Ein wirklich erstaunliches Ding (Buch)

Roman

Hank Green

Übersetzung: Katarina Ganslandt

Buch
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#shitstorm Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion - und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz... (weiter)

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Details
AutorIn Hank Green
Übersetzung Katarina Ganslandt
Seiten 443
EAN 9783423790406
Sprache deutsch
erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum 03.2019
Ursprungstitel An absolutely remarkable thing
Stichwörter Aliens
Außerirdische
bold
Defender
Digital Natives
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.4 | 61 Meinungen

davon Rezensionen:
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Mayersche-Rezension von Antonia, am 17.03.2019

"Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green erzählt die Geschichte von April May, dessen Leben sich schlagartig ändert, als sie als erster Mensch überhaupt Kontakt mit alienartiger Technologie hat. Während sie nachts durch New York nach Hause läuft, findet sie sich plötzlich einer gewaltigen Statue gegenüber. Als Kunststudentin ist sie sofort interessiert und ruft ihren besten Freund zu sich, um ein Video zu drehen. Weder April noch ihr Freund Andy wussten zu diesem Zeitpunkt, dass neben New York noch in dutzenden anderen Metropolen zu einer identischen Uhrzeit die Statuen aus dem Nichts aufgetaucht sind und der Menschheit ein absolutes Rätsel sind. April tauft die Statue in ihrem Video, das fortan viral ging und sie zu einem Internet Star macht, auf den Namen Carl. Über das Buch hinweg wird klar, dass April eine sehr spezielle Bindung mit Carl hat und als Botschafterin für die Menschheit auftritt. Insgesamt schildert die Geschichte zwei wesentliche Aspekte: Zum einen die Situation auf der Welt, wenn Alien mit uns in Kontakt treten und zum anderen das Phänomen, wenn jemand durch ein Video über Nacht viral sowie dementsprechend berühmt und reich wird. Green zeigt dabei auch unverblümt die Konsequenzen des Erfolges. April May ist als Protagonistin ehrlich, teilweise sogar richtig hart. Es gibt Stellen, in denen sie sich sehr unbeliebt macht, das jedoch auch direkt gegenüber den Leser anspricht. Der Schreibstil war locker, selten unterbrochen durch Aufzählungen oder anderen Formaten und ließ sich sehr gut lesen. Es war durchweg spannend erzählt und hatte grundsätzlich keine Hänger. Insgesamt würde ich dem Buch daher 5 von 5 Sternen geben.

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Spannend aber auch frustrierend
»Was liest Du?«-Rezension von Sandkuchen, am 17.03.2019


 

Klappentext


Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion – und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben – nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes...


 

Das Cover


 

Mir gefällt das Cover wirklich gut. Ich hab schon von einigen gehört, dass sie es ein wenig zu kindisch finden, aber mir gefällt es gerade deswegen. Ich mag das Blau und das Geld. Sie stehen so schön im Kontrast zueinander, aber passen doch gut zusammen. Die Roboter sehen niedlich aus und passen zum Thema. Spannend auch, dass nur einer leuchtende Augen hat. Noch eine Anspielung?
Und ich mag den Titel. Er passt zu der Hauptfigur April. 

 

Meine Meinung

 

Das ist wieder so ein Buch wo es mir schwer fällt zu entscheiden ob es mir nun gefallen hat oder nicht.

Deswegen gehen wir jetzt einfach mal die Eckpunkte durch, die mir so aufgefallen sind.

 

Die Hauptfigur ist April. April ist bisexuell, weswegen eine gewisse Dreiecksbeziehung entsteht, ohne das eine Dreiecksbeziehung entsteht. Dadurch hält man sich eine Liebesgeschichte offen.

Beruflich ist sie Produktdesignerin in einer Firma für die sie teilweise sehr lange schuften muss und ihr so die Energie raubt selbst was auf die Beine zu stellen. Sie ist abgestumpft. Was sie sich sogar selbst eingesteht. Und durch dieses Eingeständnis trifft sie auf Carl.

Sie ruft ihren Kumpel Andy an, er soll seine Kameraausrüstung schnappen und herkommen.

Andy ist so eine Figur, die zwar immer vorne mit dabei ist, aber die dennoch nie ihren Status Nebenfigur loswird. Man weiß zwar ein paar Grundlegende Dinge über ihn, aber eigentlich weiß man nichts über ihn.

Er möchte Carl sofort filmen und online stellen, aber er will das April vor der Kamera steht.

