Hoffnungsland

Hoffnungsland (eBook)

Kristín Steinsdóttir

Übersetzung: Anika Wolff

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Sie träumen von Reykjavík und einer Anstellung in einem feinen Haus: Guðfinna und Stefanía, zwei junge Mädchen vom Lande. Doch kaum in der Stadt angekommen, holt die Realität sie ein. Sie stranden in einer einfachen... (weiter)

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Details
AutorIn Kristín Steinsdóttir
Übersetzung Anika Wolff
Edition 1. Auflage
Seiten 216
EAN 9783406707223
Sprache deutsch
erschienen bei Beck C. H.
Erstverkaufsdatum 23.03.2017
Stichwörter 19. Jahrhundert
historisch
Mitebewohnerinnen
Tagelöhnerin
Hütte
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 3.86 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
Rezensionen
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Ø2.7 | 3 Meinungen

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Nicht so fesselnd, wie es könnte
»Was liest Du?«-Rezension von Sursulapitschi, am 22.04.2018

Eigentlich ist dieses Buch nett und spannend. Eigentlich ist es genau die Art historischer Roman, die ich gerne mag. Es geht um das Leben der kleinen Leute in Reykjavik 1871, nach einer wahren Geschichte erzählt, super. Trotzdem hat es mich irgendwie nicht richtig gepackt.

 

Guðfinna und Stefanía sind das Leben als Mägde auf dem Bauernhof satt. Man rackert sich ab von morgens bis abends und hat nicht viel Zeit für Spaß am Leben. Sie ziehen in die Stadt. Wenn man eine Anstellung bekommen würde, bei vornehmer Herrschaft, dann ist man fast selbst eine feine Dame und hat sich in kürzester Zeit einen Mann mit gutem Auskommen geangelt. So ist der Plan.

Die Wirklichkeit sieht dann ein klein wenig anders aus. Feste Stellen gibt es kaum. Guðfinna und Stefanía schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch, sind mal Wäscherin, mal Trägerin, Fische müsse bearbeitet werden am Hafen. Es ist nicht, was sie sich erträumt haben, aber sie sind ihr eigener Herr, das ist schon ein Gewinn.

Dann bietet sich plötzlich eine Gelegenheit, zu Geld zu kommen. Ganz legal ist es nicht, aber sie wären auf einen Schlag alle Sorgen los.

 

Schön wird hier der Alltag der unteren Zehntausend beschrieben. Ich wusste nicht, dass es hauptberufliche Wasserträger gab, Menschen die denen, die es sich leisten können, eimerweise Wasser von der Pumpe zum Haus schleppen. Viele spannende Details schaffen Atmosphäre und machen die Vergangenheit lebendig.

Leider sind die Figuren dabei etwas auf der Strecke geblieben. Innensichten gibt es hier kaum. Da legt sich schon mal Guðfinna ins Bett und grübelt, während der Leser im Regen steht und denkt: Sag´s mir, Guðfinna, was denkst du denn so?

Der Erzählstil ist schlicht, betont einfach gehalten, was mir grundsätzlich gut gefallen hat, was aber die Figuren noch einmal emotionsloser wirken lässt.

Und dann hätte ich mir ein Nachwort gewünscht, was ein wenig über die wahre Begebenheit erzählt, die diesem Buch zu Grunde liegt. Davon erfährt man leider gar nichts.

 

„Hoffnungsland“ ist ein schöner historischer Roman zu einem Thema, was man nicht so oft liest. Man lernt einiges dazu, aber wirklich fesselnd fand ich die Geschichte nicht, obwohl die eigentliche Handlung wirklich fesseln könnte.

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Sie träumen von Reykjavík und einer Anstellung in einem feinen Haus: Guðfinna und Stefanía, zwei junge Mädchen vom Lande. Doch kaum in der Stadt angekommen, holt die Realität sie ein. Sie stranden in einer einfachen Hütte und müssen sich - genau wie ihre Wohngenossinnen - als Tagelöhnerinnen durchschlagen, als Waschfrauen und Kohleträgerinnen. Bis sich eines Tages eine Chance auftut, die einfach unwiderstehlich ist ... "Hoffnungsland" ist ein Roman über das Leben in Islands kleiner Hauptstadt Ende des 19. Jahrhunderts und die Geschichte einer Handvoll starker Frauen, die trotz aller Widrigkeiten und des Kampfes mit den gesellschaftlichen und patriarchalen Machtstrukturen die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben und denen mitunter unverhofft List und Liebe helfen. Kristín Steinsdóttir hat für ihre Bücher viel Anerkennung erhalten, nicht zuletzt für ihren mehrfach ausgezeichneten Roman "Im Schatten des Vogels". Mit "Hoffnungsland" legt sie einen weiteren, poetisch und anschaulich geschriebenen historischen Roman vor, der auf wahren Begebenheiten beruht.

Kristín Steinsdóttir, 1946 geboren, lebt in Reykjavík und ist eine der meistgelesenen und preisgekrönten Kinderbuchautorinnen Islands. Ihr Roman "Eigene Wege" (C.H.Beck, 2009) erhielt u. a. den Isländischen Literaturpreis der Frau 2007 und wurde in viele Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschienen außerdem der Roman "Im Schatten des Vogels" (C.H.Beck, 2011) und im gleichen Jahr bei Supposé die CD "Leben im Fisch: Kristín Steinsdóttir erzählt das Island ihrer Kindheit".

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