Die andere Frau (eBook)

Michael Robotham

Übersetzung: Kristian Lutze

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In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O'Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus - und hält schockiert... (weiter)

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Details
AutorIn Michael Robotham
Übersetzung Kristian Lutze
EAN 9783641231224
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 26.12.2018
Stichwörter Vincent Ruiz
Joe O'Loughlin
Psychologe
spiegel bestseller
Vater
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.72 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
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Auf der Suche nach der Wahrheit
»Was liest Du?«-Rezension von JosefineS, am 07.01.2019

Nach dem verstörenden Anruf eines Krankenhauses, Joes Vater läge im Koma, eilt er sofort zu ihm auf die Intensivstation. Erschreckender jedoch, als William zugerichtet auf dem Krankenbett liegen zu sehen, ist die neben ihm sitzende Person, die die Hand seines Vaters hält. Wo eigentlich Joes Mutter sitzen sollte, befindet sich eine, für ihn völlig fremde Person. Wer ist diese Frau, woher kommt sie und was weiß sie über Williams Verletzungen? Auf der Suche nach Antworten, stoßen Joe und Vincent auf jede Menge Ungereimtheiten und verstörende Geheimnisse.

Die andere Frau, ist der mittlerweile 11. Band von Michael Robothams Reihe um Joe O´Loughlin und Vincent Ruiz. Nach einer kleinen Pause und einem Einzelband (die Rivalin) widmet sich Robotham wieder seinem Parkinson geplagten forensischen Psychologen und dessen unverwechselbaren Ex Cop Sidekick. Das Buch knöpft zwar inhaltlich an den 10. Band an, könnte aber auch unabhängig von der Reihe gelesen werden, da alle wichtigen Details eine kurze Erwähnung finden. Trotz, dass mich der letzte Teil etwas unbefriedigt und traurig zurückgelassen hat, wollte ich unbedingt die andere Frau lesen. Joe ist leider vom angesehenen forensischen Psychologen zu einem, vom Leben stark gebeutelten, kranken Mann geworden. Diese Grundstimmung war in diesem Buch nicht mehr ganz so überpräsent aber doch hier und da deutlich zu spüren. Der Fall und die abgründigen Geheimnisse um das Leben seines Vaters, seine eigene Beziehung zu ihm und die Wahrheitsfindung waren sehr interessant. Leider hätte der Protagonist so gut wie jeder sein können. Joes herausragende Fähigkeit, die Menschen zu lesen, wie ein offenes Buch, kam leider nur 1-2-mal kurz zum Einsatz. Für meinen Geschmack viel zu wenig, das kann Robotham besser. Joes Praxis und seine Arbeit finden kaum eine Erwähnung und der Parkinson ist auch mehr eine sporadische Sache, quasi immer wenn es gerade nicht so ran passt, findet sie Erwähnung. Was in den letzten Büchern zu viel Raum einnahm, war hier nur eine Art „nettes Beiwerk“, welches mal eben mit Medikamenten ruhiggestellt wurde. Die Darstellung wird diesmal dem Ausmaß einer fortschreitenden, degenerativen Krankheit nicht so ganz gerecht. Die Story an sich war spannend und unterhaltsam aber stellenweise wollte Robotham einfach zu viel. Es wirkte mit all seinen Geheimnissen, Verdächtigen und Anschuldigungen plötzlich etwas überfüllt, unorganisiert und hektisch. Das waren leider zu viele Baustellen auf einmal. Für meinen Geschmack hätte er dafür etwas mehr in die Auflösung/ den Showdown investieren können. Der Backround war gut konstruiert und hätte Platz gegeben das Ende zu vertiefen. Die Familiäre Nebenstory war zwar zeitweise etwas dominant, zeichnete aber die Charaktere sehr schön rund und gab ihnen Tiefe. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Kurze klare Sätze ohne hochtrabenden Aufbau. Das machte den Text sehr flüssig zu lesen und ließ auch längere Abschnitte nicht langatmig wirken.

Fazit: Alles in allem eine gute Story, deren Umsetzung an einigen Stellen noch ausbaufähig gewesen wäre. Robothams Bücher waren schon mal packender aber so farblos und uninteressant wie der letzte Teil war es diesmal nicht. Für Fans von Joe und Vincent ist -die andere Frau- natürlich ein muss aber auch für alle, die keine Neuerfindung des Thriller Genre wollen, ist es sicher eine unterhaltsame Lektüre.

