Die Prinzessinnen von New York - Scandal

Die Prinzessinnen von New York - Scandal (eBook)

Anna Godbersen

Übersetzung: Franziska Weyer

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Ihre Liebe ist ihr gefährlichstes Geheimnis Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizabeth und Diana Holland... (weiter)

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Vielleicht etwas für Zwischendurch
»Was liest Du?«-Rezension von CookiesBooksAndPizza, am 09.07.2019

Ich bin durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden. 
Als ich dann den Klappentext gelesen habe, in dem viel von Intrigen und Geheimnissen die Rede ist, dachte ich mir „Ja, das kann ein richtig gutes Buch werden“. 
Auch die Leseprobe hat diesen Gedanken nicht ausradieren können. 
Leider hat das Buch deutlich zu viele Schwachstellen, als dass ich es als „richtig gutes Buch“ bezeichnen kann. 

Zu Beginn der Geschichte fällt deutlich auf, dass sehr viele Charaktere vorgestellt werden. Ich brauchte eine Weile, um mich zurechtzufinden und nicht ständig mit dem Gedanken „wer ist das nochmal?“ zu lesen. 

Der Schreibstil ist ebenfalls ein Fall für sich, da er an die damalige Zeit angepasst ist. 
Jedoch reichte eine kurze Eingewöhnungsphase aus, um das Buch normal lesen zu können. 
Die Story an sich wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, was gut ist, um diverse Hintergrundinformationen zu bekommen und einige Beziehungen zwischen den Charakteren zu bemerken.
Und doch hatte ich das Gefühl, als würden an einigen Stellen Informationen fehlen. 


Hinzu kommt, dass die Handlung sehr schleppend und langsam vorangeht. Der Prolog ist spannend bis zum Gehtnichtmehr und verspricht eine super Geschichte. Doch dann kommt der Fall. 
Es kommt kaum Tempo auf. Alles zieht sich in die Länge und es scheint, als ob einige Dinge zu sehr fokussiert und beschrieben wurden. 
Hin und wieder kommt zwar ein Ereignis rein, das die anfängliche Spannung zurückbringen könnte, aber es ändert nichts daran, dass die Geschichte erst nach ungefähr zwei Dritteln richtig losgeht. 
Für mich persönlich zu spät.
Dennoch merkt man dadurch, dass es sich bei dem Buch um den ersten Teil einer Reihe handelt, wodurch es sozusagen eine „Einleitung“ darstellt. 
Ich kann mir vorstellen, dass in den Folgebänden viel mehr passieren wird. 

Und jetzt kommt das, was mich am Meisten gestört hat: Die Charaktere. 

Obwohl sie am Anfang regelrecht aufgelistet wurden, konnte ich zu keinem einzigen eine tatsächliche Bindung oder Sympathie aufbauen. 
Sehr viele waren zu flach und nicht greifbar genug. Sie waren einfach da und das war dann auch alles. 
Im Gedächtnis bleiben wird mir wahrscheinlich niemand.
Dennoch hatte ich am Ende – welches zugegeben mir etwas zu schnell und ruppig erschien – das Gefühl, die anfangs fragwürdigen Beweggründe und Handlungen mehr nachvollziehen zu können. 


Fazit: 
Insgesamt war das Buch eher ein Mittelding. An einigen Stellen sehr vorhersehbar, an einigen überraschend. 
Ich kann mir vorstellen, dass das Buch eine gute Geschichte für zwischendurch darstellt. 
Mehr aber auch nicht.

Außen hui, innen so naja
»Was liest Du?«-Rezension von Karin P., am 08.07.2019

Elizabeth soll zur Rettung der Familie den reichen Sohn Henry Schoonmaker heiraten. Ihre Schwester Diana ist eher der Wildfang der Familie und tanzt fleißig aus der Reihe. Aber was will E

Handlung: 
Der Zeitraum ist im Jahr 1899. Dort können die Töchter ganze Familien in den Ruin stürzen und müssen zu jeder Zeit ein untadeliges Verhalten an den Tag legen. Eine Familie konnte auch finanziell schnell in den Ruin gestürzt werden. Die Bälle waren rauschend und nur wer „altes“ Geld besaß gehörte zur High-Society. Die Neureichen wurden eher belächelt. 

Der Erzählstil war in der dritten Person. Der Schreibstil war der Zeit angemessen und viel mir persönlich durch die gewählte Sprache positiv auf. 

Mein Fazit: 
Die Rezension wird heute etwas kürzer, da ich nicht zu viel verraten möchte. Aber eins vorneweg: Wer hat bitte den Klappentext verfasst? Das kann es doch nicht sein! Denn mit dem Cover und der Inhaltsangabe war ich der Meinung der Roman spielt in der heutigen Zeit. Als ich dann anfing und im Jahr 1899 landete, war ich ehrlich baff.
Das Cover ist wunderschön, aber nicht zum Buch passend. Das Kleid ist zu modern, ich bin mir nicht sicher ob gerade die unverheirateten Frauen 1899 Schulterfrei getragen haben. 
Als ich das Buch anfing und nach dem ersten Schock weiterlas, muss ich sagen die Autorin hat es geschafft sympathische und nicht sympathische Charaktere zu erschaffen. Auch die Welt und den Geist von 1899 hat sie gut rübergebracht. 
Dennoch hat es mich nicht vom Hocker gerissen, denn man geht doch schon mit bestimmten Erwartungen an so ein Buch und ich persönlich fand es schade, dass der Verlag mit dem Klappentext und mit dem Cover (so wunderschön es auch ist) den Leser etwas in die Irre leitet. Denn es ist ja oft die Kombination die einen das Buch kaufen lässt, oder? 
Nachdem ich das Ganze so gelesen habe, setzte ich mich hin und schaute mir die englischen Bücher (und Klappentexte) für die nächsten 3 Büchern an und war überrascht. In den Klappentexte für die deutschen Bücher ist dies nicht klar ersichtlich. Denn dann hätte ich im Vorfeld wohl schon sagen können, dass es nicht so meins sein wird. 
Aber vermutlich ist das nun mein Fehler, aber ich dachte es geht in jedem Band um unterschiedliche Personen, aber dem ist nicht so. Die „Clique“ zieht sich durch und es kommt wohl zu manchen Verwicklungen. 
Tja, mein Fazit? Fällt sehr gemischt aus, ich hatte mich auf eine locker, leichte Liebesromanze vor einem spektakulären Setting eingestellt und bekam eine historisch angehauchte Dramageschichte. Wer dies mag, ist hier zu 100% richtig. Mein Fall war es nicht ganz, deshalb kann ich hier nur 3 Sterne vergeben. 

Vielen Dank an den Verlag und an netgalley.de für das Leseexemplar! Das hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.