Deutsche Klassiker

Deutsche Klassiker (Audio-CD)

Ungekürzte Lesungen. Die Marquise von O... / Das Erdbeben in Chili / Mozart auf der Reise nach Prag / Brigitta

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Heinrich von Kleists "Die Marquise von O.../ Das Erdbeben" in Chili erzählt von einer spannungsreichen und ungewöhnlichen Liebesbeziehung zwischen der verwitweten Marquise von O. und einem russischen Offizier. Eduard... (weiter)

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AutorIn Heinrich von Kleist, Eduard Mörike, Adalbert Stifter
EAN 9783869741581
Sprache deutsch
erschienen bei Steinbach Sprechende
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Serien Klassiker to go
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Heinrich von Kleists "Die Marquise von O.../ Das Erdbeben" in Chili erzählt von einer spannungsreichen und ungewöhnlichen Liebesbeziehung zwischen der verwitweten Marquise von O. und einem russischen Offizier. Eduard Mörikes Meisterwerk "Mozart auf der Reise nach Prag" ist eine glänzende Reisebeschreibung mit wundervoll leichten Dialogen und zugleich eine unvergleichliche Charakterstudie Mozarts. Adalbert Stifters Novelle "Brigitta" handelt von einer Frau, die zwar nicht durch äußerliche Schönheit glänzt, aber durch die Kraft und Schönheit ihres Herzens die Dinge zum Guten zu wenden vermag.

Eduard Mörike (1804-75) ist der Hauptvertreter des Biedermeier, der Epoche zwischen Romantik und Realismus. Seine Novellen und Gedichte zählen zu den berühmtesten der deutschsprachigen Literatur. Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell. Adalbert Stifter, geb. 1805 in Oberplan/Böhmerwald), war der Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers. Nach der Gymnasiumszeit im Benediktinerstift Kremsmünster studierte er ab 1826 die Rechte in Wien, ohne aber eine Schlußprüfung zu absolvieren. In den 1830er Jahren bewarb er sich mehrmals erfolglos um Anstellungen als Lehrer und verdiente dann seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Nachdem ihm 1840 die Veröffentlichung der Erzählungen 'Der Condor' und 'Feldblumen' erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück, wurde zum Schulrat ernannt, 1853 von der "Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst und historischen Denkmale" zum Konservator für Oberösterreich bestellt. 1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, durch lästige Verwaltungsarbeit und finanzielle Bedrängnis verbittert, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er 1868 in Linz.