Ich sehe häufig Dinge, die es nicht gibt
18.10.2019 -

Ich sehe häufig Dinge, die es nicht gibt (Veranstaltung)

Abendveranstaltung

Buchpremiere: Adolf Winkelmann spricht mit Sabine Brandi (WDR 5) in der Mayerschen Buchhandlung über sein neues Buch „Ich sehe häufig Dinge, die es nicht gibt“. Das Buch: Spätestens zur Jahrtausendwende waren den... (weiter)

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Veranstaltungstyp Abendveranstaltung
AutorIn Adolf Winkelmann, Sabine Brandi
Uhrzeit 20:15 Uhr
Ort Mayersche Buchhandlung Dortmund
Westenhellweg 37-41
44137 Dortmund
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Buchpremiere: Adolf Winkelmann spricht mit Sabine Brandi (WDR 5) in der Mayerschen Buchhandlung über sein neues Buch „Ich sehe häufig Dinge, die es nicht gibt“.

Das Buch: Spätestens zur Jahrtausendwende waren den fünf Millionen Bewohnern des Kohlenpotts der Rohstoff und die Arbeit ausgegangen. Zwar gab es noch Kohle, aber keiner hatte mehr Lust, sie aus dem Berg zu holen. Die Stahlwerke waren auseinandergenommen und nach China verschifft. Biertrinker existierten nicht mehr, die Limonade setzte sich durch und die einst so stolzen Malocher vergifteten ihre Brieftauben. – Nur der Bildermensch Winkelmann hat einen Plan: er will hoch oben auf dem Turm der Dortmunder Union-Brauerei sieben Meter große Tauben ansiedeln.

Der Autor: Adolf  Winkelmann, geboren 1946, Kunststudium in Kassel. Ende der 60er Jahre galt er als einer der Protagonisten des europäischen Experimentalfilms. Für „Adolf Winkelmann Kassel 9.12.67“, „31 Sprünge“ und „Es spricht Ruth Schmidt“ erhielt er 1968 in Mannheim den Josef-von-Sternberg-Preis und ein Jahr später für „Heinrich Viel“ den Großen Preis von Oberhausen. Er vertrat den deutschen Experimental- und Dokumentarfilm unter anderem bei Festivals in Knokke, Rotterdam, New York, Paris.

1975 kehrte Winkelmann zurück ins Ruhrgebiet. Nach einer Reihe von Fernseharbeiten entstand 1978 sein erster Kinospielfilm „Die Abfahrer“, kurz danach der Kultfilm „Jede Menge Kohle“, gedreht in Cinemascope im Ruhrgebiet und unter Tage. Diese Titel bilden zusammen mit dem Kinofilm „Nordkurve“ die Ruhrgebietstrilogie, erschienen bei Turbine Medien.

Große Popularität und Anerkennung erhielt sein Film „Contergan – Eine einzige Tablette“, der u. a. 2008 als bester Film mit dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera und dem Bambi ausgezeichnet wurde.

Für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover porträtierte Winkelmann auf 35 Leinwänden in seiner Film-Installation „DEUTSCHLAND.PICT“ die 16 deutschen Bundesländer.

2015 verfilmte Winkelmann den gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann „Junges Licht“ mit Lina Beckmann, Charlie Hübner und Peter Lohmeyer in den Hauptrollen für das Kino.

Für das Dortmunder U, Zentrum für Kunst und Kreativität in Dortmund, erfindet und konzipiert Adolf Winkelmann die dreiteiligen Filminstallation „Fliegende Bilder/Flying Pictures“; Premiere ist in der Abenddämmerung des 28. Mai 2010, als Leuchtturmprojekt der Ruhr 2010 während des Kulturhauptstadtjahres.

„Winkelmanns Reise ins U“, nach dem gleichnamigen Roman von Adolf Winkelmann und Jost Krüger, ist die Grundlage seiner ersten Theaterarbeit. Die Uraufführung fand am 26. November 2011 im Schauspielhaus Dortmund statt.