Die letzte Drachentöterin 01 (Buch)

Jasper Fforde

Übersetzung: Isabel Bogdan

Buch
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Auftakt der Drachen-Trilogie von Kultautor Jasper Fforde: Jennifer Strange ist fünfzehn Jahre alt, Findelkind und aktuell die Leiterin von Kazam, einer Agentur, die Zauberer vermittelt. Die Zeiten, als die Zauberer noch... (weiter)

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Details
AutorIn Jasper Fforde
Übersetzung Isabel Bogdan
Edition 3. Aufl.
Seiten 251
EAN 9783846600054
Sprache deutsch
erschienen bei ONE
Erscheinungsdatum 12.02.2015
Serien Die letzte Drachentöterin
Stichwörter Jugendbuch
Zauber
Fantastischer Roman
Drachen
Kult
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 26 Meinungen

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Magisch und höchst witzig!
»Was liest Du?«-Rezension von Paperboat, am 05.07.2019

Jennifer Strange, ihres Zeichens Findelkind im vierten Jahr ihrer Kontaktarbeit, die jeder Findling abzuleisten hat, leitet die heruntergekommene Zaubereiagentur Kazam. Magier, ehemals mächtige Menschen, sind nur noch ein Abbild ihres früheren Glanzes, sie werden nur noch für niedere Aufgaben wie die Kanalreinigung, Pizza-Auslieferungen auf fliegenden Teppichen oder die Neuverkabelung alter Wohnhäuser angestellt und sind dabei derselben Feilscherei ihrer Kunden ausgesetzt wie viele gemeine Handwerker.

Die Welt ist eine Mischung aus Moderne und Mystik; Drachen existieren neben Autos, Magie ist ebenso Teil von Jennifers Alltag wie unbelehrbare Monarchen. Nur eins ist gleich: Die Habgier der Menschen. Diese versammeln sich vor dem Drachenland, das an das Königreich grenzt, das Jennifer ihr Zuhause nennt. Der Vorhersehung nach soll das Drachenland nach dem Tod des letzten Drachen frei zur Besetzung sein für jeden, der sich ein Grundstück absteckt, und so campiert sämtliches Pack an der Grenze zum Drachenland in Vorfreude auf den baldigen Tod des Drachen.

Eines Tages hat nicht nur ein Zauberer eine mächtige Vision, sondern die meisten Zauberer im ganzen Land; der Drache (letzter seiner Art) Maltcassion soll von der Hand der letzten Drachentöterin niedergestreckt werden. Und Protagonistin Jennifer Strange hat auch einen Part zu spielen.

Jasper Fforde kann auch in diesem Roman wieder absolut überzeugen. An diesem Autor schätze ich besonders den kreativen, intelligenten und quatschvollen Humor, der mich stark an Walter Moers erinnert. Jasper Forde zeichnet in den Büchern, die ich von ihm bisher gelesen habe, die Kreation alternativer Welt aus, die sich von unserer zwar unterscheidet, aber insgesamt sehr ähnlich ist und von Verrücktheiten wie dem gesellschaftlichen Problem der Marzipansucht erfüllt ist. Den Folgeband "Das Lied des Quarktiers" werde ich mir umgehend mit Wonne zulegen.
So großartig ich seine Bücher finde, so bedauerlich ist es, dass sie in Deutschland nicht bekannter sind. Ich kann nur jedem raten, der Moers Sprachwitz liebt, sich auch mal an Fforde zu wagen!

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Ein Mord mit Magie
»Was liest Du?«-Rezension von Emswashed, am 05.06.2019

Ein fünfzehnjähriges Mädchen, Heimkind, wird in einem Crashkurs zur Mörderin ausgebildet... kann das gut gehen? Aber es kommt noch dicker. Als Jennifer ihrem Opfer gegenübersteht, ist er ihr auch noch sympathisch und sie kann sich nicht vorstellen, ihn zum vereinbarten Zeitpunkt zu töten. Nun wird sie aber mächtig unter Druck gesetzt, Staatsoberhäupter wollen beerbt werden, Konzerne haben auch ein Auge auf die großen Länderein des Opfers geworfen. Eine Merchandisingindustrie bringt schon Nachbildungen der Tatwaffe und andere Produkte mit dem Abbild der "Heldin" auf den Markt. Alle bequatschen die junge Frau und bald weiß sie nicht mehr, was gut und böse, wer ehrlich und heimtückisch, was Vorhersehung und Täuschung ist.

Die Rede ist von Jennifer Strange und mal ganz abgesehn von der Tatsache, dass ich keine Fantasyliteratur mit Drachen lese, musste ich mit der letzten Drachentöterin wohl eine Ausnahme machen. Zum Einen, hey, es ist Jasper Fforde der hier schreibt, und zum Anderen, ich mag junge resolute Damen. Sie wissen was sie wollen, mischen die Männerwelt auf und obwohl es nicht immer danach aussieht, machen sie am Ende immer das Richtige.
Doch doch, der Drache wird getötet, sogar von Jennifer höchstpersönlich, aber bei Fforde ist immer alles anders, als man denkt, und das mag ich sehr.

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Auftakt der Drachen-Trilogie von Kultautor Jasper Fforde: Jennifer Strange ist fünfzehn Jahre alt, Findelkind und aktuell die Leiterin von Kazam, einer Agentur, die Zauberer vermittelt. Die Zeiten, als die Zauberer noch vor Magie strotzten, sind längst vorbei. Wer einst ganze Berge versetzte, liefert heute auf seinem fliegenden Teppich Pizza aus. Die Geschäfte von Kazam laufen dementsprechend schlecht, und die Magier müssen um ihre Jobs fürchten. Als wäre das nicht genug, macht auch noch die Vorhersage die Runde, dass der letzte Drache sterben wird - und zwar durch die Hand von niemand Geringerem als Jennifer. Schnell wird ihr klar, dass nicht nur ihr Leben, sondern die Geschicke aller Bürger in den Ununited Kingdoms auf den Kopf gestellt werden ...

Jasper Fforde traded a varied career in the film industry for staring out of the window and chewing the end of a pencil. He lives and works in Wales and has a passion for aviation.