Die Oma und der Punk

Die Oma und der Punk (eBook)

Kriminalroman

eBook EPUB
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Für manche Abenteuer ist man nie zu alt! „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst jetzt als eBook bei dotbooks. Oma Emma hat die Nase voll! Erst vertreibt ihre geldgeile Familie sie aus ihrer Villa und nun soll sie in... (weiter)

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Details
AutorIn Simone Jöst
EAN 9783958247925
Sprache deutsch
erschienen bei dotbooks Verlag
Erstverkaufsdatum 29.11.2016
Stichwörter eBooks
Cosy Crime
Krimi
Altenheim
Seniorenresidenz
Weitere Informationen
Dies ist ein Downloadprodukt
Kopierschutz no-drm
Dateigröße 0.39 MB
Veröffentlichungsjahr 2016
Rezensionen
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Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 9 Meinungen

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Witzig und rasant
»Was liest Du?«-Rezension von Lese-Echse Mona, am 07.08.2017


Ein verrücktes Duo, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Natürlich bedient sich die Autorin an Klischees - zu den schweren Stiefeln und den bunten Rastalocken kommt eine Vorgeschichte auf der Strasse, ein loses Mundwerk und viel billiger Schmuck. Zur Oma, die aus der Seniorenresidenz abhaut, kommen die extrem guten Manieren, biedere Kleidung und lieb gemeinten Ratschläge. Und doch entwickeln sie sich entgegen der Klischees: Jule zeigt Moral und Manieren, Oma Emma verwandelt sich in einen Teilzeit-Hippie und Hobbydetektivin. Hinzu kommen Mitbewohner der unterschiedlichsten Art in der WG, die Familie von Emma und eine Handvoll Schurken, die den beiden nichts Gutes wollen.
Der Schreibstil zeichnet sich meiner Meinung besonders durch die Dialoge aus. Jules Mundwerk schreckt nicht vor Fluchwörtern und frechen Ansagen zurück. Aber auch Emma hat super Antworten auf Lager und auf jeder Seite kommt ein Spritzer Humor dazu - genau im richtigen Mass. Die Geschichte wechselt von gefühlvoll über spannend-rasant zu traurig, wütend, witzig und nachdenklich. Ein Hin und Her, so dass es niemals wirklich langweilig wird, aber immer glaubwürdig bleibt. Manchmal war der Wechsel jedoch sehr abrupt, worüber ich beim Lesen stolperte und die Handlung ganz kurz an Authentizität verlor,  aber es genauso schnell wieder wett machte mit der nächsten Aktion. 
Die Figuren sind eine liebevolle Mischung aus Klischee auf die Spitze getrieben und frischem Wind,als Anti-Stereotyp, was die Personen gleichzeitig bekannt und aufregend gestaltet. Wenn man denkt, man kennt den nächsten Schritt, kommt doch noch etwas Verrückteres um die Ecke. Wenn man meint, man hat die Figur schon durchschaut, zeigt sie dir plötzlich eine ganz andere Seite. 
Als ich schon meinte, die Erzählung wird unnötig verzögert, entzückte mich dennoch der Umweg, eine kleine Zwischengeschichte, die ganz zum Schluss doch ihren rechten Platz im ganzen Roman hatte. Das war wohl generell das Hauptproblem mit diesem Buch: Nicht voreilig urteilen. Wie oft dachte ich "was soll das jetzt wieder? Was tut dies zur Geschichte?" oder auch "ist dieses Verhalten der Person xy überhaupt logisch oder schon zu gekünstelt?" wurde ich abgelenkt durch die wohl einfachste Erklärung: "Ach egal, macht trotzdem Spass". Und genau so sollte man wohl die Geschichte lesen: Nicht gross hinterfragen oder urteilen, einfach lesen und amüsieren. Ideale Lektüre für Ferien, egal ob Strand, Stadtpark oder Balkonien. 
Anscheinend soll es auch eine Fortsetzung geben: eine heisse Spur. Mal schauen, ob ich mir den auch noch kaufe. Lust, dass mit Emma und Jule in die nächste verrückte Geschichte mitreissen hätte ich ja.

4,5 / 5 Sterne

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Ein fantastisches Duo
»Was liest Du?«-Rezension von ReiShimura, am 16.02.2017

rgendwann reicht es! Das denkt sich jedenfalls Oma Emma und türmt mitten in der Nacht aus der Seniorenresidenz. Eigentlich ist ihre Flucht gut geplant, doch leider lässt sie ihr Fluchthelfer aus unbekannten Gründen im Stich. Doch mitten aus dem nichts erscheint Jule, eine junge Punkerin und nimmt sich der resoluten Oma an. Zu Beginn ist Emma von Jule wenig angetan, doch schon bald merken die zwei so unterschiedlichen Damen, dass sie zusammen einfach ein perfektes Team sind. Und so schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste und lernen sich selbst und die andere immer besser kennen.

