Fingerhut-Sommer (Taschenbuch)

Roman

Ben Aaronovitch

Übersetzung: Christine Blum

Taschenbuch
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Der fünfte Band: Schwarzer Humor trifft auf schwarze Magie Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt... (weiter)

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Details
AutorIn Ben Aaronovitch
Übersetzung Christine Blum
Seiten 416
EAN 9783423216029
Sprache deutsch
erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Ursprungstitel Foxglove Summer
Serien Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)
Stichwörter 5. Fall
Bestseller
Beverly Brook
Fantasy
Fantasykrimi
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 64 Meinungen

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Zu wenig Magie, zu wenig Schwung
»Was liest Du?«-Rezension von ChrischiD, am 06.08.2017

Der Fall zweier, auf mysteriöse Weise, verschwundener Kinder zwingt Peter Grant, Londoner Bobby und Zauberlehrling, in die tiefste Provinz. Ob es sich dabei tatsächlich um eine Entführung mittels Magie handelt oder ob er es hier mit zwei Ausreißern zu tun bekommt, ist allerdings noch gar nicht klar. Widerwillig macht Peter sich also auf den Weg, an seiner Seite Flusstochter Beverly Brook, um den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Diese wiederum sind alles andere als rar gesät...

Inzwischen hat Peter Grant wahrlich einiges gesehen, gehört und gelernt, doch zeigt sich hier wieder einmal, dass man in seinem Beruf besonders vielfältig sein muss. Nicht nur auf eine vollkommen andere Umgebung gilt es sich einzustellen, sondern auch auf die verschiedensten Charaktere, die scheinbar sogar noch das bunte Treiben in London übertreffen. Dass er sich allerdings auf dem Land nicht so richtig wohl fühlt, wird schnell deutlich, immer wieder steht die Frage der Rückkehr im Raum, welche man ihm zwar wünschen würde, die Auflösung des Falls sollte aber dennoch vorgehen.

Möglicherweise trägt somit seine Einstellung dazu bei, dass einige offensichtliche Hinweise übersehen werden, Peter nicht ganz bei der Sache scheint. Das mag jedoch auch eine reine Interpretation sein, die nicht in Gänze zutrifft. Gut nur, dass nicht alle Einheimischen ihm gegenüber auf Konfrontationskurs gehen, manchmal sehen vier oder sechs Augen einfach mehr, sogar solche, die nichts mit Magie am Hut haben.

Davon gibt es in diesem fünften Band streng genommen viel zu wenig. Sicherlich ist das Thema unterschwellig durchweg vorhanden, im Vergleich zu den Vorgängerbänden jedoch hält es sich stark im Hintergrund. Könnte man drüber hinwegsehen, wenn die Spannungskurve entsprechend ausgearbeitet wäre, aber auch da hapert es leider ein wenig. Die erste Hälfte verläuft extrem zäh und langwierig, fast schon als reine Nacherzählung der vorhandenen Fakten. Erst nach gut 200 Seiten kommt das Geschehen endlich richtig in Schwung und schafft es doch noch den Leser zu fesseln und in weiten Teilen zu überraschen. Zum Ende hin dann wird es plötzlich hektisch, als hätte der Einstieg zu viel Zeit und Platz geraubt, woran es am Schluss fehlt.

Dementsprechend im fünften Fall keine allzu runde Sache, auch wenn nach Kräften versucht wird die Rahmenhandlung, die sich seit dem ersten Band abzeichnet, weiter auszubauen. Zu viele Stolpersteine ebnen den Weg, wodurch die schlussendliche Bewertung nur mittelmäßig ausfallen kann, mit der Hoffnung, dass Band 6 wieder aus den Vollen schöpft.

 

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Peter Grant muss aufs Land
»Was liest Du?«-Rezension von Lilli33, am 14.06.2017

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (21. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423216029
Originaltitel: Foxglove Summer
Preis: 9,95€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

ACHTUNG: Dies ist der 5. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten vier Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben.

 

Peter Grant muss aufs Land

Inhalt:
In einem kleinen Dorf weit außerhalb von London werden zwei elfjährige Mädchen vermisst. Sie verschwanden gleichzeitig aus ihrem jeweiligen Elternhaus. Sind sie einfach abgehauen, wurden sie gleichzeitig entführt? Und vor allem: Liegt dem Vorfall etwas Magisches zugrunde? Peter Grant muss sich aus dem Komfort seiner geliebten Großstadt herauswagen und es mit den Dorfbewohnern aufnehmen.

Meine Meinung:
Anders als in den bisherigen Bänden der Reihe bearbeitet Peter dieses Mal nur einen Fall. Mir hat das eigentlich recht gut gefallen, denn so konnte ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, und er ist ja auch komplex genug, um ein ganzes Buch zu füllen. Die Rahmenhandlung mit Lesley und dem Gesichtslosen wird hier kaum weitergeführt, sodass man diesen Band notfalls auch als Stand alone lesen kann, aber wirklich nur notfalls. ;-)

Erfrischend waren auch die neuen Charaktere, die Dorfbewohner und Dorfpolizisten, die hier erstmals mitmischen. Aber natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit einigen Flüssen, allen voran Beverley Brooks, die Peter grandios unterstützt. Nightingale agiert nur aus dem Hintergrund und von Lesley hört man leider nicht allzu viel, nachdem sie sich im letzten Band aus dem Staub gemacht hat.

Wie gewohnt, schreibt Ben Aaronovitch wieder sehr unterhaltsam, mit viel Witz und Charme. Auch viele spannende Szenen hat er eingebaut, sodass nie Langeweile aufkommt.

Der Zauberlehrling Peter entwickelt sich meiner Meinung nach ganz prächtig. Er wird immer selbstbewusster im Umgang mit den Kollegen, aber auch mit der Magie und magischen Geschöpfen. Sein Pflichtbewusstsein und seine leichte Naivität bringen ihn aber auch immer wieder in die Bredouille und in höchste Lebensgefahr. Wie gut, dass dann immer ein Freund zur Stelle ist, um ihn zu retten.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Peter Grant-Reihe, für mich einer der besten Bände. Nun freue ich mich auf den nächsten Teil. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Die Reihe:
1. Die Flüsse von London
2. Schwarzer Mond über Soho
3. Ein Wispern unter Baker Street
4. Der böse Ort
5. Fingerhut-Sommer
6. Der Galgen von Tyburn

★★★★☆

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Der fünfte Band: Schwarzer Humor trifft auf schwarze Magie Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire - wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England ...

Aaronovitch, Ben Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.