Die Känguru-Apokryphen

Die Känguru-Apokryphen (Audio-CD)

CD Standard Audio Format. Ungekürzte Ausgabe

Audio-CD
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Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung... (weiter)

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Details
AutorIn Marc-Uwe Kling
EAN 9783957131492
Sprache deutsch
erschienen bei Hörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum 12.10.2018
Stichwörter Hörbuch ungekürzt
Hörbuch Humor
witziges Hörbuch
Känguru
Känguru-Chroniken
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.6 | 12 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.5 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.6 |  7 Bewertungen

5 Sterne
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3 Sterne
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1 Stern

witzig!
»Was liest Du?«-Rezension von Lese Freundin, am 08.01.2019

Inhalt:
Bei den Känguru-Apokryphen geht es, wie der Name schon sagt, um verborgene Schriften. Also um Geschichten, welche in den vorherigen Teilen nicht vorgekommen sind, aber irgendwo da passiert sein könnten - es spielt ja alles "nach einer wahren Begebenheit" - ihr wisst ;)

Stil:
Einiges ist witzig - anderes ist nicht witzig, und das ist je nach bürgerlicher Kategorie einzustufen ;) Es geht, wie immer, um Politik, Sozialverhalten und das Beuteltier. Die Geschichten sind chronologisch vorgetragen nur die Trilogie (Chroniken, Manifest, Offenbarung) müssen halt gedanklich hinzuaddiert werden. Leider kann Mark-Uwe Kling die Stimmen der Charaktere nicht halten. So spricht auch hier das Känguru wieder anders als im Band davor, aber seien wir mal ehrlich, könnten wir über mehrere Jahre die Stimmen unserer Geschöpfe beibehalten und dass dann auch bei mehreren Livelesungen - ich glaube nicht, daher Schwamm drüber!

Die Geschichten sind bunt gemischt, teilweise vorhersehbar, aber gerade das war amüsant und verbindet den fleißigen Leser / Hörer mit der Reihe. Man weiß also wie das Känguru hüpft :D

Auch Hertha, Otto von, Maria, ... sind alle wieder mit dabei. Es ist einfach schön wieder etwas neues von ihnen zu hören.

Fazit:
Wem die anderen Teile gefallen haben, muss dieses (Hör)buch unbedingt erwerben! Ansonsten empfehle ich zuerst die Känguru-Chroniken zu lesen / hören, um einen perfekten Einstieg in die Apokryphen zu erhalten. Von mir gibt es volle 5 Sterne und die Hoffnung auf einen weiteren Teil!

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Unterhaltsame Känguru-Sammlung ​
»Was liest Du?«-Rezension von LaLecture, am 04.01.2019


Apokryphen sind, wie Marc-Uwe dem Känguru zu Beginn dieses (Hör-)Buchs erklärt, eine Sammlung von Texten, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, da sich verschiedene Quellen über die Ereignisse uneins waren oder sie nicht ausreichend belegt waren. In diesem Sinne sind die hier versammelten Geschichten eine Sammlung von Texten, die es nicht in die Känguru-Trilogie geschafft haben, weil Marc-Uwe und das Känguru sich darüber nicht einig sind und/oder Marc-Uwe nicht mehr genau weiß, wann und wie die Ereignisse tatsächlich passiert sind. Einige davon kennt man schon, beispielsweise aus der Bühne 36, einer Lesebühne, an der Marc-Uwe Kling beteiligt ist, andere sind in diesem Band erstmals veröffentlicht worden.


Daher handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Fortsetzung zur Känguru-Trilogie, sondern eher um eine Ergänzung. Im Gegensatz zu der „Känguru-Offenbahrung“ wird hier nicht mehr der Versuch einer durchgehenden Handlung unternommen und es gibt keinen engen Zusammenhang zwischen den Texten. Das hat mir gut gefallen, da ich kein Fall der absurden und etwas zu abgedrehten Handlung des dritten Bandes der Reihe war. Meiner Meinung nach funktioniert das Känguru in kurzen Episoden am besten.


Dennoch würde ich empfehlen, die Trilogie, angefangen mit „Die Känguru-Chroniken“, zuerst zu lesen, da dort viele Running Gags etabliert und viele Figuren eingeführt werden. Ohne dieses Wissen wären viele der hier versammelten Kurzgeschichten möglicherweise nicht halb so lustig.


Wie immer kann ich auch nur die vom Autor selbst gelesene Hörbuchversion empfehlen, da die einzigartige Betonung Marc-Uwe Klings und die verschiedenen, markanten Stimmen, die er seinen Figuren verleiht, die Texte meiner Meinung nach noch um einiges humorvoller machen.


Insgesamt haben mich die Texte in „Die Känguru-Apokryphen“ ebenso gut unterhalten wie ihre drei Vorgänger, möglicherweise sogar besser als „Die Känguru-Offenbahrung“, da hier nicht versucht wird, eine durchgehende Handlung aufzubauen, wodurch meiner Ansicht nach mehr Möglichkeiten für verschiedene unterhaltsame Episoden bestehen. Wie immer fand ich einige Texte witziger als andere, es gibt längere und kürzere, politische und einfach nur lustige und die Mischung ist sehr angenehm und typisch Känguru.


Es gibt wieder unterhaltsame Anspielungen auf bekannte Medien (Star Wars), gesellschaftskritische Themen und natürlich die SPD und Nazis, die politischen Lieblingsthemen der Reihe.


Fazit


Weitere unterhaltsame Texte über das Känguru und Marc-Uwe Kling. Für Känguru-Fans nur zu empfehlen!

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Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Trilogie bleibt Trilogie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet. Die Känguru-Apokryphen versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der Känguru-Trilogie vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.

Kling, Marc-Uwe Marc-Uwe Kling singt Lieder und erzählt Geschichten. Sein Geschäftsmodell ist es, kapitalismuskritische Bücher zu schreiben, die sich total gut verkaufen. Seine Känguru-Geschichten wurden 2010 mit dem Deutschen Radiopreis und 2013 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Für QualityLand erhielt er 2018 den WDR-Publikumspreis.