 

Was als harmloses Video anfängt, geht über Nacht um die Welt. Innerhalb von Stunden kennt so gut wie jeder Aprils Gesicht und Carl. Sie hat ihm seinen Namen schlussendlich gegeben.

Als Mensch der nicht gerne im Mittelpunkt steht, fühlt sich April natürlich erst überfordert, aber sie lässt sich auf die Erfahrung ein.

Auf einmal ist sie richtig berühmt! Und mit einem gewissen Grad der Bekanntheit, geht man aber auch immer eine Vorbild Funktion ein. Millionen von Menschen hören was man sagt, erzählt man das man etwas hasst werden es andere Leute auch hassen. Weil Menschen beeinflussbar sind.

Aber daran denkt April nicht. Sie redet wie sie will, weil sie ja mit den ganzen Medien Sachen nichts zu tun hat.

Das hat mich ziemlich gewurmt. Sie kam teilweise sehr arrogant rüber. Aber plötzlicher Ruhm verändert einen.

Der Ruhm macht sie süchtig und sorgt dafür, dass sie sich voll mit Carl beschäftigt. Sie will das Rätsel um Carl als erste lösen, damit die ganze Welt sieht wie toll sie ist.

 

Sie bildet deutlich die Pro Carl Seite. Aber es gibt natürlich auch die Gegner Seite. Und diese ist teilweise recht radikal.

Es ist genauso wie im echten Leben. Die einen feiern es, die anderen haben Angst vor dem Unbekannten.

 

Das Rätsel wer oder was Carl ist und woher er kommt, betrifft nicht nur April, sondern alle.

Über die Rätsel selber wird nicht viel geredet, sie stehen nicht im Vordergrund, aber sie sind der Schlüssel zu allem. Quasi ein roter Faden. Allerdings sind die Rätsel wirklich anspruchsvoll und beim Lesen hab ich des öfteren auf Durchzug geschaltet.

 

Die Entwicklung der Geschichte geht teilweise sehr rasant voran, aber teilweise zieht es sich auch. Es gab ein Stück in der Mitte, bei dem ich wirklich genervt war, aber kaum war dieser Moment rum, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

 

Das wirklich frustrierende ist aber eigentlich, dass das Buch alle Fragen beantwortet aber auch irgendwie nicht. Man ist tatsächlich am Ende genauso schlau wie nach den ersten paar Kapiteln.

Das ist einerseits wirklich genial, weil es der eigenen Fantasie keine Grenzen setzt. Es gibt einem die Möglichkeit sich selbst damit auseinander zu setzen.

Anderseits hat man aber auch keinen richtigen Abschluss. Man wird total in der Schwebe gehalten, es gibt Fragen die man für beantwortet hält, die aber wieder aufkommen.

Also ist das Buch eigentlich zu Ende, aber gleichzeitig auch wieder nicht.

 

Das ganze ist ja ein realistisches Science Fiction Buch, wobei ich finde das man es so schwer beschreibt. Der Science Fiction Anteil ist äußerst gering. Wirklich sehr gering.

Wer hier auf eine richtige Science Fiction Action hofft, wird bitter enttäuscht sein.

 

Fazit

 

Mir hat gefallen wie sehr es einen gefesselt hat. Es gab einen Punkt ab dem konnte ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen und ich musste unbedingt wissen wie es ausgeht.

Ich denke wenn einem das Buch von Anfang an nicht so richtig packt, wird man das ganze Buch nicht mögen. Das Ende wurmt mich ziemlich, aber ich bin auch gleichzeitig so euphorisch von dem Handlungsstrang und dem Rätsel, dass es mir fasst schon egal ist. Und gleichzeitig wieder nicht. 3,5/5

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#shitstorm Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion - und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben - nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes...

Green, Hank Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando,Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John und den sogenannten »Nerdfighters« initiierte er das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich mehr als 2 Millionen Dollar für Charity-Projekte (z.B. »Save the Children« und »Partners in Health«) einspielt. Mehr über Hank Green unter www.HankGreen.com oder auf Twitter und Facebook unter @HankGreen Ganslandt, Katarina Katarina Ganslandt spaziert mit dem Hund Elmo durch Berlin, surft im Netz durch die Welt und sammelt nützliches und unnützes Wissen, wenn sie nicht gerade Bücher aus dem Englischen übersetzt (mittlerweile sind es über 125).