Drei Schritte zu dir (eBook)

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Ihre Liebe könnte sie das Leben kosten Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allen fernhalten, um ihr ohnehin schon desaströses Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne... (weiter)

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Details
AutorIn Mikki Daughtry, Tobias Iaconis, Rachael Lippincott
Übersetzung Nina Frey
EAN 9783423435901
Sprache deutsch
erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft
Erstverkaufsdatum 24.05.2019
Stichwörter coming of age
bewegende Liebesgeschichte
berührender Liebesroman
Ansteckungsgefahr
unheilbare Krankheit
Altersfreigabe ab 14 Jahren
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Weitere Informationen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 0.97 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
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Ø 4 |  2 Rezensionen
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Bedrückende, traurige Geschichte die ruhiger ist als erwartet
»Was liest Du?«-Rezension von Skyline, am 14.09.2019

Klappentext

„Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?“

 

Gestaltung

Vor dem dunkelblauen Hintergrund leuchtet das hellblaue Muster aus verschiedenen Ästen und Zweigen mit den hellrosa Blumen und helleren Blättern. Das Muster erinnert an den Aufbau einer Lunge, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Neben dem Titel sieht man die hellblauen Schattenumrisse eines Mädchens und eines Jungen, mit etwas Abstand zwischen ihnen. Diese Szene greift sehr anschaulich den wichtigen Abstand zwischen den Personen, welcher im Buch eine große Rolle spielt, auf. Mir gefällt vor allem die Farbwahl des Covers, da sich die Farben toll ergänzen.

 

Meine Meinung

Das Buch zum Film „Drei Schritte zu dir“ hat mich vor allem aufgrund des Abstands, den die Charaktere zueinander halten müssen neugierig gemacht, denn die Protagonisten Stella und Will leiden an Mukoviszidose und dürfen sich nicht gegenseitig anstecken. Darum müssen sie einen Sicherheitsabstand zueinander halten. Aber was passiert, wenn sie sich ineinander verlieben? Können sie diesen Abstand dann noch einhalten?

 

Allein schon diese Frage fand ich sehr interessant, aber die Geschichte von Stella und Will wurde durch ihre sehr unterschiedlichen Charaktere noch spannender gemacht. So ist Stella eine wahre Kämpferin, die sich strikt an ihren Therapieplan hält und unbedingt leben möchte. Will hingegen hat die ewigen Therapien satt und möchte endlich die Welt sehen und mehr vom Leben haben. Diese Gegensätzlichkeit und Wills leicht zerstörerische Ader machen die Beziehung der beiden brisant und somit ziemlich spannend.

 

Die Handlung fand ich zudem sehr berührend, da der Leser einiges über die unheilbare Erbkrankheit Mukoviszidose erfährt und die Autoren eine unmittelbare Nähe zu den Figuren und vor allem Stella erschaffen. Zwar empfand ich die Handlung zwischenzeitig auch als etwas schleppend und zähflüssig, aber die Gefühlsebene war dafür stets sehr gut ausgearbeitet. Die Emotionen waren für mich transparent und ich konnte sie nicht nur nachvollziehen, sondern teilweise sogar am eigenen Leib nachempfinden. Die Geschichte stimmt beim Lesen wirklich traurig, sodass man sich im Vorfeld am besten darauf einstellt und sich Taschentücher bereitlegt.

 

Gut gefallen hat mir die Erzählweise des Romans, denn er wird abwechselnd aus den Perspektiven von Will und Stella erzählt. So wurde es mir erleichtert, mich in beide Charaktere hineinzuversetzen und ihre Gefühle kennen zu lernen. Auch der Schreibstil der Autoren sorgt dafür, dass sich das Buch schnell durchlesen lässt, denn er ist klar und einfach gehalten und verzichtet auf lange Ausschweifungen. Die Kapitel haben zudem eine angenehme Länge, da sie meistens  kürzer gehalten sind.

 

Fazit

Auch wenn die Handlung etwas ruhig war und nicht so dramatisch wie ich erwartet hatte, so kann „Drei Schritte zu dir“ mit den beiden sehr gegensätzlichen Hauptfiguren und ihren Gefühlen füreinander überzeugen. Die Frage, ob sie den Abstand überwinden werden, hat mich angetrieben, weiterzulesen und die traurige Stimmung des Buches hat mir mehr als einmal einen Klos im Hals wachsen lassen.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Eine herzzerreißende Geschichte, die eine ehrlich wirkende Liebe hervorbringt
»Was liest Du?«-Rezension von YumikoChan, am 17.07.2019

Unter der Anleitung des Filmdrehbuchs zum emotionalen Kinohit „Drei Schritte zu dir“, von Mikki Daughtry und Tobias Iconis, schrieb die englische Autorin Rachel Lippincott den gleichnamigen Roman dazu und hat für mich damit wohl eines der emotionalsten und herzergreifendsten Bücher geschrieben, die es je gab...

Inhalt:
Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.
Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.
Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

Die Hauptprotagonisten:

Stella Grant:
Stella ist 17 Jahre alt und hat in ihrem jungen Alter wohl mehr Zeit im Krankenhaus verbracht, als alle anderen vor ihr, denn sie leidet an Mukoviszidose, einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung, die sie in ihrem Teenager- Dasein ziemlich einschränkt...
In der Durchführung ihrer täglichen Therapien ist Stella sehr diszipliniert. Sie wird von jedem in ihrer Umgebung gemocht und bringt Will letztendlich dazu, seine Krankheit ebenfalls etwas ernster zu nehmen....

