Die gute Tochter (Buch)

Thriller

Karin Slaughter

Übersetzung: Fred Kinzel

Buch
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"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben.... (weiter)

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Details
AutorIn Karin Slaughter
Übersetzung Fred Kinzel
Seiten 608
EAN 9783959671101
Sprache deutsch
erschienen bei HarperCollins Hamburg
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Ursprungstitel The Good Daughter
Stichwörter Thriller / Spannung
Schwestern
Politthriller/Justizthriller
Thriller
Strafverteidigerin
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 62 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  29 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  33 Bewertungen

5 Sterne
( 11 )
4 Sterne
( 8 )
3 Sterne
( 1 )
2 Sterne
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1 Stern

solide
»Was liest Du?«-Rezension von wusl, am 08.05.2019

~~Mit „Die gute Tochter“ wagt Karen Slaughter endlich mal wieder einen Neustart mit neuen Akteuren, die der Leser noch nicht kennt und erst liebgewinnen muss. Dadurch werden auch diverse Altlasten aus Vorgängerromanen unwichtig, die mir nicht alle so gut gefallen haben. Auch wählt sie diesmal zwei Anwältinnen als Hauptakteure, wodurch der gewohnte Blickwinkel der Ermittler wohltuend durchbrochen wird.

Klar gibt es ein paar Genreübliche Klischees, die Slaughter wohl nicht lassen konnte. So haben Sam und Charlie ein fürchterliches Ereignis in ihrer Vergangenheit, welches sie physisch und psychisch verletzt hatte und welches schließlich in seinen Folgen auch zum tiefen Zerwürfnis zwischen den Schwestern geführt hat. Außerdem ist die Ehe von Charlie zerrüttet und der Vater hat Heimlichkeiten vor der Familie und vor dem Gesetz.

Alles in allem aber ist es eine gut ausgearbeitete Story, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird und in jedem Erzählstrang immer wieder neue überraschende Erkenntnisse offenbart, die den Leser bei Laune halten und zum ein oder anderen AHA-Effekt führen. Die Aktion ist diesmal relativ knapp, auch die Brutalität ist für einen Slaughter-Thriller fast human. Ich mag einfach Geschichten von Anwälten besonders gerne und fühlte mich hier gut unterhalten. Manchmal sind die Witze etwas derb und sicher gibt es Zufälle, die zu gewollt sind. Dafür ziehe ich einen kleinen Stern ab.

Alles in allem ein Krimi, der an die Qualität von Slaughters ersten Romanen durchaus anschließen kann.

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unterhaltsam, tiefsinnig, lesenswert
»Was liest Du?«-Rezension von Rebecca1120, am 10.05.2018

Samanthas (Sam) und Charlotte (Charlie) Quinn sind Schwestern. Ihr Vater, der als Provinzanwalt bei der Auswahl seiner Mandanten keine Freunde im Ort macht. Obwohl ein Brandanschlag ihr Zuhause und ihr sämtliches Hab und Gut vernichtet, lässt ihr Vater sich nicht von seiner Einstellung abbringen. Denn die besagt, dass auch der Schuldigste einen engagierten Verteidiger und einen fairen Prozess verdient. Als dann aber bei einem erneuten Anschlag seine Frau erschossen wird, Sam nit den Auswirkungen eines Kopfschusses zu kämpfen hat und Charly ein Trauma erlebt, bricht die Familie auseinander…

Auch in diesem Thriller gelingt es Karin Slaughter wieder die Charaktere anschaulich zu schildern. Wobei ich sagen muss, dass mir die meist rätselhaften Äußerungen des Vaters am Anfang nicht so gelegen haben. Erst im Laufe der Geschichte habe ich trotz seiner kryptischen Äußerungen sein wahres Wesen, seine Liebe zu den Töchtern erkannt.

Die Erzählweise der Autorin finde ich immer wieder erfrischend, denn die ist zum Teil ironisch und verleitet zum Schmunzeln. Wenn sie z.B. ein altes Haus mit „tristes Denkmal für die Zeit vor zugelassenen Architekten und Baugenehmigungen“ beschreibt. Gerade dies macht das Lesen abwechslungsreich.

Die Verwicklungen, die sich aus nicht angesprochenen Gefühlen ergeben und die trotzdem die Liebe und dem Schutz der Kinder dienen sollen sind hier wunderbar über einen Zeitraum von 20 Jahren mit viel psychologischem Geschick beschrieben. Wer nun mit „Die gute Tochter“ gemeint ist, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Ich habe mir dazu eine Meinung gebildet. Von mir erhält dieses Buch 4 wohlverdiente Lese-Sterne.

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"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein. "Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen. "Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite." Camilla Läckberg "Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann." Peter James "Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute." James Patterson "Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht." Kathryn Stockett "Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser." (Hamburger Abendblatt) "Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (...) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen." (SHZ) "Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre." (SVZ) "Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei 'ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute'." (Focus Online) "Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat." (Krimi-Couch.de) "Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (...) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen." (Lebensart) "Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen." (Bayrischer Rundfunk) "Dieser Thriller hat es in sich, jede einzelne Figur hat Tiefe und Profil, nichts bleibt flach. Die 608 Seiten lesen sich einfach so weg: spannend, fesselnd, bewegend - von der ersten bis zur letzten Seite." (Hanauer Anzeiger)

Slaughter, Karin Karin Slaughter ist international mit mehr als einem Dutzend Romanen an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt, unter anderem mit der Will-Trent- und der Grant-County-Serie. Weltweit werden mehr als 30 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft.