Die sieben Schwestern 01 (Taschenbuch)

Roman

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

Taschenbuch
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"Atlantis" ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d'Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser
Seiten 576
EAN 9783442479719
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Ursprungstitel The Seven Sisters 1 - Maia
Serien Die sieben Schwestern
Stichwörter Peer Gynt
Spiegel Bestseller
Plejaden
Edvard Grieg
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 26 Meinungen

davon Rezensionen:
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Die Älteste
»Was liest Du?«-Rezension von MrsWonder, am 22.03.2020

Das Buch "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley, handelt von Maia, der ersten der sieben adoptierten Schwestern von Pa Salt. Pa Salt hat sich sechs kleine Mädchen ur Adoption geholt, die alle nach den Sternen der Plejaden benannt wurden. Die Plejaden bestehen aus sieben Sternen, jedoch kam Pa Salt nie mit einer siebten Schwestern nach Atlantis, dem Zuhause der seltsamen Familie. Maia wohnt weiterhin in Atlantis, auch nachdem eine nach der anderen Schwester dies verlassen hat. Sie kann ihren Beruf als Dolmetscherin auch von ihrem Zuhause aus tätigen und kam somit nie auf den Gedanken das wundervolle Haus mit dem riesen Garten auf einer kleinen Insel der Schweiz zu verlassen. Aber eines Tages verstirbt Pa Salt und hinterlässt den Schwestern Briefe mit Hinweisen auf ihre Herkunft, falls diese sie je erkunden wollten. Zudem hat er auch einer Sphäre anfertigen lassen, die die Weltkugel abbildet mit sieben Schweifen darum, auf jeder einzelnen stehen die Namen der Schwestern und Koordinaten.

Maia ist die erste und älteste Schwester die von Pa Salt nach Atlantis gebracht wurde. Mit ihr beginnt die Reihe und es geht auch schon romantisch spannend los. Auf der Flucht vor einem ehemaligen Liebhaber, kommt Maia nach Brasilien, da die Koordinaten auf der Sphäre sie dahin geleitet hat. Dort begibt sie sich mit einem Freund zu einer alten Villa und trifft da auf eine ältere Dame, die ihr sehr fendselig gegenübetritt. Jedoch haat deren Bedienstete ein Merkmal an Maia entdeckt und diese hilft ihr indem sie ihr Briefe von ihrer vermutlichen Ururgroßmutter gibt. Diese führen den Leser in das späte 19 Jahrhundert, wo ihre Ururgroßmutter ihr damaliges Leben in Rio schildert. Nach und nach kommt Maia den Spuren ihrer Herkunft näher und auch ihrem Bekannten...

Die Szenen wechseln zwischen heute (2007) und dem damaligen Rio und somit auch der Hauptpersonen. Die Sichtweise wird von der jeweiligen Protagonistin beschrieben und man kommt sehr schnell in die Geschichten hinein und wird in den Sog der Geschichte gezogen und wird auch süchtig nach den weiteren Bänden.

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Maia auf der Suche nach ihren Wurzeln
»Was liest Du?«-Rezension von Herbstrose, am 26.01.2020

Maia ist die Älteste von sechs Schwestern, die von ihrem Vater, Pa Salt, adoptiert wurden, als sie noch Babys waren. Nun ist ihr geliebter Vater überraschend gestorben und die Schwestern treffen sich alle am Ort ihrer Kindheit, einem herrschaftlichen Anwesen am Genfer See, wieder. Jeder von ihnen hat er einen Umschlag hinterlassen, in dem sie verschlüsselte Hinweise auf ihre Herkunft finden. Maias Suche nach ihrer Abstammung führt sie nach Rio de Janeiro, wo sie in einer alten Villa auf die Spuren einer jungen Frau, Izabela Bonifacio, stößt, die dort in den 1920er Jahren gelebt hat. Unerwartete Unterstützung bekommt Maia von Floriano Quintelas, einem Schriftsteller und Historiker, für den sie bereits Übersetzungen getätigt hatte. Den beiden gelingt es, mit Hilfe alter Briefe tief in Izabelas Leben einzutauchen und ein faszinierendes Geheimnis zu entdecken. Langsam begreift Maia warum sie so ist wie sie ist – und kann sich nun endlich mit ihrer Zukunft befassen …

Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren (das genaue Geburtsjahr ist nicht bekannt) und lebte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin begann sie 1992, zunächst als Lucinda Edmonds, mit dem Schreiben. Später änderte sie ihren Namen und hatte 2010 mit „Das Orchideenhaus“ ihren ersten Erfolg auf den internationalen Bestsellerlisten. „Die sieben Schwestern“ ist der Auftakt einer siebenteiligen, äußerst erfolgreichen, Roman-Serie. Riley lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern abwechselnd in Norfolk/England und in der Provence in Frankreich.

Zu Beginn ist die Geschichte äußerst rätselhaft und gleicht einem Märchen. Ein alleinstehender, offenbar begüterter Mann adoptiert nach und nach sechs kleine Mädchen aus allen Teilen der Welt, und nennt sie nach den sieben Sternen des Sternbildes der Plejaden. Er machte aus allem ein Geheimnis, denn bis zu seinem Tod wussten die inzwischen erwachsenen jungen Frauen wenig über diesen Mann, den sie sehr liebten und den sie „Pa Salt“ nannten. Auch über ihre Herkunft war ihnen nichts bekannt, sie erfuhren nichts über ihre leiblichen Eltern – und wollten wohl auch nichts wissen. Nun aber hat jede einen Umschlag mit den Koordinaten ihres Geburtsorts und einigen rätselhaften Andeutungen erhalten und es bleibt den jungen Frauen selbst überlassen, diesen Anhaltspunkten nachzuspüren.

In diesem ersten Buch begleiten wir die älteste der Schwestern, Maia, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Wir erleben das heutige moderne Rio de Janeiro und lassen uns entführen in das Rio vor beinahe einhundert Jahren, wo wir die Planung und den Bau der Christusstatue hautnah miterleben und treffen im damaligen Paris auf einige Künstler der 20er Jahre. Dabei fällt auf, wie genau die Autorin recherchiert hat und wie gekonnt sie historische Fakten mit dem Roman verknüpft. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, flüssig, klar und sachlich, und driftet auch bei gefühlvollen Liebesszenen nicht ins schwülstige ab. Zudem gelingt es der Autorin sehr gut, die Charaktereigenschaften der einzelnen Protagonisten hervorzuheben und Orte und Begebenheiten bildhaft zu beschreiben. Der Schluss ist schön stimmig und weckt die Lust, auch die nächsten Bände zu lesen.

Fazit: Gelungener Auftakt der Serie mit interessanten Charakteren, genauen historischen Fakten und einer spannenden Familiengeschichte.

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"Atlantis" ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d'Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit - und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte - und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.