Die Stimme des Zorns (Taschenbuch)

Thriller

Ethan Cross

Übersetzung: Dietmar Schmidt

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Den Geschmack an Schmerzen und Qual hat Francis Ackerman jr. nicht verloren. Aber er lebt seine Lust an Gewalt nur noch an grausamen Verbrechern und Mördern aus. In seinem ersten Fall als Sonderermittler des FBI trifft... (weiter)

€ 12,90 *
Preis
inkl MwSt.

  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Ethan Cross
Übersetzung Dietmar Schmidt
Edition 1. Aufl.
Seiten 400
EAN 9783404179091
Sprache deutsch
erschienen bei Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum 13.12.2019
Ursprungstitel The Man Without Fear
Serien Bastei Lübbe Taschenbücher
Stichwörter 20. - 21. Jahrhundert
USA
Francis Ackerman jr.
FBI
Kornkreise
Altersfreigabe ab 16 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 30 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  14 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.7 |  16 Bewertungen

5 Sterne
( 3 )
4 Sterne
( 7 )
3 Sterne
( 1 )
2 Sterne
1 Stern
( 1 )

Langweilig, überzogen, unglaubwürdig
»Was liest Du?«-Rezension von Zsadista, am 20.01.2020

Francis Ackerman jr. ist ein ganz spezieller Sonderermittler beim FBI. War er doch früher selbst ein Serienmörder, ganz ohne Gewissen, ohne Schmerzempfinden.

 

Nun scheint er geläutert und wird vom FBI beauftragt, einen Fall für sie zu übernehmen. Bei Roswell werden Leichen gefunden, bei denen es aussieht, als hätten Aliens Experimente mit ihnen angestellt.

 

Doch Ackerman darf nicht alleine losziehen, wie er es gerne möchte. Er bekommt einen Babysitter zur Seite gestellt. Nadia Shirazi, Agentin beim FBI und Expertin für Ackerman.

 

Als sie versteht, wer ihr neuer Partner ist, sinkt die Begeisterung bei Shirazi jedoch  ins Bodenlose. Trotzdem müssen sich die beiden zusammen raffen und den Serienmörder von Roswell fassen und versuchen das letzte Opfer zu retten.

 

„Die Stimme des Zorns“ ist der 1 Band der Ackermann & Shirazi Reihe aus der Feder des Autors Ethan Cross.

 

Das Cover des Buches ist umwerfend gestaltet. Dunkel, böse und mit einer Schutzklappe für den Buchschnitt. Mega!

 

Vom Inhalt her dachte ich, das Buch wird absolut spannend. Ein Ex-Serienmörder wechselt auf die Seite des FBIs. Kann es noch spannender werden? Ich sah schon Vergleiche zu „Dexter“ und „Blake“.

 

Leider wurde ich recht schnell aus meinen Vorstellungen gerissen. Spannend und mitreißend geht echt anders.

 

Francis Ackerman jr. ist einfach ein Charakter zum Abgewöhnen. So selbstverliebt, schön, unwiderstehlich, schlau, einfach der Beste der Besten der Besten. Boah, geht gar nicht. Dazu kommt dann noch, dass auf Seite 77 extra darauf hingewiesen wird, dass er Ovo-Lacto-Vegetarier ist. Auf Seite 120 isst er dann fröhlich Eier. Am Ende des Buches heißt es dann, ja er ist das ja nur Montags und Mittwochs, oder so. Und Fleisch isst er auch, wenn er einen Fall hat. Wie unnötig, dann so etwas auf Seite 77 zu erwähnen. Macht man so etwas um Seiten zu füllen? Auf die Anzahl der geforderten Anschläge zu kommen? Für Unwissende wie mich, die erst einmal googeln müssen, was ein Ovo-Lacto-Vegetarier ist? Oder weil es gerade in die Hippe Gesellschaft passt, wenn der Protagonist ein besonderer Vegetarier ist?

 

Wie er dann die Anwärter auf den neuen Job behandelt, da wäre ich schon viel früher gegangen. Und zwar ohne etwas zu dem Arsch zu sagen, Sorry. Da hatte Shirazi echt noch gute Nerven, das so lange mitzumachen. Und so ist Ackerman dann auch den Rest des Buches.

 

Nadia Shirazi fand ich noch recht gut. Sie ließ sich nicht alles gefallen und konterte auch gerne einmal. Trotzdem war es die typische Frau in so einem Roman/Thriller. Sie hat zwar ein bissel was auf dem Kasten, ist aber eher Füllmaterial, sieht gut aus, hatte schon lange keinen Mann mehr im Bett und ist vor allen Dingen dazu da, Ackerman anzuschmachten. Seuftz.

 

Der Fall war dann auch nicht ganz meines. Ich muss gestehen, dass ich die Abschnitte mit dem „Alien“ recht schnell weiter geblättert habe. Ich muss mir dann doch nicht so genau geben, was der Typ jetzt denkt und vor allem macht. Das erwähnte ich nur, ist ja mein persönlicher Geschmack und geht auch nicht in die Wertung ein. Die ist auch ohne diese Tatsache schon gering genug.

