Die Opfer, die man bringt, 3 MP3-CDs (Audio-CD)

Ein Fall für Sebastian Bergman, Lesung

Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Übersetzung: Ursel Allenstein, Ulla Ackermann

Audio-CD
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Sebastian Bergman ist zurück: Eine Vergewaltigungsserie erschüttert Uppsala. Als eines der Opfer stirbt, wird die Stockholmer Reichsmordkommission hinzugezogen. Doch das einstmals eingespielte Team um Torkel... (weiter)

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Details
AutorIn Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
Übersetzung Ursel Allenstein, Ulla Ackermann
EAN 9783958620759
Sprache deutsch
erschienen bei Audiobuch
Erscheinungsdatum 15.10.2018
Stichwörter Krimi
Schweden
Sebastian Bergman
Hörbuch
Lesung
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 17 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.7 |  7 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.7 |  10 Bewertungen

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Falsch gesetzte Prioritäten
»Was liest Du?«-Rezension von ChrischiD, am 11.05.2019

Eine Vergewaltigungsserie erschüttert Uppsala. Scheinbar zufällig werden die Opfer ausgewählt. Als es zu einem Todesfall kommt, wird die Stockholmer Reichsmordkommission hinzugezogen und mit ihr auch Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Das Team ist komplett zerrüttet, muss sich erst wieder zusammenfinden, schließlich geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern einen aktuellen Fall, der besser gestern als heute aufgeklärt werden sollte. Als die Ermittler auf Hinweise für Verbindungen zwischen den Opfern stoßen, scheint das Eis gebrochen, dennoch gibt es noch einige Hürden zu überwinden…

Stand in den Vorgängerbänden noch der jeweilige Fall im Vordergrund hat man hier bereits schnell das Gefühl, dass es mehr um private Belange, vor allem die Sebastian Bergmans, geht als um die Vergewaltigungen. So kommt es wie es kommen muss, der Hörer findet entsprechend schwer ins Geschehen hinein, und auch die Spannung kann sich nicht so recht aufbauen. Zwar werden immer wieder Informationen den Fall betreffend eingestreut, nichtsdestotrotz wirkt es als diene dieser ausschließlich als Nebenschauplatz. Jeder kocht sowieso sein eigenes Süppchen und hat den Kopf voll mit Dingen, die meist überhaupt nichts mit der Arbeit zu tun haben.

Auf Grund der großartigen vorangegangenen Bände ist man natürlich trotzdem mehr als geneigt sowohl dem Autorenduo als auch den Protagonisten noch eine Chance zu geben. Im weiteren Verlauf wechselt die Stimmung zwar nie vollends, dennoch werden die Ermittlungen fordernder und gewinnen somit an Raum, um den Hörer endlich mit einzubeziehen in eine durchaus interessante Handlung, die nach einigen Irrungen und Wirrungen doch noch einen roten Faden zu finden scheint. Die Privatangelegenheiten allerdings geraten niemals in Vergessenheit, tauchen sogar zu den unmöglichsten Zeiten auf, so dass die Frage erlaubt sein muss, ob die Autoren dies wirklich ernst meinen!?

Douglas Welbat, der mit Figuren und Stil bereits gut vertraut ist, versucht dem Hörer die dargestellte Atmosphäre zu übermitteln, so gut es eben geht. Wunder vollbringen kann und wird er nicht, seine Leistung ist dennoch auf gewohntem Niveau und bietet so etwas wie eine grundlegende Basis, damit man sich nicht allzu verloren fühlt.

Alles in allem ein leider enttäuschender Teil der Reihe, auch wenn einzelne Aspekte für sich genommen wieder einmal absolut brillant gestaltet sind. Das Zusammenspiel funktioniert dieses Mal allerdings nicht wie gewohnt, vor allem inhaltlich hapert es in weiten Teilen. Die Geschichte hätte gut und gerne um rund 5 Stunden gekürzt werden können, dann hätte man noch immer knapp 10 Stunden Hörvergnügen und wissenstechnisch sicherlich nichts eingebüßt. Der nächste Band wird hoffentlich nicht künstlich in die Länge gezogen und vor allem nicht von persönlichen Querelen überlagert.

