Die Gedichte 1892-1962

Die Gedichte 1892-1962 (Buch)

Hrsg. u. Nachw. v. Volker Michels

Buch
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Neu eingerichtet sowie um eine Auswahl der nachgelassenen Gedichte Herman Hesse und um ein Nachwort erweitert von Volker Michels. (weiter)

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Details
AutorIn Hermann Hesse
Edition 13. Aufl.
Seiten 848
EAN 9783518404553
Sprache deutsch
erschienen bei Suhrkamp Verlag AG
Erscheinungsdatum 12.2007
Stichwörter Lyrik
Sammlung
Rezensionen
Autorenportrait
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Düstere Poesie
»Was liest Du?«-Rezension von Runar RavenDark, am 09.06.2019


Das Buch "Die Gedichte 1892-1062" von Hermann Hesse ist 848 Seiten lang und über Suhrkamp erschienen.

Das Buch gibt es als ein- oder zweiteilige Ausgabe, als Softcover und Hardcover.

Die gebundene Ausgabe von 1992 umfasst alle Gedichte und hat ein hervorragendes Leinencover mit kleiner Goldprägung. Das Format ist handlich klein, die Schrift dafür leider auch. Die Seiten sind sehr dünn und durchscheinend.


In den USA und Japan ist Hermann Hesse der meistgelesene europäische Autor seit hundert Jahren. Er gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Sein Werk Steppenwolf und Siddhartha waren zur Zeit des 2. Weltkrieges verboten. 1946 wurde dem Schriftsteller und Dichter der Nobelpreis für Literatur verliehen; 1955 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Darüber hinaus malte Hesse und hinterließ mehr als 3000 Aquarelle.


Alt aber immer noch zeitgemäß und großartig ist Hesses Werk, worunter auch die Gedichte fallen. Seine Poesie ist tiefgehend, melancholisch, meist düster, teilweise sogar schon depressiv.
Er mochte die Natur lieber als den Menschen, wurde von Krieg und Schicksalsschlägen geprägt, und dies spiegelt sich in seinen Werken. Viele Gedichte handeln von der Einsamkeit, von den Jahreszeiten, von Pflanzen und Bäumen, vom Kreislauf des Lebens, vom Schmerz und von Tod. Sein Werk ist tiefgründig, bewegt und regt zum Nachdenken an. Hesse versuchte sich selbst zu deuten und ließ Fragen der Identität und des Glaubens, sowie persönliche Krisen in all seinen Werken mit einfließen. Mit den Gedichten kann man sich jahrelang beschäftigen und findet immer wieder für sich passende Zeilen oder neue Interpretationen und Details. Seine Literatur und Poesie ist dermaßen aufwühlend und richtungsweisend, dass sie den Leser nachhaltig verändert und beeinflusst.

Seine Werke sollten in keiner Bibliothek fehlen!

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Neu eingerichtet sowie um eine Auswahl der nachgelassenen Gedichte Herman Hesse und um ein Nachwort erweitert von Volker Michels.

Hesse, Hermann Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Michels, Volker Volker Michels, 1943 geboren, studierte Medizin und Psychologie in Freiburg/Breisgau und Mainz. Zwischen 1969 und 2008 arbeitete er als Lektor im Suhrkamp- und Insel-Verlag. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag hier auf der Betreuung des Werkes Hermann Hesses, dessen literarischen, brieflichen und bildnerischen Nachlass er in über hundert Themen- sowie Materialbänden zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte erschloss. Überdies edierte er die erste Hesse-Gesamtausgabe in 21 Bänden.