Frida Kahlo und die Farben des Lebens (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo. Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er... (weiter)

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Details
AutorIn Caroline Bernard
Edition 8. Aufl.
Seiten 388
EAN 9783746635910
Sprache deutsch
erschienen bei Aufbau Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum 13.09.2019
Serien Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe
Stichwörter Künstlerbiografien
Künstler Boheme
Künstlerehe
Mexiko
Michelle Marly
Rezensionen
Autorenportrait
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Eine außergewöhnliche Künstlerin - ein bewegtes Leben
»Was liest Du?«-Rezension von regenbogen, am 12.02.2020

In ihrem Roman „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ entführt uns die Autorin nach Mexiko, in das Land, in dem die berühmte Malerin geboren und gestorben ist. Wir dürften an dem Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin teilhaben und tauchen in einen atemberaubenden Roman ein.

Dieser beginnt im Jahr 1925 in Mexiko. Frida ist trotz einer leichten Behinderung – sie hatte als kleines Mädchen Kinderlähmung – eine lebensfrohe junge Frau, die einen großen Traum verfolgt. Sie will Ärztin werden. Doch ein tragischer Unfall macht all ihre Hoffnungen und Träume zunichte. Bis sie das Malergenie Diego Rivera kennenlernt. Sie taucht in die Welt der Kunst ein und entdeckt ihre größte Leidenschaft, und zwar die Malerei. Frida entwickelt einen eigenen Stil, sie erweckt ihre Bilder zum Leben. Doch es gibt einer Wehrmutstropfen – Diego betrügt sie. Frida stürzt sich ins Leben, sie macht Ausstellungen in New York und Paris und Picasso und Trotzki liegen ihr zu Füßen. Doch dann muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen….

Einfach genial! Ich liebe diese Reihe „Mutige Frauen und ihre Kunst“ und dies ist nun der 11. Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Vor meinem inneren Auge erwacht die mexikanische Geschichte zum Leben. Ich kann mir ein genaues Bild von diesem Land und seinen Menschen machen, denn es ist alles so bildlich beschrieben. Vor meinem inneren Auge läuft ein richtiger Film ab. Außerdem lerne ich einen außergewöhnlichen Menschen, der mich schwer beeindruckt und dessen Leben mich auch berührt hat, kennen, und zwar Frida Kahlo. Ich kann ihre Verzweiflung förmlich spüren, als ihr großer Traum wie eine Seifenblase zerplatzt ist. Ich bewundere diese Kämpferin, die sich nie unterkriegen ließ und deren Leben wahrlich nicht einfach war. Zwar durfte sie mit Diego die große Liebe erfahren, doch welchen Preis hat sie dafür bezahlt. Ich tauche ein in die Welt der Künstler, bewundere New York und Paris und genieße meine Zeit mit Frida. Ihre Bilder, die ich mir jetzt angeschaut habe, sind wirklich beeindruckend, sie sprechen eine ganz besondere Sprache. Ich finde es klasse, dass man durch diese Buchreihe auf „Mutige Frauen“ aufmerksam gemacht wird. Ich werde mir sicher noch das eine oder andere Buch zu Gemüte führen, auf das die Autorin am Ende des Buches hinweist. Ich bin wirklich total begeistert und habe das traumhafte Buch in einem Stück gelesen. Es hat mich einfach fasziniert.

Das Cover ist einfach toll. Genauso habe ich mir Frida vorgestellt. Für mich ist dieses ganz besondere Lesevergnügen ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne.

