Die Mondschwester (Buch)

Roman.

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

Buch
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Tiggy d'Aplièse hat sich schon als Kind mit Hingabe um kranke Tiere gekümmert. Auch jetzt, als junge Zoologin, ist die Beschäftigung mit Tieren ihre Erfüllung. Als sie das Angebot erhält, auf einem... (weiter)

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Diesmal mit Tiggy auf der Reise nach Spanien
»Was liest Du?«-Rezension von VanessasBibliothek, am 26.02.2019

Das Buch hat viele negative Meinungen und es wird als schwächster Band der Reihe betitelt. Ich kann das mal wieder nicht nachvollziehen, außer das Argument, dass sich der Band in der Vergangenheit etwas lang zieht. Ich fand das Setting toll, grade weil es so unterschiedlich war. Einmal Schottland und dann Granada, Spanien. Und auch die Charaktere, von den Hauptcharaktere bis zu den Nebencharaktere, auch alle interessant. Außer Zed der war nervig ^^

Obwohl er da ja auch ne gewisse Unruhe reingebracht hat, die Spannung verhieß. Die Vergangenheit war auch echt interessant, aber da muss ich sagen, dass es sich tatsächlich gezogen hat und das es ein bisschen entgegen dem Lesefluss stand. Das war wirklich schade. Klar ist das Rad hier auch nicht neu erfunden worden, aber die Bücher sind nun mal auf einer Grundstory aufgebaut und da muss man damit rechnen, dass es irgendwo einen ähnlichen Strang hat. Zudem ich ja Chilly absolut gefeiert habe. Das war wirklich mit mein Lieblingscharakter, auch wenn er ein bisschen verrückt rüber kam und auch die süße "falsche" Sprache. Toll umgesetzt.

Ich habe Tiggy gerne auf ihrer Reise begleitet und bin gespannt wie der nächste Teil sein wird.

Tiggy, die Spirituelle
»Was liest Du?«-Rezension von NiWa, am 22.12.2018

Tiggy d'Aplièse und ihre fünf Schwestern wurden adoptiert. Doch ihre Herkunft ist ein Geheimnis, das ihr Adoptivvater Pa Salt bis zu seinem mysteriösem Verschwinden vor ihr verborgen hat. In diesem fünften Band der Sieben-Schwestern-Reihe geht Tiggy der Geschichte ihrer leiblichen Familie auf den Grund.

Wie schon gesagt, ist "Die Mondschwester" der fünfte Band der Sieben-Schwestern-Reihe, die sich mit den geheimnisvollen Familiengeschichten der d'Aplièse-Töchter beschäftigt. Allesamt sind sie in Atlantis - einen herrschaftlichen Anwesen am Genfer See - bei ihrem Adoptivvater Pa Salt aufgewachsen. Die märchenhafte Atmosphäre hält bis ins Erwachsenenalter an, als Pa Salt um's Leben kommt.

Dieser Band beschäftigt sich mit der fünften Schwester. Es geht um Tiggy, die durch ihre Tierliebe und Spiritualität aufgefallen ist. 

Dieser Teil bleibt dem bisherigen Schema treu. Insgesamt werden drei Handlungen erzählt. Im Gegenwartsstrang lernt man Tiggy und ihr Leben kennen, gleichzeitig erfährt sie ihre Familiengeschichte, wodurch der Leser in vergangene Zeiten abtaucht. Die umspannende Haupthandlung hält die Bände zusammen, weil sie sich mit dem mysteriösen Ableben von Pa Salt beschäftigt. 

Tiggy wird, wie ihre Schwestern, mit ihrer wahren Herkunft konfrontiert. Zuerst folgt sie ihrem beruflichen Ehrgeiz, denn sie begleitet Wildkatzen auf ein schottisches Anwesen. Als promovierte Zoologin hat sie sich bisher dem Tier- und Umweltschutz verschrieben, und will ihre Schützlinge nicht aus den Augen lassen. 

Schicksalsträchtig wie diese Reihe ist, fädelt sich dadurch der Weg zu ihrer Familiengeschichte ein. Es treibt sie weg von der winterlichen Kälte und sie findet sich in der spanischen Sonne wieder, weil sie das heiße Temperament der Tänzerin Lucia ergründet, das die Flamenco-Welt in Flammen setzt.

Der Part um Tiggy hat mir nicht ganz so gut gefallen, obwohl ihre Geschichte sehr wohl mit der ihrer Schwestern mithalten kann. Sie kommt nach Schottland, es treibt sie nach Spanien und sogar in der Schweiz - im sagenumwobenen Anwesen Atlantis - gibt es einen Zwischenstopp. Allerdings ist Tiggys Strang sehr vorhersehbar, wirkt konstruiert und am Ende werden die offenen Fäden in einem raschen Abschluss verwoben. 

Trotzdem hat dieser Gegenwartsstrang die Haupthandlung voran getrieben. Es werden interessante Entdeckungen gemacht, auffallende Figuren aus den anderen Bänden tauchen wieder auf und die Familiengeschichte der d'Aplièse hat einen Schritt in die Zukunft gemacht.

Im Vergangenheitspart hat das heiße, zügellose Temperament von Lucia sofort mein Interesse entflammt. Eindringlich schildert Lucinda Riley das Leben und die spirituelle Kultur der Gitanos, der spanischen Zigeuner. Diese Geschichte hat mich berührt. Sie thematisiert dramatische Ereignisse, die Gier nach Ruhm, die Sucht nach Aufmerksamkeit und den unbändigen Drang tanzend vor Publikum in sich aufzugehen. 

Alles in allem hat die Autorin einen weiteren, fesselnden Band ihrer Sieben-Schwestern-Reihe hinzugefügt. Der Gegenwartsstrang geht meiner Meinung nach nicht über eine nette Geschichte hinaus. Dafür lässt sie mit dem Vergangenheitspart um Lucia das feurige Temperament des Flamencos und die bannenden Familienbande der Gitanos vor den Augen des Lesers aufleben, was diesen fünften Band insgesamt zu einem ergreifenden Leseerlebnis macht.

Letztendlich ist der fünfte Teil der Sieben-Schwestern-Reihe eine lodernde Fortsetzung, welche die Neugier auf den nächsten Band entfacht.


Die Sieben-Schwestern-Reihe:
1) Die sieben Schwestern 
2) Die Sturmschwester
3) Die Schattenschwester 
4) Die Perlenschwester 
5) Die Mondschwester