Im ersten Augenblick fragt man sich wie dieses ungleiche Team funktionieren soll. Eine Oma und eine Punkerin. Doch schon bald merkt man, dass Emma gar nicht so konservativ ist wie es vielleicht auf den ersten Blick scheinen mag. Emma ist für ihr Alter eine sehr rüstige und im Herzen junggebliebene Dame und an manchen Stellen habe ich sogar vergessen wie alt sie wirklich ist. Jule hingegen wirkt immer wieder älter als sie es tatsächlich ist, was vor allem an ihrer Vergangenheit und ihrer Zeit auf der Straße liegt. Die beiden Damen ergänzen sich einfach perfekt.
Neben den beiden Hauptpersonen werden im Laufe der Zeit immer mehr Personen eingeführt. Seien es Jules leicht skurrile Mitbewohner Anja und Kalle, Jules Chef Giorgio, Emmas Sohn Konstantin, Sandro oder Steve. Alle Personen haben ihre speziellen Eigenheiten, sind super beschrieben und man hat sofort ein Bild von ihnen vor Auge. Auch Nebendarsteller die wirklich nur eine kleine Rolle spielen, werden von Simone Jöst so lebhaft beschrieben, dass man sofort das Gefühl hat die Person schon länger zu kennen.

Zusätzlich zum Hauptthema von „Die Oma und der Punk“ entwickeln sich einige Nebenstränge, die sich aber wunderbar in das Gesamtgefüge einbinden. So erfährt man einiges über die Vergangenheit von Emma und Jule und auch dass diese Vergangenheit für viele der gegenwärtigen Handlungen verantwortlich ist.
Auch wenn einem durchaus bewusst ist, dass so eine Geschichte in der Realität wohl eher nicht passieren wird, wirkt das Buch nie konstruiert und aufgesetzt. Abgesehen davon, hat man aber auch kaum Zeit genauer darüber nachzudenken ob dies nur alles wirklich passieren könnte. Denn eine witzige Szene folgt auf die nächste. Man hat kaum Zeit durchzuatmen und ein wenig auszurasten, schon passiert wieder etwas mit dem man eher nicht gerechnet hat. 
Das Lese-Erlebnis wird noch durch den wunderbaren Schreibstil von Frau Jöst abgerundet. Die Sprache wirkt sehr frisch und jugendlich und trotzdem weder gekünstelt noch aufgesetzt. Kein Wunder, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte.

Meiner Meinung nach, hat Simone Jöst hier einen unglaublich spritzigen, lustigen und aufregenden Kriminalroman geschrieben, der einige heitere Lesestunden garantiert. Doch auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, hier darf nicht nur gelacht, sondern auch ein wenig geweint, gewundert und gezittert werden. Alles in allem ein gelungenes Gesamtkonzept, dass ich gerne weiterempfehle. Ich persönlich kann es kaum erwarten weitere Abenteuer von Emma und Jule zu lesen.

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Für manche Abenteuer ist man nie zu alt! „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst jetzt als eBook bei dotbooks. Oma Emma hat die Nase voll! Erst vertreibt ihre geldgeile Familie sie aus ihrer Villa und nun soll sie in dieser „Seniorenresidenz“ versauern. Kurz entschlossen haut sie ab – und trifft Jule, eine … nun ja, extrovertierte junge Frau mit bunten Rastalocken und schweren Stiefeln. Mangels Alternativen folgt Emma ihr in deren WG. Schlimmer kann das alles ohnehin nicht mehr werden, glaubt sie. Falsch gedacht! Denn Jule nimmt es mit Recht und Ordnung nicht immer ganz genau und so schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste. Flippig, rasant, spannend: Das coolste Krimi-Duo seit Langem! Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Simone Jöst lebt im Odenwald. Beflügelt von der Lust, sich ständig neue Geschichten auszudenken, stolperte sie beinahe zufällig in das Krimigenre. Seitdem publizierte sie zahlreiche Krimi-Kurzgeschichten und arbeitete als freie Mitarbeiterin in einem kleinen Verlag. Sie ist Herausgeberin diverser Krimianthologien und liebt nichts mehr als schwarzen Humor und weiße Schokolade. Bei dotbooks veröffentlicht sie: „Die Oma und der Punk“ „Die Oma und der Punk auf heißer Spur“ Die Website der Autorin: www.simonejoest.de

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