 

Ich habe mich dann auch tapfer durch das Buch gequält, bis dann die eine Polizistin dazu kam. Da hatte ich auch schon die Zeilen von Ackermans Vorstellung übersprungen, also Alien und Wahnvorstellungen. Ab dem Zeitpunkt habe ich zuerst dann noch schneller drüber gelesen und kurz darauf nur noch zum Ende geblättert.

 

Alles in Allem fand ich das Buch mehr als schwierig. Ein nerviger, unsympathischer Protagonist, Handlungen die ich nicht nachvollziehen konnte, Dinge die nicht passten, Frauen mit wenig Hirn und, oberwichtig, noch weniger Sex im Leben und irgendwie mega langweilig.

 

Die neue Serie hat mit Sicherheit ihre Fans und Leser, ich gehöre definitiv nicht dazu. Gut, ich kenne die Vorgängerreihe von Ackerman jetzt nicht, denke aber, das macht auch nichts. Ich muss ja diese Serie, bzw. das Buch mögen und rezensieren und nicht die anderen. Also kann ich da auch nichts vergleichen und Parallelen ziehen ob das jetzt besser oder schlechter war. Es war auch so ganz alleine für sich schon schlecht genug.

 

Hier sage ich aber auch wieder, jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Thriller machen. Vielleicht ist das Buch für viele Leser auch das Schmankerl des Jahres an sich. Ich werde auf jeden Fall keinen weiteren Titel der Reihe mehr lesen.

 

mehr zeigen ...

leider schwach
»Was liest Du?«-Rezension von AdorableBooks, am 19.01.2020

Nachdem ich schon die Bände der vorherigen Reihe nur so inhaliert habe, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen, auch die neue Reihe um Francis Ackermann Junior zu lesen. Ich war schon etwas traurig als es hieß, dass die Reihe abgeschlossen war aber umso mehr hab ich mich gefreut, als ich diese hier dann gefunden habe.
Man sieht auch hier am Cover, dass es etwas mit den anderen Bänden zu tun haben muss. Es ist wie die anderen aufgebaut. Heißt einfarbig mit einem Titel, der nicht sofort auf den ersten Blick zu sehen ist. So merkt man schon, dass diese irgendwie zusammen gehören.
Der Schreibstil war wie immer locker flockig lesbar und somit bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Auch hier gefällt es mir wieder gut, dass die Kapitel so kurz sind. Da liest man schnell mal 'noch eins'.
Selbst wenn man die anderen Bände nicht kennt, kommt man hier recht gut mit, weil vieles, was wichtig ist, wiederholt wird. Das aber blöderweise nicht nur einmal. Viele Sachen wurden ständig auch innerhalb dieses Buches nochmal wiederholt, sodass ich zwischendrin dachte: 'Ja, ich weiß es langsam.' Dem war nicht nur zum Anfang so, sondern auch zum Schluss kamen ein paar Sachen, die öfter aufgetaucht sind.
Schön, dass bei den Charakteren ein paar Altbekannte mit aufgetaucht sind. Vor allem natürlich Francis Ackermann Junior. So sympathisch er mir immer vorkommt, so sehr geht mir aber seine highländerei auf den Keks. Er macht mir viel zu sehr den Eindruck eines Superhelden, anstatt eines richtigen Menschen. Klar, er hat viel zu viel erlebt und es wird auch gut erklärt, warum er so ist wie er ist, aber dennoch ist er zu sehr der Unzerstörbare, der sich sehr schnell bewegt und immer alles unbemerkt hinbekommt, siehe Wanzen an anderen anbringen oder irgendwo Bomben verstecken. Das war mir sehr oft zu viel des Guten, vor allem auch sehr unglaubwürdig.
Auch kamen mir zwischendrin ein paar Szenen sinnlos lang vor. Vor allem die am Anfang mit Calvin. Das Kapitel war zwar nicht übermäßig in die Länge gezogen, jedoch gab es trotzdem sinnlose Informationen, die man auch hätte weglassen können.
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten aber nicht vom Hocker gehauen.

 

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Den Geschmack an Schmerzen und Qual hat Francis Ackerman jr. nicht verloren. Aber er lebt seine Lust an Gewalt nur noch an grausamen Verbrechern und Mördern aus. In seinem ersten Fall als Sonderermittler des FBI trifft Ackerman auf einen Täter, der seinesgleichen sucht: Das sogenannte "Alien" hinterlässt sezierte Leichen in Kornkreisen und hat gerade eine Expertin für Außerirdische entführt. Ackermann gibt alles, um das Alien zu fangen, bevor auch dieses Opfer tot in einem Kornkreis endet. Aber das ist leichter gesagt, als getan. Hat Ackerman endlich einen würdigen Gegner gefunden? Band 1 einer neuen Serie rund um Francis Ackerman jr.

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors. Er hat die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar bereichert: Francis Ackerman junior. Der gnadenlose Serienkiller erfreut sich seitdem großer Beliebtheit: Jeder Band der Reihe stand wochenlang auf der "SPIEGEL"-Bestsellerliste. Der Autor lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Illinois.