Ein Hund im Winter (Buch)

Roman

Greg Kincaid

Übersetzung: Gabriele Zigldrum

Buch
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Wie mein Hund das Weihnachtsfest gerettet hat Winter in Kansas: Das Schicksal meint es nicht gut mit dem dreizehnjährigen George McCray. Sein Vater stirbt bei einem Unfall, seine Mutter zieht gemeinsam mit Georges... (weiter)

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Details
AutorIn Greg Kincaid
Übersetzung Gabriele Zigldrum
Seiten 253
EAN 9783442203871
Sprache deutsch
erschienen bei Page & Turner
Erscheinungsdatum 15.11.2011
Ursprungstitel Christmas with Tucker
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  5 Bewertungen

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Eine süsse Geschichte...
»Was liest Du?«-Rezension von missrose1989, am 11.02.2017


Das Cover zeigt einen zuckersüssen Hund und im Hintergrund ein kleines Farmhaus und einen Jungen, der vermutlich George ist, der einen kleinen Weihnachtsbaum auf einem Schlitten zieht. Das Cover ist wirklich schön und passend gestaltet. 
Der Leser lernt im Buch den 13-Jährigen George kennen, der für sein Alter sehr reif ist und das wahrscheinlich durch seine Erlebnisse schnell erwachsen werden musste. 
George hat seinen Vater erst bei einem Unfall verloren und seien Mutter hat es nach dem Tod des Vaters nicht mehr auf der Farm ausgehalten, so das sie mit ihre Schwestern nach Minnesota gezogen ist und somit weit weg von Kansas, aber eben auch weit weg von George. George wird von seinen Grosseltern aufgezogen, die aber durch die harte Arbeit auf der Farm schon alt und gebrechlich sind und die immer wieder vom Verhalten von George überfordert sind. 
George kann dann das Verhalten seiner Verwandten nicht wirklich verstehen, weswegen er sich dann in die Arbeit stürzt, die auf der Farm im Winter recht hart ist. 
Eines Tages trifft George auf Trucker, den Hund des alkoholkranken Nachbarn Frank, den George schnell ins Herz schliesst und um den er sich kümmern darf, als Frank ins Gefängnis muss und dank Trucker wird es auch wieder Weihnachten auf der Farm...
George ist ein wirklich besondere Junge, der für sein Alter schon sehr weit im Denken und Handeln ist und gerade das schreckt manchmal den Leser etwas, aber die Freundschaft zwischen George und Trucker ist schon etwas besonderes, auch wenn man das gleich im ersten Augenblick spürt. 
Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht, aber man muss beim Lesen alle Verstrickungen im Kopf behalten, damit man dann nicht durcheinander kommt. 
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, aber leider ist die Geschichte an viele Stellen recht vorhersehbar, was schade ist, weil es gibt eben keine überraschende Wendungen oder ähnliches, es soll eben mehr ein Buch zum Wohlfühlen und entspannen sein. 


Fazit:
Die Geschichte von George und Trucker ist eine Geschichte, die nicht nur zu Weihnachten passt, sondern die man die gesamte Winterzeit hin durch lesen kann und die einfach immer wieder besinnliche Stimmung aufkommen lässt. George ist für sein Alter schon sehr reif, was er auch sein muss, wenn man dann seine Lebensgeschichte bedenkt, gerade das macht das Buch aber leider auch in manchen Momenten recht vorhersehbar. Aber die Geschichte und deren Entwicklung ist schon gut durchdacht und lädt ein zum Einlesen und verweilen. Allerdings muss man sich dann schon wirklich auf die Geschichte einlassen, sonst verpasst man in einigen Momenten wichtige Zusammenhänge. 
 

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Schöne Wintergeschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Greta, am 17.01.2015

Die Handlung:

George McCray erinnert sich an das Jahr 1962 als sein Vater tödlich verunglückt ist, seine Mutter daraufhin zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Familie gezogen ist und er sich dazu entschlossen hat einige Monate länger auf der Farm seiner Großeltern zu bleiben und ihnen zu helfen. Dadurch erlebt und lernt George mehr als er erwartet hätte und findet in Tucker, dem vierjährigen Irish Setter einen treuen Freund.

