Die schwarze Frau (Taschenbuch)

Roman

Simone St. James

Übersetzung: Anne Fröhlich

Taschenbuch
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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der "schwarzen Mary". Doch als eines... (weiter)

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Details
AutorIn Simone St. James
Übersetzung Anne Fröhlich
Seiten 445
EAN 9783442488223
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 18.02.2019
Ursprungstitel The Broken Girls
Stichwörter tote Mädchen
Schauergeschichte
Internat
Geheimnis der Vergangenheit
Journalistin
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 10 Meinungen

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Was geschah in Idlewild Hall
»Was liest Du?«-Rezension von Silly2207, am 17.03.2019

Vermont im Jahre 1950, auf dem Internat Idlewild Hall wohnen Mädchen, die im allgemeinen als schwer erziehbar gelten oder aus anderen Gründen vor der Öffentlickeit versteckt werden sollen. Die drei fünfzehnjährigen Mädchen Katie, CeCe, Roberta und Sonia teilen sich hier ein Zimmer und so nach und nach werden aus den Mädchen Verbündete. Doch dann verschwindet Sonia spurlos nach einem Besuch bei ihrer Familie. Welchen Grund mag es für ihr Verschwinden geben? Hat es eventuell einen Zusammenhang mit der mysteriösen Geschichte rund um Mary Hand, die einst auf dem Gelände der Schule gelebt hat und dort gestorben ist?
64 Jahre später – Idlewild Hall ist seit vielen Jahren geschlossen, doch nun soll es wieder renoviert und neu eröffnet werden. Das macht die Reporterin Fiona neugierig, denn nicht nur die Geschichte des Internats interessiert sie sehr, sondern ist sie auch persönlich involviert.

Meine Meinung

Das Cover wirkt geheimnisvoll und genauso mysteriös und geheimnisvoll klingt auch der Klappentext. Zwar musste ich hier zunächst ein wenig an die bekannte Gruselgeschichte rund um Bloody Mary denken, doch merkte ich schnell, dass es da keinen Zusammenhang gibt. Trotzdem hat diese Geschichte eine ganz eigene, leicht gruselige, mysteriöse Atmosphäre, die mich sehr schnell in ihren Bann ziehen konnte. Es geht hier um Geheimnisse aus der Vergangenheit des Internats Idlewild Hall, aber auch rund um einen Mord an einer damals zwanzigjährigen. Dabei wechselt die Autorin Simone St. James kapitelweise die Perspektive und erzählt mal von den vier Mädchen, die 1950 im Internat leben und der Reporterin Fiona im Jahr 2014. Stückchenweise werden die Geheimnisse aus beiden Zeiten aufgedeckt und dabei kommt es zu manch einer Überraschung. Gerade die Geschichte der jungen Sonia aus dem Jahr 1950 konnte mich sehr berühren. Im Allgemeinen gingen mir die Geschichten der Internatsmädchen sehr nahe und konnten mich berühren.
Simone St. James erzählt mit einem sehr flüssigen und für mich absolut fesselndem Stil. Sie bringt die Emotionen der Charaktere sehr gut zum Ausdruck und ich konnte hier immer wieder miträtseln, mitfiebern und mich auch ab und an gruseln. Diese Geschichte konnte mich mit ihrer Atmosphäre absolut einfangen und ich habe das Buch erst nach dem Ende zur Seite legen können.
Schon der Prolog ist sehr spannend und auch ein wenig unheimlich und auch wenn es danach erst einmal zu einem Zeitsprung kommt, wurde ich doch schnell sehr neugierig. Stück für Stück werden hier Puzzlestücke der Ereignisse aufgedeckt und man hat sehr viel Spielraum, sich eigene Gedanken der vergangenen Ereignisse zu machen. Ich mag solche Geschichten mit längst vergessen geglaubten Geheimnissen eh sehr gerne und diese Umsetzung hier fand ich absolut gelungen.
Fiona, die Reporterin und Protagonistin der Gegenwart, war mir sehr schnell sympathisch. Ich war regelrecht mit ihr gemeinsam auf Spurensuche und fühlte mich nicht nur mit ihr verbunden, sondern konnte mich auch gut in sie hineinversetzen.
Aber auch die einzelnen Charaktere aus dem Zeitstrang des Jahres 1950 waren besondere Persönlichkeiten, deren Schicksal mir nahe gingen. Jede von ihnen hat eine Geschichte zu erzählen und diese lassen den Leser nicht kalt. Letzten Endes gibt es dann noch Mary Hand, eine legendäre Person, ein ruheloser Geist, deren Geschichte sich hier nahtlos in den gesamten Rahmen mit einbaut.

