Höllental

Höllental (Taschenbuch)

Psychothriller. Originalausgabe

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder ... Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der... (weiter)

€ 8,99 *
Preis
inkl MwSt.

Auch erhältlich als:
Taschenbuch 10,00
  • nicht lieferbar ?
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland

Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Seiten 352
EAN 9783442475612
erschienen bei Goldmann
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 48 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  17 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4 |  31 Bewertungen

5 Sterne
( 5 )
4 Sterne
( 5 )
3 Sterne
( 2 )
2 Sterne
1 Stern

Auflösung zu konstruiert!
»Was liest Du?«-Rezension von Maulwurf, am 10.10.2019

Es ist ein nasser und grauer Tag als Roman Jäger, der bei der Bergwacht arbeitet, die Brücke, hoch über dem Höllentalkamm, passieren will. Ihm stockt der Atem, denn dort steht eine junge Frau, die sich in die Tiefe stürzen will. Er versucht sie zu retten, doch sie entgleitet und stürzt in die Tiefe.

Ihre Eltern und Freunde sind davon überzeugt, dass Laura keinen Selbstmord verübt hat, sondern in den Tod getrieben wurde. Roman Jäger lässt die Sache und vor allem der letzte und verzweifelte Blick von Laura nicht mehr los und er beginnt in ihrer Vergangenheit nach Anzeichen dafür zu suchen, dass sie nicht freiwillig aus dem Leben geschieden ist.

 

Andreas Winkelmann legt sehr viel Gewicht auf atmosphärische Beschreibungen. So wird zum Beispiel zu Beginn die Stimmung, dort mitten in den Bergen, sehr gut zum Leser transportiert. Der nasskalte Tag, der viele Schneefall und die unheimliche Atmosphäre dort auf der Brücke fand ich sehr gut beschrieben. Doch dann ufert das Ganze doch leicht aus … irgendwann habe ich gedacht, wann denn nun endlich die Handlung, die den Thriller rechtfertigt, beginnt.

Nach rund 50 Seiten geht's dann endlich los und man wird hineingezogen in eine Geschichte, bei der unterschwellig immer ein Geheimnis aus der Vergangenheit mitwabert. Das fand ich schon sehr spannend und so hatte mich der Autor am Wickel.

Regelmässig wurden Rückblenden in die Vergangenheit. in der ein Soldat in Afghanistan über seine Kriegeserlebnisse berichtet, eingefügt. Die haben mir lange Zeit ein grosses Rätsel aufgegeben, werden jedoch nach und nach nachvollziehbar.

Mir gefällt der Schreibstil von Andreas Winkelmann eigentlich gut. Im Gegensatz zu anderen Büchern, die ich schon von ihm gelesen habe, ufern Beschreibungen, wie oben erwähnt, hier etwas aus.

Die Geschichte behandelt das komplexe Gefüge einer Clique alter Freunde. Die waren mir zu oberflächlich charakterisiert, und so bin ich ab und an mit den Namen durcheinander gekommen.

Andererseits zeigt sie auch, dass Freundschaft sehr zerbrechlich sein kann und manchmal der Ehrgeiz über Freundschaft siegen kann.

Praktisch das ganze Buch über habe ich Spannung verspürt. Ist Laura freiwillig aus dem Leben geschieden, war es Mord oder wurde sie dazu getrieben?Der Schluss bringt zwar Auflösung und auch einen neuen Kritikpunkt meinerseits. Die Auflösung war mir einfach zu konstruiert und zu weit hergeholt.Und so muss ich erneut ein paar Punkte in meiner Bewertung abziehen.

mehr zeigen ...

Durchwachsenes Höllental
»Was liest Du?«-Rezension von florinda, am 26.05.2019

Dieser als "Psychothriller" eingestufte Roman handelt auf der seinerzeit aktuellen Welle schwimmend in einem der beiden Erzählstränge von Kriegseinsätzen in Afghanistan und deren Auswirkungen auf die überlebenden Soldaten. Auch seien zarte Gemüter gewarnt, denn es werden Eispickel zweckentfremdet. Die Suche nach dem Motiv, warum eine  junge Frau von einer Brücke in den Tod sprang, interessierte mich ganz besonders. Dieser Strang ist in glücklicherweise immer mit Orts- und Datumsangaben versehene verschiedene Zeitebenen und Perspektiven aufgeteilt. Ich empfand dieses Buch sowohl als spannend als auch als beklemmend, allerdings keinesfalls als unverzichtbar. Interessanter vielleicht für Leute mit einem Faible für das Bergsteigen. 
 

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder ... Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Schwarzenegger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Zusammen mit dem Privatdetektiv Torben Sand macht sich Roman daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird ...

Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus, war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, blieb jedoch nur dem Schreiben treu. Er lebt heute mit seiner Familie nahe Bremen.