Der Zorn der Einsiedlerin (eBook)

Fred Vargas

Übersetzung: Waltraud Schwarze

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"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer - angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings... (weiter)

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Details
AutorIn Fred Vargas
Übersetzung Waltraud Schwarze
EAN 9783641223137
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 29.10.2018
Stichwörter Adamsberg
Paris
Frankreich
Mordserie
Deutscher Krimipreis
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 2.73 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
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Nackenkribbeln
»Was liest Du?«-Rezension von wal.li, am 01.01.2019

Kommissar Adamsberg muss seinen Aufenthalt auf Island wegen eines ungeklärten Todesfalls in Paris abbrechen. Die Kollegen kommen mit der Untersuchung nicht weiter und sie rufen den Chef zurück. Eine Frau ist zweimal von dem SUV ihres Ehemannes überrollt worden. Eigentlich eine offensichtliche Sache, der Ehemann scheint allerdings ein wasserdichtes Alibi zu haben und er beschuldigt den vermeintlichen Geliebten seiner Frau. Eher nebenbei bemerkt Adamsberg, dass sich einer seiner Mitarbeiter mit den Todesumständen dreier alter Männer beschäftigt, die am Biss der Einsiedlerspinne gestorben sein sollen. Bei der Erwähnung des Namens der Spinne beginnt es in Adamsbergs Nacken zu kribbeln. Hier kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen.

 

Wie schön Adamsberg und seine Kollegen wiederzulesen. Und wenn es in Adamsbergs Nacken kribbelt, dann wird er meistens recht behalten. Genauso wie Adamsberg mit seiner unnachahmlichen Art bald durchschaut, wer in dem Pkw saß, achtet er auf seine Ahnung, dass bei dem Tod der alten Männer etwas nicht stimmen kann. Während seiner Nachforschungen lernt er allerhand über das Leben der Einsiedlerspinnen, die eigentlich noch nicht einmal Menschen beißen, geschweige denn sie zu töten. Nur unter ungünstigen Umständen, wenn das Opfer geschwächt ist, kann durch den Biss der Spinne ein Krankheitsbild ausgelöst werden, das mit dem Tod des Bissopfers endet.

 

Abgesehen von einer Kleinigkeit, ist diese Ermittlung von Kommissar Adamsberg ausgesprochen pfiffig und unterhaltsam. Adamsberg hat das richtige Händchen sowohl für seine Brigade als auch für seine Fälle. Wenn er mal eben nachdenken geht, kommt meistens ein kluger Gedanke dabei heraus. Natürlich kann auch Adamsberg mal falsch liegen, aber dann geschieht das auf intelligente Art und Weise und nicht so, dass man denkt, das hätte er doch sehen müssen. Auch die Strömungen innerhalb seiner Stelle hat Adamsberg genauestens im Blick und er ist ein guter Chef, der seinen Leuten zwar mal eine klare Kante gibt, ihnen aber nicht in den Rücken fällt. Am Schluss wird man denken, dass die Einsiedlerin zurecht zornig ist, was die Position des Ermittlers nicht einfacher macht.

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Wunderbar versponnen
»Was liest Du?«-Rezension von cebra, am 09.12.2018

Im Süden Frankreichs sterben drei alte Männer kurz hintereinander durch Bisse von Einsiedlerspinnen. Was wie Unglücksfälle aussieht, macht Kommissar Adamsberg misstrauisch. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln.

Im elften Band der Reihe um diesen versponnenen Helden konfrontiert ihn seine Erfinderin Fred Vargas zunächst mit zwei anderen Fällen, in denen er seine Fähigkeiten beweisen kann. Möglicherweise ein Kunstgriff, um auch Neueinsteiger ganz beiläufig mit der ansehnlichen Menge der Mitglieder der Brigade Criminale bekannt zu machen? Es ist also etwas Geduld gefragt bei diesem Fall. 
Sehr schwer fällt es freilich nicht, genug davon aufzubringen, denn, wie bei allen ihren Büchern, schreibt Vargas durchgehend mit Geist, Herz und Humor. Und wie immer, hängt sie auch diese Geschichte an etwas zunächst Unerklärlichem, Mysteriösem auf. Diese spezifische Mischung ist einfach unwiderstehlich. 
Unwiderstehlich ist auch der Kommissar. Scheinbar in dichten Nebeln umherirrend, lässt er es zu, dass sich in seinem Kopf Beobachtungen einnisten und ihn beunruhigen, die jedem anderen entgangen wären, und die solange in Form von "Gasblasen" umher schweben, bis sich daraus Erkenntnisse formen. 
Die Mitarbeiter, die ihm zur Seite gestellt sind, haben allesamt ihre Besonderheiten. Nicht immer sind sie ihrem Chef gegenüber loyal, so manche Krise muss überwunden werden.
Der Kriminalfall ist recht raffiniert, die Lösung letztendlich beinahe zwangsläufig.
Ganz nebenbei gibt es viel über Spinnen zu lernen. Erfreulicherweise wirken sämtliche Fakten zu diesem Thema gründlich recherchiert. 
Ob es wirklich die ganze Länge gebraucht hätte, um diese Geschichte zu erzählen, scheint fraglich. Die eine oder andere Nebensache und gelegentliche Wiederholungen wären vielleicht entbehrlich. Es gibt also Schwächen. Schön, dass die Autorin die seltene Gabe besitzt, eben solche Schwächen in Stärken umzuwandeln.  Wer sich in die  intuitive, psychologisch ausgefeilte und verschrobene Herangehensweise des Ermittlers  verliebt, verzeiht diesem Buch alles.
Man kann diesen Band durchaus ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen. Doch die Entwicklung der Personen zu begleiten, ist ein Vergnügen für sich und ermöglicht ein umfassenderes Abtauchen in Adamsbergs Welt.

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"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer - angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht ...

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

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