall war und was sie alles erlebt hat.
Als sie Tobi trifft, ändert sich ihr ganzes Leben und sie muss sich die Frage stellen, was sie wirklich will.
Ausgerechnet nach La Gomera führt ihr Weg. Dort wo sie nie hinwollte, doch sie stellt sich dieser Herausforderung. Die Momente die Maya dort erlebt bereiten während des Lesens viel Freude.

Katharina Herzog hat mit sehr viel Gefühl geschrieben. Die Geschichte ist aufregend, herzergreifend, hat eine Prise Romantik und ist einfach wunderschön. La Gomera ist so lebendig beschrieben, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt und man selber die Insel erforschen möchte. Ich konnte so richtig abschalten und völlig darin versinken. Man ist tief verbunden mit Maya und man fühlt förmlich mit ihr mit. Alle Charaktere haben ihren Charme und sind wunderbar ausgearbeitet.

Wer hier einen 08/15 Sommerroman erwartet ist weit gefehlt, denn „Der Wind nimmt uns mit“ ist so viel mehr. Diesen Roman muss man unbedingt lesen und dieses Glück und die Zufriedenheit spüren. Katharina Herzog weiß genau wie sie ihre Leser verzaubert.


Fazit:
„Der Wind nimmt uns mit“ von Katharina Herzog ist eine ganz zauberhafte Geschichte. Man bekommt alles was das Herz begehrt. Tiefgründig, berührend, fesselnd und voller Glück.

Ein Buch voller Gefühl und Charme. Gruppenreise nach La Gomera gefälligst?!
»Was liest Du?«-Rezension von abbelschoale, am 15.06.2019

Katharina Herzog ist eine wunderbare Autorin. In jede ihrer Geschichten legt sie ihr ganzes Herz und auch so wird dieses Werk entstanden sein. Man spürt richtig die Insel. Ich selber war zwar noch nie auf La Gomera, doch meine Tante ist tatsächlich eine Aussteigerin, die dort gelandet ist. Ich weiß von den Märkten, auf denen meine Tante sogar selbst von Hand gemachtes verkauft und von Trommelsessions am Strand habe ich sogar ein Video gesehen. Auch das esoterische, was man in diesem Buch las, würde ich, ohne es bis jetzt selbst erlebt zu haben so unterschreiben, denn auch das wird meine Tante dorthin gezogen haben.

 

Die Geschichte ist wunderschön. Maya hat nach außen hin einen starken Charakter. Sie reist, und wird dafür noch bezahlt. Für viele sicher ein Traum. Doch ständig unterwegs sein und unter dem Druck zu stehen, man muss etwas Gutes darüber berichten. So gut, dass andere es lesen möchten, ist nicht einfach. Als Buchblogger lebt man nicht vom Schreiben. Ich liebe es, wenn ihr meine Rezensionen lest und noch mehr von mir lesen möchtet. Aber ich schreibe freiwillig. Und auch, wenn ich dafür auch hin und wieder Rezensionsexemplare bekomme, werde ich nicht pro Zeile oder für Rezensionen bezahlt. Es ist ein Hobby. Für Maya ist es ihre Existenz. Sie ist von Lesern abhängig. Wenn sie mal einen Tag nichts schreibt, hat sie gleich Angst, sie könnte Leser verlieren und dadurch keine Aufträge mehr bekommen.

Doch, was Maya nicht sieht ist, dass sie sich nicht nur selber stresst, sondern auch vor sich selber davonläuft, oder es versucht. Denn man kann nicht vor Problemen und schon gar nicht vor sich selber davon laufen. Und so muss auch Maya feststellen, dass sie irgendwann eingeholt wird. Als sie von einer Affäre schwanger wird merkt sie, dass sie so nicht weiter machen kann. Sie sucht den Vater über ihren Blog und hofft auf ihre Leserschaft. Diese treibt sie nach La Gomera, auf die Insel, auf der ihre Adoptivmutter lebt. Widerwillig fliegt sie hin, um den Erzeuger des Kindes zu finden, doch von Anfang an begegnen ihr bekiffte Hippies und andere vergessliche Menschen, die ihr nicht weiterhelfen. Dazu muss sie auf dieser kleinen Insel auch noch damit rechnen, dass sie ihrer Mutter begegnet. Sie versucht alles, um das zu verhindern und begegnet dabei sehr interessanten Menschen...

 

Ein tolles Buch voller Gefühl und Charme. Maya wirkt zwar manchmal etwas abweisend und zurückgezogen, doch nach und nach öffnet auch sie sich auf dieser Insel und kommt endlich aus sich heraus. Und auch, wenn sie sich wie ein bockiger Teenager verhält, hat sie trotzdem mein Herz erobert, indem sie durch ihre Umgebung aufblüht.