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Die andere Frau
»Was liest Du?«-Rezension von Krimisofa.com, am 28.12.2018

Prolog: Mit „Die Rivalin“ hat Michael Robotham überrascht. Ein Standallone-Thriller abseits der O‘Loughlin/Ruiz-Reihe. Nun sind die beiden nach drei Jahren zurück. Etliches hat sich geändert, nur eines nicht: Meine Vorfreude auf das Buch. Denn sind wir ehrlich – Robotham geht einfach immer. Egal ob es um eine Frau geht, die eine andere Frau stalkt, oder um Joe O‘Loughlin, der gemeinsam mit seinem Buddy Vincent Ruiz auf Spurensuche geht und sich dabei mit den Cops anlegt. Völlig egal, Robotham macht immer Spaß, so auch „Die andere Frau“. Auch wenn es diesmal nicht um einen Serienmörder geht - diesmal wird es richtig privat.
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Joe ist mit Emma nach von Somerset nach North London gezogen, einer besseren Gegend der englischen Hauptstadt. Emma besucht eine Privatschule, Charlie studiert Psychologie in Oxford. Nie zuvor hat Robotham den Wohlstand der O‘Loughlins so hervorgekehrt – aber macht das Joseph O‘Loughlin unsympathischer? Mitnichten. Schließlich kann er nichts dafür, dass sein Vater eine Koryphäe auf dem Gebiet der Chirurgie ist und dass er in diesen Wohlstand hineingeboren wurde. Ohnehin war er ein Rebell und ist Psychologe geworden, anstatt die Familienära der Chirurgen fortzuführen. Sein Vater war Joe zeit seines Lebens fremd; nun, wo er zwischen Leben und Tod schwebt, lernt er ihn kennen und deckt seine Geschichte Stück für Stück auf.

Aber nicht nur das, denn auch seine jüngere Tochter, Emma, bereitet ihm Sorgen. Denn sie hat immer noch am Tod ihrer Mutter, der mittlerweile sechzehn Monate zurückliegt, zu kämpfen. Das äußert sich dahingehend, dass sie eine Mitschülerin die Treppe hinuntergestoßen hat. Ohnehin hat Joe einiges um die Ohren, jetzt, da er alleinerziehender Vater ist, muss Teile der Erziehung Charlie überlassen, die jetzt, da ihr Opa um sein Leben kämpft, von Oxford nach London kommt. Nicht nur, um ihren Vater moralisch zu unterstützen.

Es ist so einiges drin, im neuesten Buch von Michael Robotham, der nach dem „Whodunit"-Prinzip aufgebaut ist. Denn Joe schnüffelt und schnüffelt und schnüffelt, lernt Menschen kennen, die er lieber nicht kennengelernt hätte, lernt Dinge über seinen Vater kennen, die lieber im Verborgenen geblieben wären. Macht sich Freunde, aber auch Feinde. Aber nicht nur er lernt einiges kennen, sondern auch wir als Leser lernen die Familiengeschichte der O‘Loughlins kennen, denn einiges wusste ich tatsächlich noch nicht und einiges habe ich bestimmt schon fünfmal vergessen – aber das macht nichts, denn Robothams Schreibstil macht Spaß, egal worum es geht. Vor allem wenn Joe mit Vincent Ruiz unterwegs ist, lässt er immer wieder den knochentrockenen britischen Humor durchblitzen – genau nach meinem Geschmack.

Ein Subthema von vielen, das zumindest im erweiterten Umfeld der Story stattfindet, ist Tennis. Dabei wird immer wieder fachspezifisches Vokabular eingebaut – nichts, was storyrelevant wäre, aber würde ich mich nicht einigermaßen mit dem Sport auskennen, wäre ich wohl zeitweise verwirrt. Es ist aber auch nicht so, dass man mit Vokabeln erschlagen wird – ich wollte es aber auch nicht unerwähnt lassen.

Nicht so nach meinem Geschmack war der erste Teil des Showdowns, der eine Gewaltorgie sondergleichen ist – der zweite Teil ist dafür ein einziger Gänsehautmoment und ein Plädoyer für das Leben. Wunderschön. Auch nach dem Showdown erwartet uns noch eine emotionale Szene – Gänsehaut kann Robotham.

Robotham nimmt sich seine Freiheiten und macht es sich an manchen Stellen ziemlich einfach. Zum Beispiel ist Ruiz jetzt Unternehmensbetrugsermittler, was hervorragend in den Verlauf der Geschichte passt. Das ist aber tatsächlich auch der einzige richtige Kritikpunkt, den ich an „Die andere Frau“ habe. Der Rest hat mich begeistert, gepackt und berührt. Am Ende wissen wir wesentlich mehr über O‘Loughlin als am Anfang.
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Epilog: „Die andere Frau“ von Michael Robotham ist ein packender, berührender und hoch-emotionaler Thriller, in dem wir Joe O‘Loughlin und seine Familiengeschichte besser kennenlernen. Ein Thriller, an dem O‘Loughlin nicht nur herausfinden will, wer seinen Vater erschlagen hat, sondern sich auch mit seiner Tochter auseinandersetzen muss, die den Tod ihrer Mutter nach sechzehn Monate noch nicht überwunden hat.

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In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O'Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus - und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt. Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele - Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen. Und muss erkennen, dass er für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlt ...

Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.

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