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Die „kings of cliffhanger“ haben wieder zugeschlagen!
»Was liest Du?«-Rezension von Blümchen, am 31.12.2018


Bei den Krimis von Hjorth & Rosenfeldt freue ich mich regelmäßig nicht nur darauf, die Lösung eines verzwickten Falls präsentiert zu bekommen, sondern kann mich auch darauf verlassen, dass es einen spektakulären Cliffhanger geben wird, der mich dem nächsten Band entgegenfiebern lässt. Und auch diesmal haben mich die beiden Skandinavier nicht enttäuscht! Beim Ende des letzten Teils dachte ich, noch außergewöhnlicher geht es kaum – und wurde eines Besseren belehrt. Ich frag mich, wo die zwei Schriftsteller bloß die Ideen hernehmen, um sich immer wieder selbst zu übertreffen!? So langsam kommt die Reihe von den Ideen her an meine heißgeliebte und von Kritikerlob überschüttete Sherlock-Reihe der BBC heran ;-)


Der Nachteil einer solchen Entwicklung: bald lassen sich die Bücher wahrscheinlich nicht mehr außerhalb der Reihe lesen. Wer als Unbedarfter zu diesem oder einem der nächsten Romane greift, wird es wahrscheinlich schwer haben. Zu viele Entwicklungen innerhalb des Teams sind nachzuvollziehen, zu viele Wendungen hat man als Fan dieser Romane in den Vorgängerbänden schon miterlebt – es wird langsam einfach zu komplex, um es einem unbeleckten Leser noch verständlich machen zu können. Obwohl ich sagen muss, dass man in diesem Buch schon versucht hat, alle bisherigen (wichtigen) Ereignisse noch einmal kurz einzustreuen und zu erläutern. Das hilft einem selbst dann, wenn man die Vorgängerbücher kennt, denn man kann sich einfach nicht  über Jahre detailliert die Vorgänge merken.


Die Bücher und speziell auch dieser Roman werden immer mehr von den zwischenmenschlichen Entwicklungen im Ermittlerteam beherrscht. Diese nehmen mindestens so viel Raum ein wie der Fall an sich. Ich als Fan der Reihe finde das super, andere mögen das anders sehen. Und so gibt es diesmal am Schluss wieder einen bzw. sogar zwei Cliffhanger, einen in Bezug auf Sebastian (Hammer!) und einen in Bezug auf ein anderes Teammitglied (wo soll das nur hinführen???). Ich kann es jedenfalls WIEDER kaum erwarten, dass der nächste Hjorth&Rosenfeldt erscheint – und ich hoffe sehr, dass es nicht wieder so lange dauert wie bis zu diesem Buch!

 

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Sebastian Bergman ist zurück: Eine Vergewaltigungsserie erschüttert Uppsala. Als eines der Opfer stirbt, wird die Stockholmer Reichsmordkommission hinzugezogen. Doch das einstmals eingespielte Team um Torkel Höglund muss sich erst wieder zusammenraufen und persönliche Konflikte beilegen. Vor allem, als auch Kriminalpsychologe Sebastian Bergman in den Fall eingeschaltet wird. Bergman ist schon länger nicht mehr Teil des Teams, das Verhältnis zu seiner Tochter Vanja, Hauptverantwortliche für die Ermittlungen vor Ort, zerrüttet. Trotz interner Querelen stößt das Team auf Indizien, dass die Frauen nicht zufällig ausgewählt wurden. Allerdings scheint eine Reihe von Personen um jeden Preis verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Opfern jemals ans Licht kommt.

Hjorth, Michael Michael Hjorth ist ein erfolgreicher schwedischer Produzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er schrieb u.a. Drehbücher für die Verfilmungen der Romane von Henning Mankell. Gemeinsam mit Hans Rosenfeldt bildet er zudem das erfolgreiche Krimi-Duo Hjorth&Rosenfeldt. Rosenfeldt, Hans Hans Rosenfeldt schreibt Drehbücher und ist in seinem Heimatland Schweden ein beliebter Radio- und Fernsehmoderator. Gemeinsam mit Michael Hjorth bildet er zudem das erfolgreiche Krimi-Autoren-Duo Hjorth&Rosenfeldt. Allenstein, Ursel Ursel Allenstein ist eine deutsche literarische Übersetzerin. Allenstein übersetzt vorwiegend Belletristik aus dem Dänischen, Schwedischen und Norwegischen ins Deutsche. Ackermann, Ulla Ulla Ackermann ist eine deutsche Übersetzerin mit dem Schwerpunkt auf Übersetzungen aus dem Schwedischen und Englischen. Welbat, Douglas Douglas Welbat, geboren 1957 in Berlin, ist Filmproduzent, Schauspieler und Sprecher. Er hat Rolf Lassgård in den Wallander-Filmen synchronisiert Mit seiner tiefen, brummige Stimme prägt er die Krimis von Hjorth&Rosenfeldt seit dem ersten Band.