Die heimliche Heilerin (Taschenbuch)

Historischer Roman

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Heidelberg 1388: Die junge Madlen steht schon früh im Dienst einer Hebamme und versteht es vortrefflich, Schmerzen durch Kräuter zu lindern. Als sie auf die beruhigende Wirkung durch flackerndes Kerzenlicht in... (weiter)

€ 9,99 *
Preis
inkl MwSt.

  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Ellin Carsta
Seiten 480
EAN 9783548289359
Sprache deutsch
erschienen bei Ullstein Taschenbuchvlg.
Erscheinungsdatum 12.05.2017
Serien Ullstein Taschenbuch
Stichwörter Neuerscheinung 2017
Buch 2017
Neu 2017
Neuerscheinungen 2017
historisch
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 10 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.7 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  7 Bewertungen

5 Sterne
( 2 )
4 Sterne
( 1 )
3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Und dabei wollte sie doch nur helfen
»Was liest Du?«-Rezension von Chattys Buecherblog, am 02.01.2019


Zu Beginn lernt der Leser Madlen kennen. Sie zeigt sich sehr wißbegierig und auch als eine gehorsame Schülerin unter Clara. Auch lernt sie hier die Gabe der Hypnose, natürlich kennt sie dieses Wort noch nicht, sondern nennt es Pendeln mit dem Kerzenlicht, um den Patienten zu beruhigen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin hier Neues mit Altem vermischt. Alles hätte so harmonisch verlaufen können, wäre da nicht Matthias Traunstein, da ihr nach dem Leben trachtet. Und das alles nur, weil er so ein .... ist, und seine Frau mißhandelt, sogar noch, als sie hochschwanger ist. Das Baby stirbt noch im Mutterleid, doch wer ist Schuld? Richtig, Madlen! Na ja, so stellt er es da. Und nun beginnt die Geschichte erst so richtig. Nach einigen Irrungen und Wirrungen findet Madlen Zuflucht bei Agathe in Worms. Ein bisschen gewundert habe ich mich allerdings, dass Agathe Madlen (die nun den Namen Maria angenommen hat) so offen und ohne Skrupel aufgenommen hat. Es schien so, als würden sie sich schon ganz lange kennen und wären die besten Freundinnen, die sich nie aus den Augen verloren haben. Aber, Agathe ist die Tante, die Madlen, also Maria noch nie gesehen hatte. Das war schon etwas seltsam. Da steht eine junge Frau vor der Türe und Agathe erkennt sie sofort. Hm.... na ja!

Im weiteren Verlauf trifft Madlen, also Maria natürlich auch ihre große Liebe und wie sollte es anderes sein, sie wird auch gleich schwanger.

Hier fand ich es wiederum seltsam, dass Johannes, der stets beteuert hatte, wie sehr er Maria liebt, plötzlich, ja fast schon hassbegierig sie sucht. Klar, es war nicht schön, dass sie so einfach weggegangen ist. Jedoch hatte er es nicht weiter hinterfragt und sich einfach nur auf die Suche gemacht. Nein, er wollte sie fangen, um sie auszuliefern und als Hexe anzuprangern. Ich fand seine Reaktion irgendwie unpassend und zu barsch. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er sich gesucht hatte, weil es sein große Liebe war, sondern eher, weil er sie zerstören wollte.

Aber ... Ende gut, alles gut
 
Fazit

Petra Mattfeldt, bekannt von zahlreichen Krimis, zeigt sich hier unter dem Pseudonym ELLIN CARSTA von ihrer besten historischen Seite. Mit der HEIMLICHEN HEILERIN ist ihr ein sehr guter Reihenauftakt gelungen, der den Leser in die Zeit des 14. Jahrhunderts versetzt. Dezente Beschreibungen des Umfelds (Heidelberg, Worms, Emmerich) machen es einfacher, sich in die damalige Zeit zu versetzen. Meiner Meinung nach, hätten die Beschreibungen gerne etwas ausführlicher sein dürfen. Auch die Protagonisten wurden von der Autorin genau charakterisiert, so dass ich mich in die Menschen versetzen konnte. Obwohl mir manche Aktionen und Reaktionen etwas überspannt vorkamen, taten sie jedoch der Geschichte und ihrer Spannung keinen Abbruch.

Aufgrund der kleinen Hänger im Fortgang der Geschichte, kann ich leider keine volle Punktzahl vergeben, jedoch hat das Buch vier Sterne auf jeden Fall verdient.

mehr zeigen ...

Die heimliche Heilerin
»Was liest Du?«-Rezension von Philippa, am 07.04.2018

Heidelberg 1388: Madlen hilft der Hebamme Clara bei ihrer Arbeit und lernt vieles von ihr. Als Clara stirbt und man Madlen bittet, einer angesehenen Bürgerin bei der Geburt ihres Kindes zu helfen, gerät Madlens Leben aus der Spur. Das Baby kommt tot zur Welt, der Frau jedoch kann Madlen das Leben retten. Dennoch wird sie angeklagt, am Tod des Babys Schuld zu sein. Doch es kommt noch viel schlimmer, und bald muss Madlen aus Heidelberg fliehen...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte von Madlen ist unglaublich spannend und ich habe sehr mit ihr mitgefühlt und gehofft, dass sich endlich alles zum Guten wendet. Madlen erlebt unglaublich viel und muss immer wieder um ihr Glück kämpfen. Dabei wirkte die Geschichte aber nie unglaubhaft auf mich. Ich konnte mir alles gut vorstellen; die Geschichte liefert ein gutes Kopfkino!

Der Schreib- bzw. Erzählstil ist dabei sehr packend und gleichzeitig flüssig. Die Charaktere wirken glaubhaft und (zum Teil) liebenswert. Ich habe mit Madlen gefühlt, gelacht, geweint, gehofft.

Wer gerne historische Romane liest, dem kann ich diesen Roman nur empfehlen! Ich bin froh, dass es noch weitere Bücher der Autorin gibt, die ich noch entdecken darf!

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Heidelberg 1388: Die junge Madlen steht schon früh im Dienst einer Hebamme und versteht es vortrefflich, Schmerzen durch Kräuter zu lindern. Als sie auf die beruhigende Wirkung durch flackerndes Kerzenlicht in Verbindung mit gesprochenen Psalmen stößt, ist Vorsicht geboten: Niemand darf etwas von ihrer Methode erfahren, sonst würde sie als Hexe verurteilt. Eines Tages wird Madlen zu einer hochschwangeren Bürgerin gerufen, die offensichtlich körperlich misshandelt wurde. Sie kann die Frau retten, das Baby jedoch nicht. Der Ehemann beschuldigt die Heilerin, es vergiftet zu haben. Damit beginnt für Madlen eine Zeit der Flucht und gesellschaftlichen Ächtung. Doch die junge Heilerin kämpft um die Wahrheit in einer Zeit, in der es dafür keinen Platz zu geben scheint.

Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie schreibt außerdem Krimis, Thriller und Jugendbücher. "Die heimliche Heilerin" ist der Auftakt zu einer Reihe, die sofort zum Bestseller avancierte. Weitere Informationen zur Autorin unter: www.petra-mattfeldt.de