Die Opfer, die man bringt (Buch)

Ein Fall für Sebastian Bergman

Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Übersetzung: Ursel Allenstein, Ulla Ackermann

Buch
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Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe. Er ist hochintelligent. Steht vor seiner schwersten Entscheidung. Aber wird er auch das Richtige tun? Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar... (weiter)

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Details
AutorIn Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
Übersetzung Ursel Allenstein, Ulla Ackermann
Edition 2. Aufl.
Seiten 555
EAN 9783805250887
Sprache deutsch
erschienen bei Wunderlich Verlag
Erscheinungsdatum 23.10.2018
Ursprungstitel En högre rättvisa
Stichwörter Tsunami
Reichsmordkommission
Bergman
skandinavische Krimis
Ekelpaket
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 17 Meinungen

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Bergman ermittelt wieder
»Was liest Du?«-Rezension von Martinchen, am 04.02.2019

"Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe. Er ist hochintelligent. Steht vor seiner schwersten Entscheidung. Aber wird er auch das Richtige tun?
Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird."  - soweit der Klappentext.

Das Cover lehnt sich an die Vorgängerbände an, so dass der Bergman-Fan es sofort erkennt.

Die beiden schwedischen Autoren Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt schreiben u.a. Drehbücher.

"Die Opfer, die man bringt" ist der sechste Band der Serie um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman, der den Tod seiner Frau und seiner Tochter beim Tsunami nie überwunden hat. Ich empfehle, die Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinen zu lesen, da zwar die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind, die Charaktere jedoch fortgeschrieben werden und sich einiges nur verstehen lässt, wenn Vorwissen vorhanden ist. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Privates, die Verletzungen der einzelnen Protagonisten usw. einen relativ großen Raum einnimmt. Das gefällt mir an dieser Reihe besonders.

In jedem Band geht es um eine Reihe von Morden, immer ein Serientäter, der gefunden werden muss und gefunden wird.

Dieses Muster, das beim Lesen der ersten Bände zu viel zu wenig Schlaf führte, wird auch hier angewandt. Mittlerweile finde ich es nicht mehr so spannend wie zu Anfang, vielleicht liegt es aber auch an diesem Fall, der mich wenig überzeugt hat. Es gibt dann aber noch eine Wendung, die auch Sebastian Bergman zum Nachdenken bringt.

Jeder Band endet mit einem Cliffhanger, so auch dieser und sogar mit einem doppelten.

Fazit: Meiner Meinung nach der schwächste Band in dieser Reihe, der mich dennoch unterhalten hat.

 

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Ein hochinteressanter Fall für Sebastian Bergman
»Was liest Du?«-Rezension von Lilli33, am 28.11.2018

Gebundene Ausgabe: 560 Seiten

Verlag: Wunderlich (11. Oktober 2018)

ISBN-13: 978-3805250887

ASIN: 3805250886

Originaltitel: En högre rättvisa

Übersetzung: Ursel Allenstein und Ulla Ackermann

Preis: 22,95 €

auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

Ein hochinteressanter Fall für Sebastian Bergman

 

Inhalt:

Um Sebastian aus dem Weg zu gehen, hat Vanja bei der Polizei in Uppsala angeheuert. Zu dumm, dass ihre Chefin, Anne-Lie, ausgerechnet Sebastian zu einem Fall hinzuzieht. Schließlich bittet sie auch noch die Reichsmordkommission um Hilfe. So ist das den Lesern der Reihe bekannte Team dann wieder komplett. 

 

Ein Vergewaltiger treibt sein Unwesen in Uppsala und anderswo. Zwei der Opfer kennen sich offensichtlich und scheinen etwas zu verbergen …

 

Meine Meinung:

Die beiden Autoren haben mit diesem 6. Band der Reihe das Rad zwar nicht neu erfunden, sorgen aber trotzdem von Zeit zu Zeit für eine Überraschung. Der aktuelle Fall ist in sich abgeschlossen und die wichtigsten personalen Hintergründe werden noch einmal erklärt. Daher könnte man getrost mit diesem Band in die Reihe einsteigen. Mehr Spaß macht es allerdings sicher, wenn man die Ermittler von Anfang an auf ihrem Weg durch das Privat- und Arbeitsleben begleitet.

 

Sebastian Bergman gibt sich diesmal alle Mühe, in Vanjas Achtung zu steigen. Dass es nicht immer klappt, ist vorhersehbar, das macht aber gar nichts. Mir gefielen seine Anstrengungen und Überlegungen. Auch zum Fall hat er einiges beizutragen - sein Scharfsinn ist faszinierend.

 

Daneben spielt Billy mit seinem dunklen Geheimnis eine große Rolle. Er ist ziemlich im Stress, und das liegt nicht nur an dem Fall der Vergewaltigungen, die dem Team ein Rätsel aufgeben. 

 

Mich konnte „Die Opfer, die man bringt“ absolut fesseln. Ich fand diesen Kriminalroman von Anfang bis Ende sehr spannend und habe die Ermittlungen und die verschiedenen privaten Entwicklungen gebannt verfolgt.

 

Gekonnt hat das Autorenduo die einzelnen Handlungsfäden miteinander verwoben, sodass am Ende eine runde Sache daraus wird. Ein kleiner Cliffhanger lässt den nächsten Band herbeisehnen, auf den ich jetzt schon gespannt bin.

 

Die Reihe:

1. Der Mann, der kein Mörder war

2. Die Frauen, die er kannte

3. Die Toten, die niemand vermisst

4. Das Mädchen, das verstummte

5. Die Menschen, die es nicht verdienen

6. Die Opfer, die man bringt

 

★★★★★

 

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Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe. Er ist hochintelligent. Steht vor seiner schwersten Entscheidung. Aber wird er auch das Richtige tun? Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird.

Hjorth, Michael Michael Hjorth ist ein erfolgreicher schwedischer Produzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er schrieb u.a. Drehbücher für die Verfilmungen der Romane von Henning Mankell. Rosenfeldt, Hans Hans Rosenfeldt, Jahrgang 1964, schreibt Drehbücher, zuletzt für die international bislang erfolgreichste skandinavische Serie 'Die Brücke', die zahlreiche Preise erhielt, sowie für 'Marcella'. In seinem Heimatland Schweden ist er ein beliebter Radio- und Fernsehmoderator. Allenstein, Ursel Ursel Allenstein, 1978 geboren, übersetzt u.a. Sara Stridsberg, Kjersti Skomsvold und Christina Hesselholdt. 2011 erhielt sie den Hamburger Förderpreis und 2013 den Förderpreis der Kunststiftung NRW.