Fremdsein

Fremdsein (Taschenbuch)

15 Geschichten über ein Gefühl, das verbindet

Taschenbuch
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Wer in ein anderes Land geht, fühlt sich oft fremd - anders als die anderen. Aber auch daheim bleiben schützt vor diesem Gefühl nicht. Es lauert im falschen Job, geht mit seltsamen Freunden ein und aus, tarnt... (weiter)

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Details
AutorIn Franz Hohler, Felicitas Pommerening, Patrick Tschan, Zora Debrunner
Seiten 88
EAN 9783741857010
erschienen bei epubli
Stichwörter fremdsein
flüchtlinge
Fremdsein
Flüchtlinge
Empathie
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Fremdsein - nicht nur ein Gefühl
»Was liest Du?«-Rezension von Garten_Fee_1958, am 10.09.2017

Eine Anthologie, die berührende aber auch nachdenklich stimmende Geschichten in einem einzigartigen Projekt zur Verfügung stellt: Alle Einnahmen kommen internationalen Hilfsprojekten für Flüchtlingskinder zu Gute.

Fünfzehn völlig unterschiedliche Geschichten, sowohl von namhaften Autoren, als auch von jungen unbekannten Autoren nehmen das Thema „Fremdsein“ auf, um dem Leser auf ihre eigene Art und Weise das Thema vor Augen zu führen, denn es bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Fast alle dieser Geschichten bilden zusammen ein sehr harmonisches Ganzes und beleuchten die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Fremdseins. Man kann sich wegen körperlicher Gebrechen ebenso fremd fühlen, wie aus sprachlichen Barrieren, durch Vorurteile genauso wie durch den Beruf. Unterschiedlich soziale Komponenten können dazu beitragen oder auch einfach nur so entstehen.

So vielschichtig das Thema Fremdsein ist, so facettenreich sind auch die Kurzgeschichten der einzelnen Autoren, mal humorvoll mal sehr nachdenklich machende Geschichten.

Ein Projekt, was hilft und den Leser durch unterschiedliche Geschichten mitnimmt auf eine ganz besondere Reise.

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Wer in ein anderes Land geht, fühlt sich oft fremd - anders als die anderen. Aber auch daheim bleiben schützt vor diesem Gefühl nicht. Es lauert im falschen Job, geht mit seltsamen Freunden ein und aus, tarnt sich als Krankheit oder Vorurteil. Fremdsein fühlt sich nach Isolation an - aber im Grunde verbindet uns dieses Gefühl, weil wir es alle kennen. Diese Anthologie versammelt Geschichten über das Fremdsein diverser Autorinnen und Autoren - unter anderem Franz Hohler, Felicitas Pommerening und Patrick Tschan. Die Einnahmen kommen internationalen Hilfsprojekten für Flüchtlingskinder zu Gute. Die Geschichten und Autoren im Einzelnen: Gehen - Franz Hohler Granit und Amygdala - Nessa Altura Modus Nah - Felicitas Pommerening Zu - Pascal Reber Kosovo ja - Franz Hohler Keller isst Kuchen - Patrick Tschan Idrissou - Frank Schliedermann Unangenehmlichkeiten - Pascal Reber Kein Platz - Bianca Fritz Flucht ins Schweigen - Zora Debrunner Absto.ungsreaktion - Nicolas Hunkeler Ein weiterer Weg - Pascal Reber Fast von hier - Kathrin Schwarz Nur für Tote am Samstag - Peter Ch. Müller Der Fremde - Johann Maierhofer

Hohler, Franz Franz Hohler lebt in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler der Schweiz. Der Autor zahlreicher Geschichten für Erwachsene und Kinder wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel erhielt er 2002 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2014 den Alice-Salomon-Preis und den Johann-Peter-Hebel-Preis. Pommerening, Felicitas Felicitas Pommerening studierte Filmwissenschaft und arbeitete in der Forschung, bevor sie Autorin wurde. Dieser Hintergrund macht sich auch in ihren Büchern bemerkbar: Sie erzählt auffallend filmisch und verbindet gerne unterhaltsame Geschichten mit einem analytischen Blick auf ihre Generation. Ihr aktuelles Buch, »Freunde fürs Lieben«, ist 2015 im Berlin Verlag erschienen. Fremd war Felicitas schon oft: Aufgewachsen ist sie im Ausland, später wechselte sie alle zwei Jahre den Wohnsitz, bis sie in Mainz Wurzeln schlug. Dort lebt sie heute mit ihrer Familie und wird wohl auch noch eine Weile bleiben. Tschan, Patrick Patrick Tschan geboren 1962, lebt in Allschwil in der Schweiz. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Bei zahlreichen Theaterstücken hat er Regie geführt, dazu war er viele Jahre in der Werbung und Kommunikation tätig. Patrick Tschan ist Präsident der Schweizer Schriftsteller-Fußball-Nationalmannschaft. Debrunner, Zora Zora Debrunner, geboren 1977 in Wil im schweizerischen Kanton St. Gallen, ist Autorin, Agogin und Ausbilderin. Sie befasst sich seit vielen Jahren mit den Themen Fremdsein, Behinderung, Autismus und Demenz. Ihr Text »Flucht ins Schweigen« entstand in der Auseinandersetzung mit dem Thema Asperger-Autismus. 2015 erschien ihr Buch »Demenz für Anfänger«.