Germany

Germany (Taschenbuch)

Roman

Don Winslow

Übersetzung: Conny Lösch

Taschenbuch
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"Don Winslow ist ein Meister seines Fachs." Michael Connelly Privatermittler Frank Decker ist ein Meister seines Fachs: Er findet Menschen, die vermisst werden. Keiner hat seine Härte, seine Besessenheit und seine... (weiter)

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Details
AutorIn Don Winslow
Übersetzung Conny Lösch
Seiten 384
EAN 9783426304303
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer/Knaur
Erstverkaufsdatum 01.03.2016
Ursprungstitel Germany
Serien Droemer Taschenbuch
Stichwörter Privatermittler
Tyler Gaines
Deutschland
Mädchenhandel
Thriller-Reihe
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 16 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  6 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.7 |  10 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
( 3 )
3 Sterne
2 Sterne
( 1 )
1 Stern

tolle Handlung, tolle Charaktere und viel Spannung.....
»Was liest Du?«-Rezension von Corphi, am 01.06.2016


Kurzbeschreibung
Privatermittler Frank Decker ist ein Meister seines Fachs: Er findet Menschen, die vermisst werden. Keiner hat seine Härte, seine Besessenheit und seine Unnachgiebigkeit. Hat er einen Fall angenommen, verfolgt er ihn erbarmungslos. Als die atemberaubend schöne Frau seines Freundes verschwindet, ihr Auto verlassen in den Ghettos von Miami, und die Polizei im Dunkeln tappt, setzt er sich auf die Fährte. Die Spur führt ihn aus dem sonnenverwöhnten Florida ins kalte Deutschland. Decker kennt Deutschland: Hier hat er die schönste Zeit seines Leben verbracht. Doch das soll sich bitter rächen. Nun lernt er das Deutschland der Rotlichtbezirke, des Mädchenhandels und der Drogen kennen.
Meinung
Germany war mein erstes Werk des Autors Don Winslow und es hat mir recht gut gefallen. I Nachhinein habe ich dann gelesen, dass dies schon der zweite Fall von Franz Decker ist, was aber für mich nicht schlimm war. Ich merkte keine Lücken oder Abstriche zu seinem Vorgänger „Missing New York“.
Ganz schnell war ich in der Handlung drin und sie gestaltete sich auch recht angenehm und interessant. Franks bester Freund Charlie vermisst seine Frau und bittet Charlie, sie zu suchen. Dabei gerät dieser in einen Strudel aus Intrigen und entdeckt Abgründe, die schlimmer nicht sein könnten.
Die Geschichte wird aus Sicht von Frank Decker in der Ich-Perspektive erzählt. Mittendrin gabs Einschübe aus alten Erinnerungen an Kriegserlebnisse, die Frank so erlebt hatte. Dadurch konnte ich die Verbundenheit zu Charlie sehr gut fühlen und wusste somit, warum er ihn eigentlich half.
Den ganzen Thriller über dominierten für mich Gefühle und Emotionen. Dabei litt leider etwas die logische Handlung und an einigen Stellen war es wirklich verwirrend und nicht richtig plausibel. Dafür meinen Punktabzug.
Die Charaktere gefielen mir ganz gut. Besonders die Hauptfigur ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich durfte an seinen Gedanken teilhaben und fühlte mit ihm mit. Die Nebendarsteller waren ok, hätten aber noch etwas mehr hergeben können. Das Umfeld hat der Autor sehr gut beschrieben, ich konnte mir alles bildlich vorstellen.
Das Ende war gut, hatte ich aber so nicht erwartet. Alle bis dahin offenen Fragen wurden beantwortet und es ergab alles einen Sinn.
Der Sprecher Martin Kessler hat seine Sache auch gut gemacht. Ich hörte ihm gerne zu und fühlte mich zu jeder Zeit unterhalten. Gekonnt hat er die Stimmungslagen miteinander verwoben und die Spannung bis zum Schluss gehalten.
Fazit
Trotz gemischter Meinungen zu diesem Hörbuch/Buch hat mir „Germany“ ganz gut gefallen. Toller Plot, tolle Charaktere, nur fehlte manchmal etwas das Logische. Ich vergebe hiermit gute 4 von 5 Sternen und eine klare Hör- oder Leseempfehlung.
 

