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Hier stellen wir Ihnen jeden Monat einen interessanten Selfpublisher und seine Bücher vor.


Marianne Sibbing, Mayersche Wesel

Marianne Sibbing (Mayersche Borken)

Über mich:

Ich bin seit 30 Jahren Buchhändlerin mit Leib und Seele und nun in meiner Heimatfiliale Borken beschäftigt.

Meine Lieblingsbücher:

"Während die Welt schlief", "Das Parfüm" und "Der Schatten des Windes"

Das Schönste an meinem Beruf:

Menschen für meine "Lieblinge" zu begeistern.


: Der Wal und das Ende der Welt

» Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat mich diese Geschichte doch schnell gepackt. Das Buch ist eine Hommage an die Freundschaft, die Menschlichkeit und den Gemeinschaftssinn. Mich hat diese Geschichte ergriffen und berührt.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Marianne Sibbing
Mayersche Borken
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John Ironmonger, Der Wal und das Ende der Welt

: Das Verschwinden der Stephanie Mailer

» Als der Roman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joel Dicker erschienen ist, war von der Vielschichtigkeit dieser Geschichte völlig begeistert. Noch mehr begeistert war ich von seinem neuen Buch „das Verschwinden der Stephanie Mailer“. Es beginn wie mit einem brutalen Vierfachmord, der zwanzig Jahre zuvor passiert ist und damals angeblich aufgeklärt worden ist. Doch Stephanie Mailer meldet Zweifel an den damaligen Ermittlungen an. Doch ihr Verschwinden ruft die Ermittler des damaligen Falls auf den Plan. Zusammen mit einer jungen ambitionierten Kollegin rollen sie den Fall neu auf. Was sich in der Zusammenfassung wie ein klassischer Krimi liest, ist viel vielfältiger. Jede Figur ist detailgenau beschrieben und die Geschichte überrascht durch die verschiedenen Wendungen. Ein absoluter Pageturner!«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Joel Dicker, Das Verschwinden der Stephanie Mailer

: Vom Ende der Einsamkeit

» Manche Bücher finden mich auf Umwegen. Umso schöner, wenn mich ein gutes Buch findet. So ein Titel ist das Buch „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells. Ich hatte von dem Autoren ein früheres Werk („Fast genial“) gelesen und darin einen jungen hoffnungsvollen Autoren erkannt. Aber „Das Ende der Einsamkeit“ ist einfach großartig. Selten hat mich ein Buch so berührt wie diese Geschichte dreier Geschwister, die früh ihre Eltern verlieren, sich dann in unterschiedliche Richtungen entwickeln und trotzdem immer wieder zueinander finden und füreinander da sind. Wenn ich nur fünf Bücher in meinem Leben lesen könnte, wäre „Das Ende der Einsamkeit“ bestimmt eines davon.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

: Marina, Marina

» In Erwartung eines leichten Sommerromans, der in Italien spielt, habe ich das Buch „Marina, Marina“ von Grit Landau in den Urlaub mitgenommen. Aber „Marina, Marina“ ist mehr: Er spielt in verschiedenen Zeitebenen, hauptsächlich in den 60-er Jahren in Italien, genauerer gesagt in Ligurien. Marina, die Titelheldin, ist als verheiratete Frau und Mutter zweier Teenies, schwankt zwischen einem Leben als brave Ehefrau und Ihrer Liebe zu Davide, den örtlichen Olivenbauern. Um diese skandalöse Liebe ranken sich weitere Geschichten aus dem kleinen Ort Sant’Amato. „Marina, Marina" begeisterte mich sehr, weil es mehr Tiefgang hat als ein leichter Sommerroman. Es hat mich stark an „Bella Germania“ von Daniel Speck erinnert. Sehr lesenwert!«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Grit Landau, Marina, Marina

: Sterne sieht man nur im Dunkeln

» Manchmal entdeckt man bei den Neuerscheinungen einen Titel, bei dem man sich denkt, ach kannste mal lesen. So ist es mir bei Meike Werkmeisters Titel Sterne sieht man nur im Dunkeln ergangen. Das Cover gefiel mir und als ich zu lesen begann, wurde ich schon fast süchtig nach dem Buch. Ich lese gerne auch etwas anspruchsvollere Literatur, von Zeit zu Zeit muss es mal etwas leichteres sein. Da kam Meike Werkmeister gerade richtig. Es ist gut-lesbarer, flüssig-geschriebener Roman über eine junge Frau, die sich entscheiden muss, wie ihr weiteres Leben aussehen soll. Damit überfordert, nimmt sie sich eine Auszeit auf Norderney. Dort beginnt sie, einige Dinge in ihrem Leben klarer zu sehen. Ein gutes Buch einer deutschen Autorin, was man einfach mal so zwischendurch weglesen kann.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Meike Werkmeister, Sterne sieht man nur im Dunkeln

