Die ewigen Toten (Buch)

Thriller

Simon Beckett

Übersetzung: Karen Witthuhn, Sabine Längsfeld

Buch
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Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit. Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus... (weiter)

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Mikrokosmos forensische Anthropologie
»Was liest Du?«-Rezension von ulrike rabe, am 30.06.2019

Eigentlich wollten Tierschützer nur die Fledermauspopulation in St. Jude retten, bevor das alte aufgelassene Krankenhaus in London endgültig abgerissen werden sollte. Doch bei der Aktion wird auf dem Dachboden der verlassenen Klinik eine mumifizierte Leiche gefunden. David Hunter, forensischer Anthropologe wird als Berater diesem Fall beigezogen.

Es ist nun schon der sechste Fall für David Hunter und Simon Beckett bleibt seiner Richtung treu, Hunters Schauplätze an die merkwürdigsten Orte zu verlegen. St. Jude ist ein düsterer Ort, ein „Lost Place“. David, der nun endlich privat angekommen zu sein scheint, involviert sich in den Fall über seine beruflichen Grenzen hinaus. Das wird ihm wieder einmal zum Verhängnis. Beckett schildert den Mikrokosmos der forensischen Anthropologie wieder sehr detailreich, aber nie um einen rein vordergründigen Ekelreiz zu erzeugen. Wie aus den Vorgängern gewohnt, halten sich die kriminalistischen Ermittlungen und der Erzählstrang rund um Hunters Innenleben die Waage. Es ist kein schneller Thriller, wenig actionreich. Wer das Ritual des wiedererkennbaren Seriencharakters schätzt ist bei „Die ewigen Toten“ sehr gut aufgehoben. Für meinen Geschmack war das Outro etwas zu lang, fügte sich aber trotzdem in Hunters gesamte Geschichte gut ein, der Schluss lässt alle Möglichkeiten offen.

Vergessene Orte
»Was liest Du?«-Rezension von misery3103, am 23.03.2019

David Hunter wird in ein geschlossenes altes Krankenhaus gerufen, in dem eine mumifizierte Leiche gefunden wurde. Noch während der Bergung stoßen die Ermittler auf einen versteckten Raum, in dem zwei weitere Leichen liegen. Was geschah in dem seit Jahren geschlossenen Krankenhaus? David Hunter versucht die Wahrheit herauszufinden.

Wieder ein spannender Fall für den forensischen Anthropologen David Hunter. Zwischen den Toten scheint es auf den ersten Blick keine Verbindung zu geben, doch nach und nach findet die Polizei die Wahrheit heraus. Während Hunter sich im Umfeld des Krankenhauses um eine alte Frau und ihren bettlägerigen Sohn kümmert, geschehen weitere Unglücke, in deren Mittelpunkt er zu stehen scheint. Auch das Privatleben Hunters geht voran, wobei mich hier der Ausgang traurig gemacht hat. Ich hoffe, dass es im nächsten Buch wieder aufwärts geht mit David und Rachel, waren sie einem Happy End doch schon ganz nah.

Der Ausgang des Falles war überraschend, auch wenn ich teilweise ahnte, worum es gehen könnte. Wieder ein guter Fall für David Hunter, der mich neugierig – gerade in Bezug auf Hunters Privatleben – auf den nächsten Teil warten lässt. Gut!