Ein Sohn ist uns gegeben

Ein Sohn ist uns gegeben (eBook)

Commissario Brunettis achtundzwanzigster Fall

Donna Leon

Übersetzung: Werner Schmitz

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Gonzalo Rodríguez de Tejeda - ursprünglich aus Spanien stammend - hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen... (weiter)

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Details
AutorIn Donna Leon
Übersetzung Werner Schmitz
Edition 1. Auflage
EAN 9783257609516
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erstverkaufsdatum 22.05.2019
Stichwörter Krimi
Kunsthandel
Erwachsenenadoption
Italien
Gemeinwesen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 0.98 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
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Ø2.7 | 7 Meinungen

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Ø 1 |  3 Rezensionen
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Altersschwacher Brunetti
»Was liest Du?«-Rezension von Odine, am 29.11.2019

Das war mit Abstand der bislang schwächste Brunetti, den Donna Leon uns je vorgesetzt hat. Das Buch, Krimi kann man es tatsächlich nicht nennen, vermittelt den Eindruck, Donna Leon habe jede Inspiration verlassen. Da stirbt ein sehr enger Freund der Familie Brunetti (eines natürlichen Todes, also kein Spoileralarm) und der Leser fragt sich, warum man nie zuvor auch nur eine Silbe von ihm gelesen hat? So wirkt die ganze Story konstruiert und das Endes setzt dem ganzen noch die Krone auf, indem es vorhersehbarer kaum noch geht. Insgesamt eine große Enttäuschung.

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Ein intelligenter Krimi ohne Action und Verfolgungsjagden
»Was liest Du?«-Rezension von Havers, am 10.07.2019

Donna Leon ist eine Konstante meines Leserlebens, ihre Brunetti-Romane begleiten mich seit über 25 Jahren. Eine Reihe, die nichts von ihrer Faszination für mich verloren hat. Die Autorin ist, wie auch ich, gealtert, und ihre Themenfelder haben sich im Lauf der Zeit verändert. Die Felder der mafiösen Strukturen Italiens, die  Korruption, Behördenwillkür, politischen Verflechtungen sind natürlich noch immer präsent, aber sie nehmen nicht mehr so viel Raum ein. Stattdessen richtet sie verstärkt ihr Augenmerk auf die alltäglichen Probleme, die die Venezianer umtreiben. Aber es geht ihr nicht nur um die Vereinnahmung der Lagunenstadt durch Touristen und die sich daraus ergebenden Veränderung des Lebensraums, die Belastungen durch die Kreuzfahrtschiffe, sondern es sind auch immer wieder die individuellen Schicksale, die sie im Blick hat.

Wie das des betagten Kunsthändlers Gonzalo Rodriguez de Tejeda, Freund der Faliers und Paolas Patenonkel, der sein komplettes Vermögen einem jungen Liebhaber vererben möchte – sehr zum Missfallen seiner Familie und der venezianischen Gesellschaft. Brunetti wird von seinem Schwiegervater gebeten, den persönlichen Hintergrund des zukünftigen Erben zu durchleuchten, was ihm einige Bauchschmerzen bereitet. Aber was tut man nicht alles für die Familie. Alles scheint it rechten Dingen zuzugehen, doch dann erliegt Gonzalo einem Herzinfarkt und ein weiterer Todesfall in dessen Umfeld lässt Brunetti aufmerken…

Wie so oft in Donna Leons Romanen ist es nicht die Suche nach dem Täter, die die Handlung bestimmt. Es geht um die Natur des Menschen, um Ethik und persönliche Moral, über die der Commissario vor allem dann sinniert, wenn er nach Feierabend seine Klassiker liest. In diesem Fall ist es Euripides, aber auch eine alte Graphic Novel aus Paolas Studentenzeiten, die ihn über Flucht und Vertreibung nachdenken lässt, ein damals wie heute aktuelles Thema.

Keine Action, keine wilden Verfolgungsjagden, keine atemlose Spannung. Dafür ein intelligenter Kriminalroman, der mich, nachdem ich das Buch zugeklappt habe, höchst zufrieden aber auch nachdenklich zurückgelassen hat. Ich werde dem Commissario auf jeden Fall die Treue halten.
 

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Gonzalo Rodríguez de Tejeda - ursprünglich aus Spanien stammend - hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen Lebenswandel noch nie einverstanden war, seine Schätze erben? Oder wer ist der Auserwählte? Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles zustoßen. Der Commissario soll helfen - und verläuft sich beinahe in den Abgründen des menschlichen Herzens.

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.

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