: Alles ist möglich

» Elizabeth Strout schafft es immer wieder, das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt spannend und aufregend zu schildern. So auch in ihrem neuen Buch: Alles ist möglich. Die berühmt gewordene Schriftstellerin Lucy Barton veröffentlicht ihr neues Buch und kehrt in ihre Heimatstadt zurück. Wie immer in einer Kleinstadt: jeder kennt jeden, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich einige Leute an Lucy erinnern und ihre Geschichte, verwoben mit Erinnerungen an Lucy, erzählen. Elizabeth Strout erzählt die Geschichte mit viel Liebe zum Detail und zu ihren Figuren, die alle so menschlich erscheinen.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Elizabeth Strout, Alles ist möglich

: Alles still auf einmal

» Die amerikanische Autorin, die in Bremen aufgewachsen ist, hat mich im ihrem Erstlingswerk (englischer Titel: only child) sofort begeistert. Die Geschichte erzählt von zwei Jungen, die in einen Amoklauf an ihrer Schule geraten. Während der jüngere, Zach, überlegt, kommt der ältere Bruder Andy bei dem Schusswechsel zu Tode. Zach, gerade sechs Jahre alt, muss jetzt nicht nur seine Trauer verarbeiten; er sieht sich auch in der Pflicht, die Ehe seiner Eltern und damit seine Familie zu retten. Da das Buch aus der Sicht des sechsjährigen Zach geschrieben wurde, hat mich die Geschichte besonders berührt durch seine kindliche Naivität.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Rhiannon Navin, Alles still auf einmal

: Nacht über Tanger

» Das erste Buch des Herbsts könnte sich direkt zu meinem persönlichen Liebling entwickeln.1956: Alice und Lucy sind seit Studienzeiten befreundet. Nach dem Studium heiratet Alice John und zieht mit ihm nach Tanger. Doch die Hitze, die fremde Kultur, die exotischen Düfte und Geräusche machen Alice so zu schaffen, dass sie sich nicht mehr aus der Wohnung traut. Eines Tages unterbricht Lucy Alices Trübsinn, indem sie unangemeldet vor der Tür steht. Jetzt beginnt eine wilde Dreiecksbeziehung zwischen Alice, Lucy und John, geprägt von Eifersucht, Misstrauen und Begehren. Ein spannendes Psychospiel mit ungewöhnlichem Ausgang.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Christina Mangan, Nacht über Tanger

: The woman in the window

» Also ich bin ja kein großer Krimileser, aber dieser Krimi hat mich begeistert, obwohl oder gerade weil so gut wie kein Blut fließt. Anna Fox ist Psychologin und nach einem traumatischen Erlebnis aufgrund einer psychischen Störung ans Haus gebunden. Ihre Probeme beseitigt sie mit Alkohol und Tabellen. Als sie eines Tages einen Mord bei den kürzlich neu eingezogenen Nachbarn beobachtet, habt die Polizei große Zweifel an ihrer Aussage. Vor allem , nachdem die Totgeglaubte gesund und munter wieder auftaucht … «


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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A.J. Finn, The woman in the window

: Wenn Martha tanzt

» Ein besondere Empfehlung für alle, die gerne Romane mit zeitgenössischem Hintergrund lesen. Martha geht als junges Mädchen nach Weimar, um an der neugegründeten Kunsthochschule Bauhaus zu studieren. Leider bereiten die Nazis diesem Traum ein jähes Ende. Gut recherchiert hat Tom Saller, sodass man sich gut in die Zeit hinein versetzt fühlt und nebenbei noch Informationen über diese Zeit bekommt.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Tom Saller, Wenn Martha tanzt

: Der Zopf

» Dieser Überraschungsbestseller des Frühjahrs hat auch mich begeistert. Dies ist die Geschichte dreier Frauen, die, obwohl so unterschiedlich, miteinander verwoben sind. Am meisten beeindruckt hat mich die Geschichte von Smita, einer Inderin, die zur Kaste der „Unberührbaren“ gehört. Von der Tradition und der Gesellschaft klein gehalten, wehrt sie sich gegen ihr Schicksal. All dreien Frauen imponieren mir wegen ihres ungeheuren Mut, sich ihrem Schicksal entgegen zu stellen und es zu meistern. Absolut lesenswert! «


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Laetitia Colombani, Der Zopf

: Das schönste Mädchen der Welt

» Dieses Buch hat mich vor allem angesprochen, weil die handelnden Personen aus meiner Generation sind. Leo Palmer, ein ehemaliger Rockmusiker, verdient sein Geld mehr schlecht als recht mit seinem Studio, wo er zusammen mit einem Kollegen erotische Hörbücher einspielt. Seit etlichen Jahren geschieden, versucht er sich mit Online-Dating. Bei einem dieser Dates kommt es zu einer Begegnung mit Mona, in die sich Leo auf den ersten Blick verliebt. Problem: Mona ist verheiratet. Weiteres Problem: Leo hat seine Vergangenheit noch nicht hinter sich gelassen. Und genau diese Vergangenheit holt ihn mit dem Tod von Prince ein. Ich wusste es immer: Liebe ist auch in meinem hohen Alter noch möglich!«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Michel Birbaek, Das schönste Mädchen der Welt

