Die Luna-Chroniken 01: Wie Monde so silbern

Die Luna-Chroniken 01: Wie Monde so silbern (Buch)

Marissa Meyer

Übersetzung: Astrid Becker

Buch
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Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand... (weiter)

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Details
AutorIn Marissa Meyer
Übersetzung Astrid Becker
Seiten 383
EAN 9783551583352
Sprache deutsch
erschienen bei Carlsen Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 17.06.2015
Stichwörter Romantasy
Romance
Obsidian
Märchenfantasy
Aschenputtel
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 69 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  21 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  48 Bewertungen

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1 Stern

Starke Geschichte!
»Was liest Du?«-Rezension von Bambi-Nini, am 26.02.2019

Cinder arbeitet als Mechanikerin und verdient dadurch Geld für ihre „Stieffamilie“. Eines Tages taucht Prinz Kai an ihrem Marktstand auf, um um die Reparatur einer kaputten Androiden zu bitten. Cinder ahnt, dass hinter dem Auftrag des Prinzen mehr steckt und schon bald kreuzen sich ihre Wege erneut…

Die Luna-Chroniken verstauben schon viel zu lange im meinem Regal. Nun habe ich endlich den ersten Band gelesen und bin begeistert.

Der ganze Weltenentwurf gefällt mir sehr gut. Die Handlung spielt in der Zukunft. Nach dem vierten Weltkrieg gibt es nicht mehr die Länder, die wir heute kennen, sondern sechs Staatenbunde. Die Technik hat sich unglaublich entwickelt. Es gibt nicht nur zahlreiche denkende Roboter, die Aufgaben erledigen, sondern auch Cyborgs – teils Mensch, teils Maschine. Doch trotz aller Fortschrittlichkeit wird die Menschheit von einer Pest bedroht, gegen die bisher kein Gegenmittel gefunden wurde.
Auch der Mond ist besiedelt, das Verhältnis zu den Erdbewohnern steht aber auf der Kippe. Krieg droht, der nur durch ein Bündnis zwischen Luna (damit erklärt sich auch der Reihentitel) und dem asiatischen Staatenbund abgewendet werden kann. Doch die Königin von Luna fordert einen hohen Preis.

Ein paar Seiten habe ich gebraucht, bis ich richtig in der Handlung drin war, weil ich erst mal verstehen musste, wie die Welt der Androiden und Cyborgs funktioniert. Doch dann konnte mich die Handlung komplett fesseln.
Cinder ist ein sympathischer Teenager. Typisch Aschenputtel muss sie für ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwestern arbeiten. So steht Cinder als Mechanikerin auf dem Markt und bietet ihre Fähigkeiten an – die stadtbekannt sind. Gefallen hat mir, dass Cinder sich zwar notgedrungen unterordnet, aber dennoch oft lautstark ihrer Stiefmutter die Meinung sagt. Ihre künstlichen Körperteile kosten sie allerdings viel Selbstvertrauen, da viele Menschen die Cyborgs verachten. Sie versteckt die betroffenen Körperteile und dankbar für jede Person, die Cinder als normal ansieht, weil sie die Wahrheit nicht kennt.
Noch lieber als Cinder mochte ich allerdings Prinz Kai, der versuch sich als normaler Bürger gekleidet unauffällig auf dem Markt zu bewegen. Bei ihm spürt man immer wieder einen Zwiespalt – er ist gerade mal erwachsen, möchte flirten und fürchtet den Druck der Verantwortung auf seinen Schultern. Auf die Etikette liegt er keinen gesteigerten Wert. Und gleichzeitig ist er bereit, seine Rolle als Herrscher bedingungslos auszufüllen, egal welche Opfer er dafür bringen muss. Sein Sarkasmus über die Situation kommt zwar in Verhandlungssitzungen nicht so gut an, hat mir aber gut gefallen.

Die Handlung ist insgesamt sehr interessant – mit einem kleinen Aber. Eine Begebenheit, die eine so große Rolle spielt und die Charaktere letztlich überrumpelt, war leider recht vorhersehbar, sodass die Überraschung (für mich) ausblieb. Dennoch gibt es immer wieder Wendungen und unerwartete, komplexe Zusammenhänge. Trotz der drohenden Gefahren gibt es ein paar spaßige Passagen, aber auch gefühlvolle Momente. Aber auch dramatische Entwicklungen.
Aufgrund des offenen Endes bin ich schon gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit

Märchen trifft Science-Fiction. Die Mischung hat mir super gefallen. Cinder und Kai waren mir direkt sympathisch. Die Handlung ist ereignisreich und wird zum Ende hin immer dramatischer. Das offene Ende verspricht noch viele Abenteuer und neue Verstrickungen.

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Eine sehr überraschende und ungewöhnliche Umsetzung eines Mädchens.
»Was liest Du?«-Rezension von Nikkenik, am 16.07.2018

~~Auf dieses Buch bin ich durch eine Kollegin aufmerksam geworden.

Als erstes muss ich sagen, dass mir das englische Cover 1000mal besser gefällt wie das deutsche.

 


Anfangs hatte ich schwierigkeiten in die Story, die Marissa Meyer geschrieben hat, hinein zu finden.

Es spielt in einer Zeit nach dem 4. Weltkrieg. Die Welt ist anders als man vielleicht erwartet.

 


Die Hauptprotagonistin ist Cinder. Sie ist ein Cyborg- halb Mensch, halb Maschine. In meinen Augen ist Sie ein sehr talentiertesten, liebes und starkes Mädchen, die in Ihren jungen Jahren schon viel mitmachen müsste.

 


Auch die anderen Charaktere Kai und Levena sind sehr gut dargestellt. Als die "Böse" im Märchen hat Marissa mit Levana eine gute Wahl getroffen.

 


Das Buch war sehr angenehm zu lesen, weil sich ständig neue Ereignisse und Wendungen ergeben haben.

Es ist alles sehr detailliert beschrieben, sodass man sich die erschaffene Welt sehr gut vorstellen kann.

 


Positiv aufgefallen ist mir ,das in diesem Buch die Liebesgeschichte nicht an erster Stelle steht. Dadurch ist es zwar nicht so tiefgründig aber es war sehr spannende zu lesen.

 


Dieses Buch ist wirklich die ungewöhnlichste und Verrücktester Märcheninterpretation die ich je gesehen habe.

Was ich jedoch sagen muss ist, dass manche Handlungen sehr vorhersehbar sind. Das hat mir an einigen Stellen die Spannung etwas geraubt.

 


Im großen und ganzen ein gutes Buch. Ich werde mir natürlich auch Band 2 zu Gemüte führen , denn das Märchen ist noch nicht zu Ende.

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Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh ... Alle Bände der faszinierenden Luna-Chroniken: Wie Monde so silbern (Band 1) Wie Blut so rot (Band 2) Wie Sterne so golden (Band 3) Wie Schnee so weiß (Band 4) E-Book-Erzählung: Das mechanische Mädchen (Prequel)

Meyer, Marissa Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Katzen in der Nähe von Seattle. Die vier Bände der »Luna-Chroniken« sind ihr Debüt als Schriftstellerin, wurden aus dem Stand zu New-York-Times-Bestsellern und sind in 27 Länder verkauft. Mehr unter www.marissameyer.com.