Hölderlin war nicht verrückt

Hölderlin war nicht verrückt (eBook)

Eine Streitschrift

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Hölderlin, so die sensationelle Summe dieser Streitschrift des Pharmakologen Reinhard Horowski, war nicht - wie Psychiater bis heute behaupten und Hölderlinphilologen transportieren - schizophren. Er wurde seinen Recherchen... (weiter)

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Details
AutorIn Reinhard Horowski
Edition 2. Auflage
Seiten 192
EAN 9783863512774
Sprache deutsch
erschienen bei Klöpfer & Meyer Verlag
Erstverkaufsdatum 20.02.2017
Stichwörter Pharmakologische Streitschrift zum Krankheitsbild Friedrich Hölderlins als »verrückten" Dichter
Hölderlin war nicht schizophren
Quecksilbervergiftung (Kalomel-Vergiftung) durch Reform-Mediziner Autenrieth
Friedrich Hölderlin in Tübingen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 2.87 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
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Hölderlin, so die sensationelle Summe dieser Streitschrift des Pharmakologen Reinhard Horowski, war nicht - wie Psychiater bis heute behaupten und Hölderlinphilologen transportieren - schizophren. Er wurde seinen Recherchen nach mit Kalomel überdosiert fehlmedikamentiert - und also vergiftet. Tatsächlich, es scheint, dass die Hölderlin-Geschichte auf den Spuren Pierre Bertaux' zu revidieren - und in einem wesentlichen Teil umzuschreiben ist. Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), einer der größten deutschen Dichter, Absolvent des Tübinger Stifts und Magister der Theologie, der Pfarrer nicht werden wollte - und Hauslehrer wurde aus Verlegenheit, u.a. im Hause des Frankfurter Bankiers Gontard. Dessen Frau Susette seine große Liebe wurde - und er die ihre, worauf Gontard ihm die Stelle fristlos kündigte. Die Nachricht vom überraschenden Tod Susettes, seiner »Diotima«, löste bei ihm offenbar eine reaktive Depression aus. Psychiater vertreten bis heute die feste Überzeugung, dass er an einer Schizophrenie litt. In der Tat zeigte er nach einer Behandlung durch den Tübinger Reform-Mediziner Autenrieth (u. a. mit Kalomel) deutliche Veränderungen in seiner Persönlichkeitsstruktur: Er wurde sehr ängstlich und menschenscheu, wollte frühere Freunde nicht mehr erkennen und hatte einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus mit großer motorischer Unruhe in der Nacht und Tagesmüdigkeit. Viele Zeitzeugen berichten von unwillkürlichen Zuckungen im Gesicht, die sich - auch eine Erklärung seines Hemdenverschleißes - z. T. bis in Schultern und Arme erstreckten. Zudem hatte er alle Schneidezähne verloren. All diese Erscheinungen sind typische Symptome einer langanhaltenden Kalomel-Vergiftung, wie sie von anderen historischen Fällen bekannt und belegt sind.

1944 in Zittau geboren, lebt in Wildenbruch/Brandenburg, ist aber in Tübingen, der »Hölderlinstadt", aufgewachsen und sozialisiert. Abitur am Uhlandgymnasium, dem Hölderlinturm schräg gegenüber. Danach Studium der Medizin in Tübingen, Heidelberg, Berlin und Paris. Jahrzehntelang Arzt und Phamakologe in der Hirnforschung, zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Vorträge, auch zur Geschichte der Medizin, u. a. zu Wilhelm von Humboldt und Paul Ehrlich. Mit Hölderlin und insbesondere mit dessen Krankheitsgeschichte beschäftigt er sich sein ganzes Wissenschaftlerleben lang, die Summe daraus zieht diese »Streitschrift".

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