Gute Besserung, Audio-CD

Gute Besserung, Audio-CD (Audio-CD)

Wünschen Andrea Kathrin Loewig und Johannes Steck

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Wer hier wie Robert Gernhardt seinen Körper überlisten will, findet sich in bester Gesellschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhundert entdeckte der französische Apotheker Emil Coué die Kraft der Autosuggestion.... (weiter)

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Seiten 1
EAN 9783899642575
erschienen bei Audiobuch
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Wer hier wie Robert Gernhardt seinen Körper überlisten will, findet sich in bester Gesellschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhundert entdeckte der französische Apotheker Emil Coué die Kraft der Autosuggestion. Auch Erich Kästner kennt in seinem Gedicht Der Doktor kommt erstaunliche Heilerfolge, die allein der Einbildungskraft zu vedanken sind. Der bunte Strauß voller Prosastücke und Gedichten wird von den beiden berühmten TV-Ärzten Andrea Kathrin Loewig und Johannes Steck (aus der ARD-Serie In aller Freundschaft) wundervoll vorgetragen. Sie verabreichen ihren Patienten eine wohldosierte Portion von Nachdenklichem und Humorvollem aus der Feder berühmter Autoren.

Kurt Tucholsky, geb. am 9.1.1890 in Berlin, studierte in Berlin und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der 'Schaubühne' und späteren 'Weltbühne', nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Kurt Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindas am 21.12.1935 aus dem Leben schied. Tucholsky war einer der bedeutendsten und scharfzüngigsten Gesellschaftskritiker und Satiriker der Weimarer Republik, pessimistischer Aufklärer, dessen hellsichtige und häufig unterhaltsame Kritik das Ziel einer demokratischen und humanen Gesellschaft verfolgte und frühzeitig auf die Gefahren von antidemokratischer Gewalt hinwies. Er gilt als Meister der kleinen Textform, von der Glosse bis zur Reportage und vom Kabarettsong bis zum kleinen Roman. Ab 1932 veröffentlicht Tucholsky keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit "ein aufgehörter Deutscher" und "ein aufgehörter Schriftsteller". Robert Gernhardt, geb. am 13. Dezember 1937 in Reval (heute Tallinn/Estland), studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. 1964 zog er nach Frankfurt am Main und trat in die Redaktion der satirischen Zeitschrift 'Pardon' ein. Hier erfand Robert Gernhardt zusammen mit F.K. Waechter und Fritz Weigle die Nonsense-Doppelseite 'Welt im Spiegel' (WimS). 1979 war er Mitbegründer der satirischen Monatsschrift 'Titanic'. Ab 1966 arbeitete Robert Gernhardt als freier Lyriker und Schriftsteller, Maler und Zeichner, Theoretiker und Kritiker. Robert Gernhardt wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter mit dem Bertolt-Brecht-Preis (1998), dem e.o.plauen Preis (2002), dem Heinrich-Heine-Preis (2004) und dem Wilhelm-Busch-Preis (2006). Robert Gernhardt ist am 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main gestorben. Johannes Steck wurde 1966 in Würzburg geboren. Er ist gelernter Theatermaler und Absolvent der Schauspielschule von Professor Krauss in Wien, an der er von 1988 bis 1991 studierte. Neben seiner Bühnenarbeit in Wien, Chemnitz, Würzburg und Darmstadt ist er auch im Fernsehen zu sehen. Außerdem arbeitet Johannes Steck als Radio-, Fernseh- und Hörbuchsprecher.