Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters

Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters (Buch)

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Preis der Jugendlichen

Christelle Dabos

Übersetzung: Amelie Thoma

Buch
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Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen.... (weiter)

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Details
AutorIn Christelle Dabos
Übersetzung Amelie Thoma
Edition 5. Aufl.
Seiten 535
EAN 9783458177920
Sprache deutsch
erschienen bei Insel Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Ursprungstitel Les Fiancés de l'hiver. La Passe-miroir 1
Serien Die Spiegelreisende
Stichwörter Bestseller
Freundschaft
Jugendbuch
Potter
Intrigen
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 207 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  100 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  107 Bewertungen

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falsches Buch für mich: keine Liebesgeschichte, eine eiskalte Welt voller Intrigen und Geheimnisse, aber gute Fantasy und toller Schreibstil
»Was liest Du?«-Rezension von ban-aislingeach, am 07.02.2020

Christelle Dabos hat mit dem Jugendbuchroman „die Verlobten des Winters“ einen Fantasyroman geschrieben, welcher viele erreichen konnte, mich jedoch leider nicht. Es ist das erste Buch der Reihe „die Spiegelreisende“ und für mich auch das letzte Buch der Reihe. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, welcher einen tief in die Geschichte hineinzieht und man zusammen mit Ophelia den Pol entdecken können. Denn aus ihrer Sicht ist die Geschichte in der dritten Person Singular geschrieben. Das 535 Seiten lange Buch ist am 10.03.2019 im Insel Verlag erschienen.

 

Ich habe mich bei Ophelia sehr schnell gefragt ob sie eventuell in die Richtung asexuell geht, wer also ein Liebesbuch oder eine Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht. Sie kommt aus einer friedlichen Arche namens Anima und bisher war sie es geschafft noch nicht verheiratet zu werden. Vielleicht ist dies einer der Gründe wieso man ausgerechnet sie an den Pol, weit entfernt der Heimat, verheiratet. Ihren Verlobten kennt sie nicht und so macht sie sich zusammen mit ihrer Tante auf den Weg in diese ihr doch so fremde Welt. Wie jeder auf Anima hat auch Ophelia eine Gabe und zwar kann sie Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Wurde sie vielleicht deswegen ausgesucht?

 

Anfangs fand ich Ophelia noch sympathisch und konnte mit ihr mitfühlen. Doch dann hat sich der unmögliche Thorn, ihr Verlobter, in mein Herz geschlichen. Ich kann noch nicht einmal, sagen wie ihm dies gelungen ist, aber je mehr ich ihn mochte umso mehr Sympathiepunkte hat Ophelia bei mir verloren. Ich werde dem Buch deswegen jedoch keinen Stern abziehen, denn es war einfach nur das falsche Buch für mich. Der Autorin ist es gelungen interessante Charaktere zu schaffen, manche die einen tief abstoßen, sobald man am Pol ankommt und manche die man langsam in sein Herz schließt. Es ist eine gute Mischung und neugierig wie es mit Thorn und Ophelia weiter geht wäre ich schon, zudem würde ich gern mehr über den Botschafter wissen, aber ich habe mich ab der Mitte durch das Buch gequält und dies tue ich nur einmal. Für die Qual muss ich dem Buch zwei Sterne abziehen, denn ich wollte das Buch einfach nicht zu Ende lesen, habe es dann aber doch getan. Diese Qual liegt mir einfach nicht und werde ich wohl nicht nochmal machen.

 

Die Idee mit den Archen und die Vorgeschichte macht neugierig auf mehr. So sehr mir Anima gefallen hat, so sehr hat mich der Pol abgestoßen. Es ist wie der Name schon verrät eine kalte, eiskalte Welt und die Menschen dort passen perfekt dorthin. Sie sind mir viel zu kalt gewesen. Es sind mehrere Familien die um die Macht kämpfen und es gibt so viele Intrigen und Geheimnisse, dass man wohl irgendwann den Überblick verlieren wird. Die Idee die hinter diesem Buch liegt ist jedoch genial, aber die Umsetzung hat bei mir langsam das Interesse erlöschen lassen. Es hat mich einfach abgestoßen.

 

Es ist ein Buch, welches sehr gehypt wird und deswegen bin ich in die Falle getappt. Mir hat es nicht gefallen, aber wer jedoch mit einem Jugendbuch das in einer Fantasy Welt voller Intrigen und Geheimnisse spielt und der sich keine Liebesbeziehung entsteht, glücklich ist, dem kann ich dieses Buch dennoch empfehlen. Denn die Idee ist großartig und die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil.

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Interessante Charaktere in einer wundersamen Welt
»Was liest Du?«-Rezension von Rebecca1980, am 07.01.2020

 

Kurzbeschreibung:

Die Welt ist in Stücke geschlagen, die um den Erdkern drehen. Eine dieser „Archen“ ist Anima. Auf dieser lebt die junge Frau Ophelia, die sich ganz ihrer Arbeit im Museum verschrieben hat.

 

Ophelia ist schüchtern und versteckt sich gerne hinter ihrer Brille und ihrem bodenlangen Schal.