Meine Meinung:

Eine wunderschöne Geschichte über einen dreizehnjährigen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters nicht mehr so recht weiß wo er hingehört. Er möchte weder seine Großeltern, die sonst niemanden hätten um ihnen zu helfen, im Stich lassen noch seine Mutter, bei der er wirklich gerne leben würde. Vor allem bei der ganzen schweren Arbeit auf der Milchfarm, die er an diesem harten Winter aufgetragen bekommt würde er am liebsten sofort zu seiner Mutter ziehen, seine Schuldgefühle lassen es aber nicht zu. Den Zwiespalt spürt man auch als Leser sehr gut und ich wusste trotz meiner Vermutung bis zum Ende nicht wofür er sich letztendlich entscheiden würde. An George kann man die Charakterentwicklung sehr gut verfolgen, er wächst über sich hinaus und übernimmt eine immer größere Verantwortung. Was mich überrascht und verwundert hat ist, dass er kein Mal seinen Großeltern gegenüber ausfallend wurde oder gar die Arbeit verweigert hat. Es hat ihn umso sympathischer gemacht. Manchmal wirkte George eben doch viel erwachsener als ich zuerst erwartet hätte.

Und auch wenn er zuerst von der Idee sich um den Nachbarshund kümmern zu müssen nicht begeistert war, hat es sich schnell ins Gegenteil gewandelt und George wollte Tucker gar nicht mehr hergeben, so sehr hat er ihn ins Herz geschlossen. Dieser Hund hat ihm nicht nur die Tage versüßt sondern ihn nachts auch im Bett warm gehalten, außerdem weiß er ganz genau, wie man die Menschen um den Finger wickelt. Die tiefe Freundschaft zwischen den beiden ist einfach nur bezaubernd und gemeinsam erschaffen sie für alle ein wundervolles Weihnachtsfest.

Muss zugeben, dass mich auch die Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft und natürlich auch der McCray’s gerührt hat, denn auch in schweren Situationen waren sie alle füreinander da.

Der Autor hat eine bemerkenswerte Geschichte mit liebenswerten Charakteren erschaffen und erzählt aus der Sicht von George unter anderem auch, dass die meisten Regeln immer noch das Leben selber bestimmt. Der Roman ist sehr flüssig zu lesen und auch nachvollziehbar.

Fazit:

Ein schön erzähltes Buch übers Erwachsenwerden, Freundschaft, das Leben, Verlust, Verantwortung und Familie mit unglaublich sympathischen Charakteren die man ins Herz schließt.

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Wie mein Hund das Weihnachtsfest gerettet hat Winter in Kansas: Das Schicksal meint es nicht gut mit dem dreizehnjährigen George McCray. Sein Vater stirbt bei einem Unfall, seine Mutter zieht gemeinsam mit Georges Schwestern nach Minnesota. George bleibt allein zurück auf der Farm seiner Großeltern, die viel zu alt und gebrechlich für die harte Arbeit sind. Bald schon muss der Junge die Verantwortung eines erfahrenen Erwachsenen übernehmen, und in dunklen Stunden fühlt er sich oft einsam und überfordert. Doch dann begegnet ihm eines Tages Tucker, der Irish Setter des stets betrunkenen Nachbarn Frank Thorne. Als dieser wenig später ins Gefängnis muss, kümmert sich George um den Hund. Schon bald spürt er, dass Tucker ihm bedingungslos zur Seite steht, und die Treue und Liebe des Hundes lassen ihn endlich wieder neuen Mut fassen. Und dank Tucker darf es dann sogar richtig Weihnachten werden ...

Kincaid, Greg Greg Kincaid arbeitet im Hauptberuf als Rechtsanwalt. Der fünffache Vater lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Hunden auf einer Farm in Kansas und engagiert sich bei verschiedenen sozialen Projekten und in der Tierhilfe. »Ein Hund unterm Weihnachtsbaum« ist bereits der vierte Roman über die Familie McCray und ihre Hunde.