Will Newman:
Will ist 17 Jahre alt und ein kleiner großer Rebell, der ebenfalls an Mukoviszidose erkrankt ist, jedoch seine Krankheit nicht wirklich ernst zu nehmen scheint. Er will „leben“ und eben Dieses nicht von zig Therapien bestimmen lassen. Als er das erste Mal auf Stella trifft, wirkt es so, als würden Welten aufeinander treffen. Dabei ist es gerade sie, die ihn dazu bewegt ein bisschen umzudenken...

Poe (Nachname unbekannt):
Poe ist der Dritte im Bunde der an Mukoviszidose leidet. Er ist Stellas bester Freund und so trifft es die beiden natürlich hart, dass sie sich niemals umarmen dürfen... Er wirkte auf mich immer sehr pragmatisch veranlagt...

Barb und Julie (Nachnamen unbekannt):
Barb und Julie sind Krankenschwestern im St. Grace- Krankenhaus und während Barb eher so etwas, wie die Mutterrolle für die Patienten einnimmt, die genaustens darauf achtet, dass die Muko- Kanidaten, die Regeln einhalten, sieht man in Julie eher die „beste Freundin“ oder „große Schwester“...

Meine Meinung:
Also erst einmal habe ich mich ein Flitzebogen gefreut, als ich gelesen habe, dass ich tatsächlich mit einem Buch an der Hör – und Leserunde vom DAV teilnehmen darf...
Als der Roman dann ankam und ich anfing zu lesen, muss ich ehrlich gestehen, dass ich mit Stellas akribischer Art, ihrer Mukoviszidose zu begegnen Anfangs so meine Probleme hatte. Natürlich! Sie ist unheilbar krank und möchte für sich soviel Zeit wie möglich raus schlagen, aber ich würde da – denke ich – eher Wills Einstellung teilen. Man hat von seinem Leben gar nichts, wenn man es nicht ab und an mal „lebt“....
Nachdem ich aber mitbekommen hatte, dass es durchaus einen sehr triftigen Grund für Stellas Verbissenheit gibt, konnte ich mich gleich sehr viel besser in sie einfühlen und habe sogar mit ihr gelitten...
Will war mir von Anfang an symphatisch und die Momente, die er fortan mit Stella teilt sind irgendwie ein emotionales Feuerwerk an Gefühlen: Sie sind traurig, witzig und sooo wunderschön, dass es mir oft sehr schwer fiel die Tränen da zu behalten, wo sie hingehören, um die Seiten nicht durchzunässen.... Die beiden „leben“ für mich eine der ehrlichsten Lieben, die ich in einem Roman je begleiten durfte...
Auch Poe, als Stellas bester Freund rundet diese Emotionen perfekt ab. Das der Roman allgemein mit so wenig Protagonisten, die alle durch die Bank weg, sehr emphatisch sind, gefiel mir ebenfalls sehr, sehr gut. Es bedarf nicht immer ein Dutzend Personen, um eine Handlung toll zu gestalten. Ganz im Gegenteil: Weniger ist eben doch manchmal mehr...
Das Krankenhaus, als Schauplatz wirkt gar nicht, als ein solches, weil die Agierenden immer sehr familiär miteinander umgehen und sich wohl auch als eine sehen...
Der Schreibstil von Rachel Lippincott ist richtig toll – gerade auch für die Geschichte rund um Stella und Will, die aufgrund ihrer Krankheit immer vier Schritte Abstand voneinander halten müssen. Die Autorin hat es geschafft gerade die Passagen, in denen diese – immer währende Brücke zwischen den beiden – thematisiert wird, perfekt zu beschreiben...
Ich hab nur immer gedacht: „Ja ich weiß es ja, aber könnt ihr nicht vielleicht doch... BITTE!!!“

Das Hörbuch:
Ja, ich hoffe der DAV sieht es mir nach, aber ich war kurz vor Ende des Buches so ergriffen von der Geschichte, dass ich es mir nicht habe nehmen lassen auch das Hörbuch zu kaufen.
Auch ich konnte mit Maximiliane Häcke, als Stimme von Stella nichts anfangen, aber ich denke das ist alles Gewöhnungssache und am Ende musste ich zugeben,, dass sie ihren Job doch unheimlich gut macht...
Dirk Petrick passt toll zu Will – wie sollte es auch anders sein, er ist schließlich (überwiegend) die deutsche Stimme von Cole Sprouse, der Will im Kinofilm verkörpert...
Die Stimmen der beiden Sprecher harmonieren ganz wunderbar miteinander und ich freue mich schon sehr darauf, die Geschichte jetzt immer und immer wieder hören zu können, wann immer mir danach ist...

Mein abschließendes Fazit:
Ein herzergreifender Roman...Stella und Will leben für mich eine, der ehrlichsten Lieben, die ich in einem Buch je mitverfolgen durfte...

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Ihre Liebe könnte sie das Leben kosten

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allen fernhalten, um ihr ohnehin schon desaströses Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme. Will hat jede Hoffnung schon aufgegeben. Sobald er 18 ist, wird er die klinische Studie abbrechen und dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen. Will ist genau so jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so gefährlich - vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

Rachael Lippincott wurde in Philadelphia geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Sie absolvierte einen BA Studiengang in English Writing an der University of Pittsburgh. Zurzeit lebt sie in Pittsburgh, Pennsylvania, wo sie ihre Zeit zwischen dem Schreiben und dem Betrieb eines Foodtrucks aufsplittet.

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