Jedoch ist sie nicht irgendein schüchternes Mädchen, sondern eine Leserin und sie kann auch durch Spiegel gehen.

Nachdem sie ein paar potenzielle Ehemänner abgelehnt hat, wird ihr eröffnet, dass sie den adligen Thorn von der Arche Pol heiraten soll.

Sie macht sich mit ihrem Verlobten auf die Reise nach Pol und lernt ihre neue Schwiegerfamilie sowie den Hof auf Pol kennen.

 

Autor/in:

Christelle Dabos ist eine französische Fantasy-Autorin. Sie wurde 1980 geboren und wuchs in der Nähe von Cannes auf.

2013 wurde ihr der Prix du premier roman jeunesse Gallimard für den ersten Band ihrer Tetralogie Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters verliehen. (Quelle: Wikipedia)

 

Cover:

Das Cover des Buches passt sehr gut zur Story. Man sieht die Himmelsburg auf der Arche Pol. Wie die Winde darum geschlungen der Schriftzug des Titels und den Namen der Autorin.

 

Ich finde das Cover vom Design sehr gelungen. Es ist nicht zu aufdringlich und durch die schlichte Gestaltung passt sie sehr gut zur Hauptprotagonistin.

 

Charaktere:

 

Ophelia:

junge Frau von der Arche Anima, sie leitet das Museum und kann die Geschichte von Gegenständen lesen und durch Spiegel gehen

 

Tante Roseline:

Reist als Ophelias Anstandsdame mit zur Arche Pol

Thorn:

Ophelias Verlobter, er gehört dem Klan der Drachen an und arbeitet als Intendant am Hofe.

Er ist sehr schweigsam und wirkt unnahbar.

 

Berenilde:

Thorns Tante, die ihn aufgezogen hat. Auch sie gehört zum Klan der Drachen und lebt am Königshof.

Was verfolgt sie für Ziele?

 

Handlung:

Nachdem Ophelia 2 potenzielle Ehemänner ausgeschlagen hat, wird sie dem Adligen Thorn der Arche Pol versprochen.

Er ist sehr schweigsam und gefällt Ophelia erst einmal überhaupt nicht. Nachdem sie mit ihm zur Arche Pol gereist ist und unter dem Dach seiner Tante Berenilde lebt versucht sie alles in Bewegung zu setzen, dass Thron die Verlobung löst. Sie selbst kann es nicht, da sie nicht möchte, dass ihre Familie wegen ihr verstoßen wird. Denn das wird die Konsequenz sein, wenn sie die Verlobung löst.

 

Die Arche Pol kommt ihr sehr fremdartig vor. Nicht nur dass sie im Haus der Familie versteckt wird, auch die ganzen Sitten und das Verhalten der Leute kommen ihr sehr fremdartig vor.

 

Da sie recht unscheinbar und introvertiert ist, wird sie grundsätzlich unterschätzt.

Dies kommt ihr nun zugute. Denn sie ist deutlich mutiger und schlauer als die meisten meinen.

 

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Christelle Dabos ist leicht und gut zu lesen.

Die Handlung ist von Anfang spannend. Zwar immer wieder verwirrend, aber dadurch kann man sich noch mehr in Ophelia hineinversetzen, denn so erfährt man in der Erzählung immer nur genauso viel wie sie auch. Das fand ich sehr gut.

Die Archen sind zwar nicht groß beschrieben, aber ich fand es so passend. Die Beschreibung der Umgebung, als sie zum Beispiel durch die Straßen der Himmelsburg auf Pol irrt sind anschaulich beschrieben, ohne den Erzählstrang zu verlieren. Man ist genauso verwirrt wie Ophelia.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet und durchdacht. Man kann sich sehr gut in Ophelia hineinversetzen und versteht auch sehr gut warum sie sich zu manchen Personen hingezogen fühlt und zu anderen wiederum nicht.

Auch Thorn und Berenilde sind sehr gut charakterisiert und man kann sie sich sehr gut bildlich vorstellen. Mit all ihren Macken und guten Seiten.

Immer wieder gibt es erstaunliche Wendungen, die das Buch spannend halten.

Ich habe Freitag abends angefangen zu lesen und hatte Montag abends die 535 Seiten gelesen.

 

 

Meine Meinung:

Ich war sehr fasziniert von diesem Buch.

Ich bin durch Zufall auf diese Reihe gestoßen. Es handelt sich zwar um eine Jugendbuchreihe, aber das mit, als Fantasy Fan nicht ab. J

Diese Buchreihe wird mit Harry Potter verglichen, also auf jeden Fall ein Grund zu lesen.

Ich finde die Geschichte faszinierend und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In jeder freien Minute habe ich weitergelesen, so dass ich es innerhalb eines Wochenendes aushatte.

Leicht und schnell zu lesen, trotz des doch recht dicken Umfangs mit seinen 535 Seiten.

Es wurde mir zu keiner Zeit langweilig und hielt mich mit seiner Spannung gefangen.

 

Fazit:

 

Dieses Buch ist ein Muss für jeden Fantasy Fan

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Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienklans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde - Christelle Dabos hat mit ihrer Serie um die Spiegelreisende ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte.

Dabos, Christelle Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. zunächst veröff entlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden.