Galadio
25.01.2020 -

Galadio (Veranstaltung)

Signierstunde

  Die Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger und Waltraud Schleser haben das Buch „Galadio“ von Didier Daeninckx ins deutsche übersetzt. Neben der... (weiter)

Hinweis: Veranstaltungstickets sind vom Umtausch ausgeschlossen!
Eintritt frei *

  • Verfügbar

Details
Veranstaltungstyp Signierstunde
AutorIn Didier Daeninckx
Uhrzeit 12:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ort Mayersche Buchhandlung Duisburg
Königstr. 48
47051 Duisburg

 

Die Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger und Waltraud Schleser haben das Buch „Galadio“ von Didier Daeninckx ins deutsche übersetzt. Neben der Originalunterschrift von Didier Daeninckx erhalten Sie in der Mayerschen Buchhandlung auch Unterschriften des Übersetzer-Teams.

Das Buch: Deutschland in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Aufgewachsen bei seiner ledigen Mutter in Duisburg, stürzt die beginnende Nazi-Herrschaft den 13 jährigen Ulrich Ruden in große Schwierigkeiten. Denn er ist Sohn eines farbigen französischen Soldaten, der während der Besetzung des Rheinlands dort stationiert war. Ulrich hat seinen Vater nie gesehen und gerät wegen seiner Hautfarben in die Mühlen der Verfolgung. Ein rettender Zufall führt ihn in die Filmstudios der UfA, nach Babelsberg bei Berlin, wo er als Komparse bei Propagandastreifen auftreten muss. Er nutzt Dreharbeiten in Afrika zur Flucht und macht sich auf die Suche nach seinem Vater. Als Ulrich Galadio Ruden kehrt er in seine vom Krieg zerstörte Heimatstadt Duisburg zurück, in der nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Der Autor: Didier Daeninckx wurde 1949 in Saint-Denis geboren. Er wuchs in einem politisch engagierten Arbeitermilieu auf und entsprechend spielt bei ihm die Gesellschaftskritik eine besondere Rolle. In den achtziger Jahren wurde er zu einem der Erneuerer des französischen Kriminalromans. Mit Themen wie Resistance, Kollaboration, Algerienkrieg, Flüchtlinge in der französischen Gesellschaft und Abschiebepolitik des französischen Staates lösten seine Kriminalromane immer wieder gesellschaftliche Debatten aus. 1985 erhielt Daeninckx für seinen Roman Meurtres pour mémoire den renommierten Grand Prix de la littérature policière. Sein Erzählband L‘espoir en contrebande wurde 2012 mit den Prix Goncourt de la nouvelle ausgezeichnet.

Copyright-Hinweise: ©Philippe Barnoud