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Frida und Diego
»Was liest Du?«-Rezension von Gisela Simak, am 30.01.2020

 

Diego, mein Freund

Diego, meine Mutter

Diego, mein Vater

Diego, mein Sohn

Diego, ich

Diego, das Universum (Seite 305)

Meine Meinung

Was eine interessante Frau. Alleine die Schmerzen die Frida aushalten musste, lassen einem den Hut vor der zierlichen Person ziehen. Als Kind war Frida an Kinderlähmung erkrankt. Ihre Beine hatten daher nicht die gleiche Länge. Wegen ihres Humpelns wurde sie von anderen Kindern verspottet. 1925 wollte die Mexikanerin Ärztin werden. Ein Busunglück machte ihre Pläne zunichte. Starke Wirbelsäulenverletzungen hatten sie lange Zeit an’s Bett gefesselt. Die Prognose stand laut Ärzten schlecht. Dennoch hatte diese wunderbare Künstlerin nicht aufgegeben. Im Krankenbett entstanden viele ihrer berühmten Selbstportraits. Sie lernte mühsam wieder zu laufen. Ihre große Liebe zu dem Künstler Diego Rivera war eine einzige Achterbahn der Gefühle. Sie wusste dass er nicht treu sein kann. Dennoch hatte sie diesen Mann gebraucht, wie die Luft zum Atmen. Er machte ihr Mut. „Du bist Mexiko“ sagte er immer wieder zu ihr. Von ihren Bildern war er sehr begeistert. „Du bist besser als ich“! Ihren geschundenen Körper versteckte sie unter langen Röcken und farbenfrohen Huipiles. Große Ohrringe und unzählige Ketten komplimentierten ihr ungewöhnliches Outfit. Für ihre politischen Ansichten ging sie auf die Straße. Man erfährt einiges über das Mexiko zu dieser Zeit. Viele Jahre unterstützte sie Diego. Ihr eigenes Talent stellte sie hinten an. Diego war kein schöner aber charismatischer Mann. Seine Leibesfülle vermittelte Frida Geborgenheit. Einmal ging Diego mit dem Fremdgehen zu weit. Frida hatte daraufhin selber einige Affären. Doch ihre Liebe galt ein Leben lang Diego.

Sensibel ist die Autorin auf die großartige Künstlerin eingegangen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Frida in der dritten Person erzählt. Sie begegnet vielen Künstlern. Ich habe immer wieder das Buch zur Seite gelegt und mir Bilder im Netz angesehen. Die zierliche Frau, mit den dominanten Augenbrauen und dem Damenbärtchen, strahlte Selbstsicherheit aus. Dennoch vermag man den Schmerz in ihren Augen zu sehen. Sie hatte ein bewegtes Leben. Sie stand lange Zeit im Schatten ihres Ehemanns. Und dann startete sie durch. Frida, die unvergessliche Künstlerin. 

Fazit

Frida Kahlo war als selbstsichere Revolutionärin bekannt. Dennoch war sie psychisch abhängig von ihrer großen Liebe Diego. Sie verließ ihn und hatte Sehnsucht nach ihm. Er lies sich scheiden und hatte Sehnsucht nach ihr. Er betrog sie. Sie betrog ihn. Keiner konnte ohne dem anderen sein. Frida trank Alkohol und rauchte Zigaretten. Sie hatte einige Liebhaber. Sie wusste nie, wie lange sie noch leben durfte. Ihre Bilder sind Mexiko. Ihre Bilder erzählen ihr Leben.

Danke Caroline Bernard. Ich hatte wunderbare Lesestunden.

Lieblingszitate

 

Ich bin eine Revolution (Cover Innenseite)

Ich habe lieber einen guten Feind als hundert lahme Freunde (Diego Seite 154)

 

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"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo. Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen - und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss - doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat. "Eine Liebeserklärung an die Kunst, an die Weiblichkeit, an die Freiheit und den Mut, sie jeden Tag neu zu erringen - ein wunderbar zartes und doch kraftvolles Herzensbuch." Nina George

Bernard, Caroline Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken. Mit Die Muse von Wien hat sie sich zum ersten Mal ein reales Vorbild für eine ihrer Romanfiguren gesucht. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. Im Aufbau Taschenbuch erschien außerdem Rendezvous im Café de Flore.