: Der Letzte von uns

» Mein Lieblingstitel des Frühjahrs, obwohl das Thema keine leichte Lektüre ist. Es erzählt die Geschichte von Wern (Werner), der im Jahr 1970 in Manhattan seine große Liebe Rebecca trifft. Als er Rebeccas Eltern vorgestellt werden soll, passiert etwas unerwartetes … . Was diese Liebesgeschichte mit dem zweiten Weltkrieg in Deutschland und dessen Folgen zu tun hat, wird in diesem Buch ergreifend erzählt. Das Buch hat mich berührt.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Adélaïde de Clermont-Tonnerre, Der Letzte von uns

: Arthur und die Farben des Lebens

» Dieses kleine heitere Buch ist ein modernes Märchen über die Bedeutung der Farben. Arthur, ein „Loser“, wie er sich selbst bezeichnet, ist heimlich in seine Nachbarin Charlotte verliebt. Was er nicht weiß: Charlotte ist blind und Radiostar, die ihre Forschungen über die Macht der Farben betreibt und darüber im Radio berichtet. Als Arthur mal wieder seine Arbeit verliert, diesmal in einer Fabrik für Buntstifte, wirft er aus Frust über die Pleite der Firma die letzten Pigmente in die letzte Charge von Buntstiften, die hergestellt werden. Am nächsten Tag sind alle Farben von der Welt verschwunden. Nur mit Hilfe dieser letzten Stifte und Louise, der kleinen Tochter von Charlotte, können die Menschen aus ihrer Depression, in die sie zu fallen drohen, gerettet werden. Eine wunderbare Hommage an das Leben und seine Farben.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Jean-Gabriel Causse, Arthur und die Farben des Lebens

: Ein irischer Dorfpolizist

» Ich habe mich im Herbst verliebt! Dieses liebenswerte Buch ist offiziell ein Krimi, aber eigentlich ist es eher eine Liebeserklärung an Irland und seine Bewohner, die durch ihre Verschrobenheit ihren ganz eigenen Charme besitzen. Der einzige Hinweis darauf, dass es sich bei diesem Buch um einen Krimi handeln könnte, ist die Tatsache, dass am Beginn der Geschichte eine Leiche bei Bauarbeiten gefunden wird. Schnell steht fest, um wen es sich handelt: Um Tommy Burke, den Mann, um den sich vor zwanzig Jahren zwei Frauen geprügelt haben und der seitdem verschwunden ist. Bei dem Versuch, den Fall aufzuklären, kommt unser irischer Dorfpolizist den beiden verdächtigen Frauen ein bisschen zu nah…Das Buch besticht durch die liebevolle Beschreibung seiner Charaktere, die so liebenswert und skurril sind – typisch irisch eben.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Graham Norton, Ein irischer Dorfpolizist

: Letzte Nacht

» "Letzte Nacht" ist die Geschichte eines Mannes, der zwischen zwei Frauen steht. Zu Beginn des Buches verunglückt Jeff tödlich, die Geschichte wird also als Rückblende erzählt. Besonders beeindruckend fand ich die Schilderung der Gefühlswelt von Claire und Tish, in die der Tod von Jeff beide Frau stürzt. Ein sehr emotionales und ergreifendes Buch.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Catherine McKenzie, Letzte Nacht

: Die Nachtigall

» Obwohl schon lange keine Geheimtipp mehr, muss ich doch auch für Die Nachtigall schwärmen. Diese ergreifende Geschichte zweier unterschiedlicher Schwestern in der Zeit der Besatzung Frankreichs durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg geht unter die Haut. Während Vianne versucht, sich mit der Situation und den Besatzern zu arrangieren, geht ihre jüngere Schwester Isabelle in den Widerstand. Selten sind historische Ereignisse so spannend und emotional erzählt worden.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Kristin Hannah, Die Nachtigall

: Nur ein Tag Und ein ganzes Jahr

» Zwei Bücher, eine Geschichte: Der erste Band "Nur ein Tag" ist eine romantische, etwas kitschige Liebesgeschichte zwischen Allyson und Willem, die nur einen Tag zusammen in Paris verleben. Dieser Band liefert die Grundlage für den zweiten Band "Und ein ganzes Jahr". Er erzählt die Geschichte von Willem, der durch den Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen wird. In diesem Jahr sucht er seinen Weg zurück ins Leben. Dabei wird er von seiner Sehnsucht nach Allyson geleitet. Besonders Willems Geschichte hat mich fasziniert, denn sie ist außergewöhnlich und sehr abwechslungsreich.«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Gayle Forman, Nur ein Tag Und ein ganzes Jahr

: Ein Mann namens Ove

» Kennen Sie den Film "Dennis", einen der letzten Filme mit Walter Matthau? Bei vielen Passagen hat mich dieses Buch an diesen Film erinnert. Ove, der Titelheld, ist genau so ein Grantler wie Mister Wilson im Film. Und genau wie im Film wird die harte Schale des alten Mannes durch die leicht-chaotischen Nachbarn aufgeweicht. Der Autor hat die Figur des Ove ursprünglich für einen Blog erfunden; dann haben ihn seine Fans zu diesem Buch motiviert. Ich kann nur sagen: Gott sei Dank!«


Marianne Sibbing, Mayersche Borken
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Fredrik Backman, Ein Mann namens Ove