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Deutlich schwächer als Teil eins...
»Was liest Du?«-Rezension von nicigirl85, am 22.05.2016

"Missing New York", der erste Band um Frank Decker, hatte mir so gut gefallen, dass ich wissen wollte, wie der nächste Fall mit ihm wird. Gespannt begann ich mit der Lektüre, es folgte jedoch bald Ernüchterung.

Franks neuer Fall hat mit seinem besten Kumpel Charlie zu tun, der ihm im Krieg das Leben gerettet hat. Charlies hübsche Frau Kim kommt von einer Shoppingtour nicht mehr nach Hause. Hat man sie wohlmöglich entführt, weil Charlie Milliardär ist? Frank begibt sich auf die Suche und entdeckt Abgründe, die er nie erwartet hatte.

Frank Decker agiert hier als Ich- Erzähler, so dass wir bei seinen Ermittlungen live dabei sind. Richtig gut gefallen haben mir die Erinnerungen an die Kriegserlebnisse, die Frank als Soldat erlebt hat. Man spürt, warum er sich deswegen so verbunden mit Charlie fühlt.

Der Fall an sich ist eher verworren und konnte mich nicht so recht fesseln. Die Vermutungen, die Frank hat, wirkten oft eher aus der Luft gegriffen statt plausibel.

Auch die Spannung ist nur in sehr wenigen Situationen vorhanden, meist plätschert die Handlung eher vor sich hin.

Was mich richtig gestört hat ist, dass erst nach zwei Dritteln des Buches Frank überhaupt in Deutschland ist. Warum heißt das Buch denn "Germany", wenn es kaum dort spielt? Die Schilderungen Deutschlands wirkten auf mich leider wenig authentisch, vielmehr hatte ich den Eindruck durch Ortskarten geführt zu werden. Hier hätte ich es besser gefunden, wenn Frank sich in zwei oder drei deutschen Städten aufgehalten hätte und diese dann realistischer dargestellt gewesen wären.

Die Auflösung war in jedem Fall überraschend, aber für mich nicht wirklich schlüssig.

Fazit: Ein schwacher Frank Decker Fall. Wenn die Reihe so bleibt, werde ich sie nicht weiter verfolgen. Kann man lesen, muss man aber nicht. Von mir gibt es nur eine Leseempfehlung für Hardcorefans des Autors.

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"Don Winslow ist ein Meister seines Fachs." Michael Connelly Privatermittler Frank Decker ist ein Meister seines Fachs: Er findet Menschen, die vermisst werden. Keiner hat seine Härte, seine Besessenheit und seine Unnachgiebigkeit. Hat er einen Fall angenommen, verfolgt er ihn erbarmungslos. Als die atemberaubend schöne Frau seines Freundes verschwindet, ihr Auto verlassen in den Ghettos von Miami, und die Polizei im Dunkeln tappt, setzt er sich auf die Fährte. Die Spur führt ihn aus dem sonnenverwöhnten Florida ins kalte Deutschland. Decker kennt Deutschland: Hier hat er die schönste Zeit seines Leben verbracht. Doch das soll sich bitter rächen. Nun lernt er das Deutschland der Rotlichtbezirke, des Mädchenhandels und der Drogen kennen. "Eine fesselnde Serie mit einem unnachgiebigen Ermittler." WDR

Winslow, Don Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der Navy, bestärkten ihn schon früh in dem Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden, vor allem die Geschichten, die sein Vater von der Marine zu erzählen hatte, beflügelten die Fantasie des Autors.Das Sujet des Drogenhandels und der Mafia, das in vielen von Don Winslows Romanen eine Rolle spielt, lässt sich ebenso mit seinen Kindheitserfahrungen erklären: Seine Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, der den späteren Autor mehrere Male in sein Haus einlud.Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen der zeitgenössischen Spannungsliteratur machen.Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für "Tage der Toten". Für die New York Times zählt Don Winslow zu den ganz großen amerikanischen Krimi-Autoren.Don Winslow lebt mit seiner Frau und deren Sohn in Kalifornien.