Die Geschichte der Bienen (Buch)

Roman

Maja Lunde

Übersetzung: Ursel Allenstein

Buch
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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch... (weiter)

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Details
AutorIn Maja Lunde
Übersetzung Ursel Allenstein
Seiten 528
EAN 9783442756841
Sprache deutsch
erschienen bei Btb
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Ursprungstitel Bienes historie
Stichwörter Norwegischer Buchhändlerpreis
Imker
Familienroman
Bienensterben
Spiegel-Bestseller
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 199 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  76 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  123 Bewertungen

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1 Stern

rschreckend real
»Was liest Du?«-Rezension von siko71, am 21.11.2018

In diesem Buch wird die gleiche Geschichte in drei Zeitepochen erzählt. Die Hauptprotagonistin ist die "Biene". Der Roman beginnt in der feren Zukunft im Jahre 2098 in China. Dort lebt Tao mit ihren dreijährigen Sohn und ihrem Mann. Es wird erzählt, das die Bäume künstlich befruchtet werden und es die Früchte nur in Dosen und auf Zuteilung gibt. Es gibt keinerlei Insekten mehr.
Weite haben wird das Jahr 1852, Wiliam erzählt seine Geschichte aus England. Er ist farmer und setzt alles dran seinen Sohn in das Geheimnis der Bienen einzuweihen. allerdings interessiert sich erher seine Tochter Charlotte für das Bienenvolk und deren Produktion unddie Weiterentwicklung der Bienenkörbe.
Dann haben wir noch das Jahr 2007, relativ nahe, hier erzählt George seine Geschichte und hier ist ebenfalls wieder der Sohn, der keinerlei Intersse am Fortbestehen der Bienen zu zeigen scheint, bis diese durch eien Collaps dorhen komplett auszusterben.
ich hat dieser Roman sehr bewegt, da es ja bekannt ist, das immer mehr Insekten auf unseren Planeten aussterben. Aber wa kann man tun? Hier ist die Politk gefragt. alle diese Dinge und noh viel mehr, was man auf heute und unsere Zukunft shließen kann, wird i diesem Roman sehr gut dargestellt. Für mich ein absolut guter  Roman, den ich jeden ans Herz legen kann.

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Mir fehlte der Tiefgang
»Was liest Du?«-Rezension von KerstinT, am 06.07.2018

Die Geschichte der Bienen wird aus drei Perspektiven jeweils in der Ich-Form erzählt. Die älteste Perspektive ist William Savage. Er lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in England und war schon immer fasziniert von Bienen. Die Gegenwart wird von George beschrieben. Er lebt in den USA in Ohio. George nimmt den Leser mit ins Jahr 2007, als CCD sich in den USA breit macht. Berichtet wird hier von der täglichen Arbeit eines Berufsimkers. Die Zukunft, 2098 – wie die Welt ohne Bienen aussieht – zeigt uns Tao, die in China lebt und von Hand Blüten bestäubt. Zunächst lernen wir ihre Arbeit kennen, doch dann verschwindet ihr kleiner Sohn.

Der Aufbau mit diesen drei Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. So erhält man zunächst einen Einblick auf die Anfänge der Imkerei und die Zeit, als man begann die Bienen verstehen zu wollen. Mit George erfahren wir etwas über die Arbeit als Berufsimker und wie die heutige Lage aussieht. Und wie sich das Drama andeutet. Durch Tao sehen wir in eine mögliche, vielleicht auch wahrscheinliche Zukunft. Natürlich sind das Spekulationen. Aber dass Bienen einfach ausschwärmen und sterben ist Realität. Mir haben die Episoden über George am besten gefallen. Mit Tao wurde ich leider nicht warm und bei William passierte zunächst so gut wie nichts. Das „Nichts-passieren“ war leider so ein durchgehendes Problem zwischen mir und diesem Roman. Irgendwie dümpelte es vor sich hin. Ich hatte mich riesig auf dieses Buch gefreut und war sehr neugierig. Vielleicht waren somit meine Erwartungen zu hoch. Aber mich hat die Geschichte dann doch sehr enttäuscht. Den Hype um dieses Buch konnte ich nicht nachvollziehen. Es hat mir gefallen, ja, aber mitreißen konnte es mich nicht und Neues habe ich auch nicht erfahren. Ich hatte mehr Fakten und Fachliches erwartet. Irgendwie ging es doch nur um das Leben der drei Protagonisten. Ich habe erwartet, dass die Bienen im Mittelpunkt stehen. Es ist ja die Geschichte der Bienen und nicht die Geschichte der Imker. Für jemanden, der Bienen bisher als lästige Quälgeister gesehen hat, ist dieses Buch sicherlich gut geeignet, um ihn wachzurütteln. Aber für jemanden der sich mit dem Thema schon befasst hat und dieses nun gut zusammengefasst und in einen mitreißenden Roman verpackt haben will wird doch sehr enttäuscht.

Dennoch liest sich dieser 500 Seiten dicke Roman sehr zügig. Der Schreibstil von Maja Lunde gefällt mir. Ich habe schon die Geschichte des Wassers von ihr gelesen und kannte ihn daher schon. Leider konnten mich in diesem Roman die Charaktere weniger überzeugen, als im zweiten Band und auch die Schauplätze wirkten für mich nicht gut durchdacht beziehungsweise rübergebracht, sie hätten überall spielen können. Vielleicht war das ja auch so gedacht. Schön fand ich, dass am Ende die drei Erzählstränge doch noch irgendwie zusammengefunden haben. Aber leider etwas zu spät.

Nach diesen 500 Seiten bin ich sehr enttäuscht, dennoch hat der Roman mir gefallen und deshalb vergebe ich noch drei von fünf Sternen.

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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte - die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock. Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden. China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit. Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Lunde, Maja Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schließlich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.