Engelskalt (Taschenbuch)

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Samuel Bjørk

Übersetzung: Gabriele Haefs

Taschenbuch
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Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: "Ich reise allein." Kommissar Holger Munch... (weiter)

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Details
AutorIn Samuel Bjørk
Übersetzung Gabriele Haefs
Seiten 576
EAN 9783442482252
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 20.04.2015
Ursprungstitel Det henger en engel alene i skogen
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 140 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.9 |  57 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.8 |  83 Bewertungen

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Ich reise allein
»Was liest Du?«-Rezension von misery3103, am 02.01.2019

Zwei kleine Mädchen werden erhängt im Wald aufgefunden, in seltsamer Kleidung, mit einem Schulranzen auf dem Rücken. Einiges deutet darauf hin, dass sie nicht die einzigen toten Kinder bleiben werden. Kommissar Holger Munch stellt ein Team zusammen und holt auch Mia Krüger dazu, die sich eigentlich auf eine einsame Insel zurückgezogen hatte, um sich umzubringen. Doch der Fall lässt sie weitermachen. Wird es dem Team gelingen, den Tod weiterer Mädchen zu verhindern?

„Engelskalt“ ist ein gut geschriebener norwegischer Krimi, der schon durch die Ausgangssituation unfassbar und brutal wird. Die kleinen Mädchen aufgehängt in einem Wald lassen böse Bilder vor Augen entstehen. Die Lösung des Falls scheint weit weg, einige Verdächtige tauchen auf, sind jedoch schnell ausgeschlossen. Munch und Mia ahnen bald, dass der Mörder es auf die Ermittler selbst abgesehen hat. Doch durch welchen Fall in der Vergangenheit sind sie ihm nahegekommen?

Obwohl ich früh ahnte, wer hinter der Entführung und Ermordung der Mädchen stecken könnte, fand ich die Ermittlungen spannend. Den zweiten Strang des Romans, in dem es um eine Freikirche ging, die sich im Wald verschanzt, hätte ich dafür nicht gebraucht, glaubte ich von Anfang an nicht, dass sie etwas mit dem Fall der Kinder zu tun haben.

Mia Krüger und Holger Munch – und natürlich auch das übrige Team – würde ich gerne bei einem weiteren Fall begleiten, denn ihre Ermittlungen haben mir gut gefallen. Guter und spannender nordischer Krimi!

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Genialer Reihenauftakt!
»Was liest Du?«-Rezension von Angi Stumpf, am 12.10.2016

~~Die Geschichte:
 Ein Spaziergänger macht eine schreckliche Entdeckung: ein kleines Mädchen in einem seltsamen Kleid hängt tot an einem Baum, um ihren Hals trägt sie eine Botschaft, auf ihrem Rücken eine Schultasche. Was will der Mörder damit ausdrücken?
 Das müssen Kommissar Holger Munch und sein Team herausfinden … und das wird zu einer extrem schweren und obendrein gefährlichen Aufgabe. Die Hinweise deuten immer mehr auf einen persönlichen Bezug zu Holger hin, was die Sache noch verzwickter macht. Eine große Hilfe bei den Ermittlungen ist Mia Krüger: eine junge Polizistin mit bewegter Vergangenheit, die leider gerade eine schwere Phase durchmacht …

Meine Meinung:
 Anfangs lernen wir die beiden Hauptermittler Holger Munch und vor allem seine (Ex-)Kollegin Mia Krüger näher kennen. Mia hat den Tod ihrer Zwillingsschwester niemals verkraftet und befindet sich gerade in einer sehr depressiven Phase. Doch Holger braucht sie, denn Mias Fähigkeiten könnten die entscheidenden Hinweise liefern in einem Fall, in dem es um zwei tote kleine Mädchen geht.
 Die beiden Ermittler waren mir gleich sympathisch, genau wie praktisch der ganze Rest des ungewöhnlichen Teams. Obgleich vor allem Mia und Holger auch einiges an privaten Problemen mit sich herumschleppen, wirken sie nie verbittert. Es macht einfach Spaß, sie und ihre Kollegen bei der Arbeit zu begleiten. Kluge, engagierte Leute, die sich immer aufeinander verlassen können. Keine Intrigen oder Sticheleien, naja, abgesehen natürlich vom Umgang mit einem unangenehmen Vorgesetzten.

Die Ermittlungen wirken auch recht glaubwürdig, es ist alles prima nachvollziehbar und nicht übertrieben, wie es oft in Thrillern der Fall ist. An Spannung fehlt es trotzdem an keiner Stelle. Das liegt auch daran, dass man einige der involvierten Personen schnell ins Leserherz schließt und deshalb noch mehr mit ihnen mitfiebert.
 Durch den flüssig lesbaren und sehr lebendigen Schreibstil mit vielen Dialogen fliegen die Seiten nur so dahin. Die Story fesselt, einige Überraschungen und Wendungen sorgen zusätzlich für beste Unterhaltung.
 Mir hat der Auftakt zur neuen Reihe super gefallen und ich freue mich schon sehr auf Nachschub.
 Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen. Nicht zum Fall an sich, denn der wurde stimmig aufgelöst, aber im Privatleben der Ermittler liegt noch einiges im Argen.
 Die Kombination zwischen Kriminalfall und Nebenschauplätzen ist dem Autor übrigens bestens gelungen, denn alles wirkt wie aus einem Guss, nichts erscheint überflüssig oder unpassend – einfach toll geschrieben!

Fazit:
 Genialer Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ein tolles Team, über das ich unbedingt noch mehr lesen will! Thrillerunterhaltung vom Feinsten: spannend, emotional und super durchdacht!

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Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: "Ich reise allein." Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde - und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Bjørk, Samuel Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er veröffentlichte zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben, bevor er seinen ersten Thriller »Engelskalt« schrieb, der auf Anhieb ein internationaler Bestseller wurde. Haefs, Gabriele Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.