Gabriel

Gabriel (Buch)

Duell der Engel

Buch
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Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, den nur er erfüllen kann: Er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der wahllos Menschen tötet. All-Age-Thrill für Leser... (weiter)

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Details
AutorIn Kaja Bergmann
Seiten 192
EAN 9783937357744
Sprache deutsch
erschienen bei Bookspot
Erscheinungsdatum 13.03.2013
Serien EDITION 211
Kategorie All Ages
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø2.8 | 13 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 2.8 |  6 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 2.7 |  7 Bewertungen

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Interessante Idee
»Was liest Du?«-Rezension von Conny1989, am 06.09.2018


Gabriel braucht nicht anders zum Glücklichsein, als Sonja und Schokoeis. Doch eines Tages bemerkt er, dass er fliegen kann, er ist ein Engel, er behält es für sich. Doch eines Tages kommt ein neuer Mitschüler in die Klasse, Seraphin, ein Todesengel, und die Geschichte nimmt seinen Lauf und auch Sonja gerät in Gefahr


"Gabriel" ist der Debütroman von Kaja Bergmann. Zu Beginn tat ich mir ein bisschen schwer in die Geschichte zu kommen, da sie einen anderen Schreibstil pflegt. Es hat mir aber gefallen wie sie einfach das Inhaltsverzeichnis weggelassen hat. Mir fehlte jedoch hauptsächlich die Spannung in diesem Buch.

Fazit
Die Grundidee dieser Geschichte war gut, doch der rote Faden fehlte desöfteren, sowie auch die Spannung. Aber Kaja Bergmann ist ja noch jung und sie kann sicher etwas daraus lernen
 

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Enttäuschend, hatte mehr erwartet
»Was liest Du?«-Rezension von phoenics, am 11.08.2018

Gabriel entdeckt, dass er tot ist und nicht mehr sterben kann, er ist unsterblich, aber nicht unverletzbar. Er versucht Menschen zu retten und ihnen zu helfen, bis er erkennt, dass er einen Gegenspieler hat. Seraphin.

 

Ich fand zwar schnell in die Geschichte um Gabriel hinein und fand es am Anfang noch witzig, dass es kein Inhaltsverzeichnis wegen Unlust gibt, aber genauso nervig und langatmig empfinde ich die Geschichte beim Lesen. Sie plätschert ohne große Spannung dahin, der Protagonist Gabriel macht eher einen gelangweilten Eindruck, so dass ich mich auch kaum in ihn hineinversetzen konnte. Ich hatte eher ein Buch mit wesentlich mehr Elan, Spannung und Action erwartet – vielleicht sogar mit einer deutlich besseren Liebesgeschichte. Denn diese hier wurde anfangs angesprochen, dann kam das Paar zusammen wie gewünscht und plötzlich gab es einen Zeitsprung von zwei Jahren … ohne große Erklärung was in der Zwischenzeit geschehen war und wie unser „Superheld“ Gabriel mit seiner Gabe zurecht kam und welche Informationen er sonst noch über sich gesammelt hat und woher er Beweise gefunden hat. Er nimmt in dieser Geschichte zu viel einfach alles nur hin oder glaubt, dass es so ist, ohne Beweise. Das ist mir alles einfach zu lasch.

 

Die Figuren an sich sind auch ein wenig flach ohne große Tiefe. Obwohl man dank der gewählten Erzählperspektive mehr über Gabriel und seine Gefühls- und Gedankenwelt erfährt, konnte ich recht wenig mit ihm anfangen. Ihm fehlte einfach die Tiefe, wie auch den anderen Charakteren, die nur oberflächlich dargestellt wurden. Vielleicht hätten mehr Buchseiten zu mehr Tiefe der Charaktere geholfen? Ebenso fehlt ein richtiger Plot mit einem echten Spannungsbogen, der einen aus den Socken haut?! Aber dieser Plot war eher langweilig und plätscherte lasch dahin bis auf einige wenige kleine Spannungshügelchen.

 

Der Schreibstil in Ich-Perspektive von Gabriel ist gewöhnungsbedürftig und wird rückblickend erzählt. Auch der Leser wird hin und wieder direkt angesprochen. Ich brauchte einige Kapitel um mich an den Schreibstil von Kaja Bergmann zu gewöhnen, was nicht einfach war. Es fehlen teilweise die Personalpronomen in vielen Sätzen, so dass man mitten in den Satz hineingeworfen wird und sich den Rest denken muss. Irgendwie fühlt sich der Schreibstil auch leicht gelangweilt an, als ob die Autorin selbst kein großes Interesse an dieser Geschichte hatte … oder wurde dieser Stil passend auf den Charakter Gabriel gewählt? Mich jedenfalls langweilt der Schreibstil sehr, so dass ich das Buch immer wieder problemlos zur Seite legen konnte. Vielleicht ist der Protagonist selbst von seiner Geschichte gelangweilt? Zum Glück sind die Kapitel schön kurz (unterteilt nur in Tage und Uhrzeiten), so dass man doch noch mal rasch ein Kapitel weiter liest, nur um das Buch letztendlich doch enttäuscht bei Seite legt und sich fragt, wieso man weiter gelesen hat.

 

Das Cover und der Titel sind fantastisch und weckten in mir die Neugier auf die Geschichte über Engel und ein actionreiches Abenteuer.

 

Fazit:

Titel, Cover und Klappentext versprechen eine spannende Geschichte über ein Duell der Engel, doch was den Leser erwartet, ist eine eher langatmige Geschichte mit wenig Spannung, die ganz anders ist als der Klappentext verspricht. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und sehr gewöhnungsbedürftig, was das Lesen manchmal ein wenig erschwert bzw. man das Buch problemlos zur Seite legen kann.

Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden und verwirrt zurückbleiben.

Ich bedauere es sehr, aber ich kann nur zarte 2 von 5 Punkten vergeben.

Da die Autorin noch sehr jung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches war (21 Jahre), drücke ich ihr die Daumen und hoffe, dass sie noch viel über Plotten, Charakter- und Spannungsaufbau lernt und uns mit neuen und deutliche besseren Geschichten überrascht. Vielleicht arbeitet sie „Gabriel“ noch einmal neu auf?!

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Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, den nur er erfüllen kann: Er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der wahllos Menschen tötet. All-Age-Thrill für Leser ab 12 Jahren!

Bergmann, Kaja Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Germanistik in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt "Gabriel", erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit "Der Mephisto-Deal" einen weiteren spannenden All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman "Mnemophobia" (Herbst 2015) wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.