JACKABY (Taschenbuch)

William Ritter

Übersetzung: Dagmar Schmitz

Taschenbuch
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New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche,... (weiter)

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Details
AutorIn William Ritter
Übersetzung Dagmar Schmitz
Seiten 319
EAN 9783570310885
Sprache deutsch
erschienen bei cbt
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Ursprungstitel JACKABY
Stichwörter Jugendbücher
Doctor Who
Sherlock Holmes
Neuengland
Amerika 19. Jahrhundert
Altersfreigabe ab 13 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 21 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  8 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Erfrischend und andersartig
»Was liest Du?«-Rezension von Legeia, am 06.09.2017

Beschreibung:
New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt.

Der Autor:
William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Jackaby ist sein Debütroman.

Meine Meinung:
1892. Die junge Abigail Rook ist auf der Suche nach Arbeit. Sie ist mittellos, hat Hals über Kopf die Universität verlassen und würde jeden Job annehmen. Da fällt ihr eine Annonce auf. Eine Assistentin wird gesucht. Sogleich begibt sie sich zu dem Haus und trifft auf R. F. Jackaby, einen ungewöhnlichen Privatdetektiv mit verstrubbelten dunklen Haaren und hellgrauen Augen, der immer einen ausgebeulten Mantel mit allerlei Zeug und einen langen Schal mit sich herumträgt. Sie bemerkt sogleich, dass er anders ist als die Menschen, die sie bisher traf. Und dann offenbart sich auch, warum er ihr so interessant erscheint. Er hat die Gabe, übernatürliche, fantastische Wesen zu erkennen.
Sogleich wird sie von ihm "getestet", als sie es mit einer unheimlichen Mordserie zu tun bekommen, bei der Jackaby einen Mörder vermutet, der nicht unter den Menschen zu finden ist. Bald stehen die beiden auch auf der Todesliste, denn der Serienkiller hat ebenso die Spur des Detektivs und seiner Assistentin aufgenommen.

Mir hat "Jackaby" sehr gefallen. Der Schreibstil von William Ritter ist zauberhaft. Einfach wunderbar, welch Geschichte er gesponnen hat. Man mag den Vergleich zu Sherlock Holmes ziehen, einem übersinnlich begabten Holmes, versteht sich, aber das fand ich nicht weiter schlimm, weil der Autor eine ganz eigene Welt kreiert hat. Hier gibt es Geister, Kobolde und slawische Domvois. Wer wissen will, was das ist, sollte das Buch lesen.

In der Geschichte geht es auch blutig zu, aber sie schafft den Spagat gekonnt, ohne allzu heftig ins Horrormäßige abzudriften.
Jackaby und Abigail waren mir gleich sympathisch. Vor allem der Detektiv, der mit seiner besonderen Art regelrecht ansteckend ist. Man kann öfter schmunzeln über die Dialoge und Einfälle des Autors.

Ziemlich früh erkennt man zwar, wer der gesuchte Serienkiller ist, das ist das einzige Manko, dies hat aber die Erzählweise und die Handlung an sich nicht beeinträchtigt. Trotzdem wünsche ich mir im nächsten Band mehr Rätselraten.

Spannend, anders und erfrischend. Eben Jackaby.

5 Sterne.

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Der Detektiv des Übersinnlichen gibt sich die Ehre
»Was liest Du?«-Rezension von Aacher, am 01.05.2017

Abigail Rook ist eine junge Frau, die gerne Abenteuer erleben würde. Aus diesem Grund kommt sie 1892 ziemlich abgebrannt nach einer ganz schönen Odyssey in Amerika an, einer Stadt namens New Fiddleham. Zufällig läuft sie dem seltsamen Mr Jackaby über den Weg, der ein Detektiv ist. Einzigartig auf seine Weise, obwohl er nur selten als beratender Detektiv tätig ist, denn Jackaby sieht Übernatürliches und kann dadurch auch Fälle lösen, bei denen die normale Polizeiarbeit versagen muss. Er stellt Abigail als Assistentin ein, und schon stecken sie gemeinsam in einem mysteriösen Fall eines Serienmörders. Dabei begegnen sie nicht nur misstrauischen Polizisten, seltsamen Frauen, die Trolle unter einer Brücke besänftigen und Geistern, sondern auch Banshees, Gestaltwandlern und einem Killer, der an Bösartigkeit kaum zu übertreffen ist.

Jackaby ist nett. Nicht nur zum schnellen Lesen, sondern auch von der Idee her und den Protagonisten. Das ganze Drumherum, wie sich das Übernatürliche einfügt, ist originell und manchmal gibt's sogar einen Anflug von 19. Jahrhundert-Flair, wenn auch nicht so viel wie erwartet. Die Lektüre hat Spaß gemacht, und sollte es einen Nachfolger geben, werde ich ihn lesen. Zu kritisieren hätte ich nur, dass mir der Täter von Anfang an zu eindeutig war und das Finale zu schnell abgehandelt. Nachdem jetzt aber alle wichtigen Personen eingeführt worden sind, bleibt für den Nachfolger mehr Platz für Plot, so dass ich erwarte, einen ausgefeilteren Kriminalfall im nächsten Buch vorzufinden.

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New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...

Ritter, William William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. »Jackaby - Der gnadenlose König« ist der vierte Band seiner preisgekrönten Reihe um den Detektiv für ungeklärte Phänomene.