Mein Fazit

Eine Geschichte voller Atmosphäre, bei der man sich gemeinsam mit den Charakteren, vor allem mit Protagonistin Fiona auf Spurensuche begeben kann. Einzelne Schicksale haben mich berührt, denn die Autorin hat es hier ganz besonders gut verstanden, den Leser emotional mit einzubinden. Geheimnisvoll, spannend, ein wenig unheimlich und absolut fesselnd ist dieses Buch ein absoluter Lesetipp für alle, die gerne Geschichten rund um Geheimnisse aus vergangenen Tagen mögen.

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Die schwarze Frau
»Was liest Du?«-Rezension von BuchWinter, am 12.03.2019

EIN MÄDCHENINTERNAT UND EIN LÄNGST VERGESSENES VERBRECHEN.
Die junge Reporterin Fiona hat vor vielen Jahren einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten und plötzlich kommt dies wieder an die Oberfläche.

Das Buch beginnt in der Gegenwart mit der Protagonistin Fiona, deren Schwester vor 20 Jahren ermordet wurde. Der Täter wurde gefasst und er sitzt seitdem im Gefängnis. Sie wurde damals auf dem Gelände des Mädcheninternats „Ildewild Hall“ gefunden. Das Internat gibt es nicht mehr, denn schon früher hat man sich erzählt, das Internat wäre verflucht.

Das Internat ist genau so, wie man es sich vorstellt: gruselig, voller Spukgeschichte und ein Geist, der immer noch umher wandeln soll. Auf diese Schule kamen nur Mädchen, die niemand mehr möchte oder die für ihre Eltern als Problemfall bezeichnet wurden.

Als das Gelände restauriert werden soll, machen die Arbeiter einen grausamen Fund und Fiona fühlt sich schmerzhaft in die Vergangenheit zurückversetzt. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf grausame Taten und ein  vergessenes Verbrechen. Plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob dieser Fall mit ihrer Schwester zusammenhängt. Ist der wahre Täter wirklich gefasst worden? Sie begibt sich bei ihren Recherchen auf gefährliches Terrain…

Die Rückblenden ins Jahr 1950 sind aus den Perspektiven von verschiedenen Mädchen geschrieben. Diese Mädchen waren damals zusammen auf diesem Internat und eines davon wurde ermordet. Fiona gräbt immer tiefer und schon bald weiß sie nicht mehr, was sie von alldem halten soll. Kann sie das Verbrechen aufklären?

Ich finde die unterschiedlichen Vergangenheitsperspektiven super spannend! Allgemein finde ich die ganze Story einfach nur grandios ausgearbeitet. Das zusammenspielen der Charaktere und das Ende, das alle Protagonisten vereint ist einfach genial. Auch der Schreibstil ist super angenehm und ausgeklügelt. Die Charaktere verraten dem Leser nie so viel, dass man sofort auf die Lösung schließen kann. Bei den Rückblenden hatte ich wirklich oftmals das Gefühl bei den Mädchen im Zimmer zu sitzen, so lebhaft schreibt Simone St. James.

FAZIT.
Eine absolute Empfehlung von mir! Ich war einfach nur begeistert von der Geschichte und den Rückblicken. An einigen Stellen ist es sogar gruselig und definitiv ein Pageturner für mich! Die perfekte Mischung aus Spannung, Erzählung und Detektivarbeit. Wie ihr merkt, bin ich restlos von diesem Buch begeistert.

Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen.

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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der "schwarzen Mary". Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären ...

St. James, Simone Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.