JACKABY (Taschenbuch)

William Ritter

Übersetzung: Dagmar Schmitz

Taschenbuch
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New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche,... (weiter)

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Details
AutorIn William Ritter
Übersetzung Dagmar Schmitz
Seiten 319
EAN 9783570310885
Sprache deutsch
erschienen bei cbt
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Ursprungstitel JACKABY
Stichwörter Jugendbücher
Doctor Who
Sherlock Holmes
Neuengland
Amerika 19. Jahrhundert
Altersfreigabe ab 13 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 23 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  9 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.5 |  14 Bewertungen

5 Sterne
( 4 )
4 Sterne
( 4 )
3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Eine tolle Mischung aus Krimi, Fantasy und Historischem
»Was liest Du?«-Rezension von Bisco, am 31.05.2019

Ein Detektiv, eine junge Frau, ein Geist, eine Ente und ein Frosch treffen sich in einem Haus. Nein das wird kein Witz mit einer dämlichen Pointe. Dies ist die Geschichte von genau diesen „Personen“ und ein paar anderen besonderen Wesen.

Wir finden uns im Jahr 1892, in einer kleinen amerikanischen Stadt wieder. Die junge Abigail Rook hat die Universität geschmissen und möchte frei und unabhängig sein. Um diesem Umstand nachkommen zu können, muss aber natürlich Geld her. Kaum ist Abigail in der Stadt angekommen versucht sie ihr Glück in den Unterschiedlichsten Läden. Nach dem alle Versuche scheiterten kommt sie an einer Anzeige, mit dem Gesuch nach einer persönlichen Assistentin, in Jackabys Büro hinein.

Hier soll für sie ein Abenteuer beginnen wie sie es sich seit ihrer Kindheit wünscht. Denn anders als andere Mädchen, war es nie ihr Traum als Ehefrau und Mutter zu enden, sondern will ihren Horizont erweitern und ihre unglaublich gute Auffassungsgabe nutzen, um die Welt damit zu erkunden. Wie gut das sie damit genau dort gelandet ist wo sie nun ist.

R.F. Jackaby, nur Jackaby die meiste Zeit, ist ein ungewöhnlich scharsinniger Detektiv, welche die etwas ungewöhnlicheren Fälle bearbeitet. Man könnte sagen, der Witz von Sherlock Holmes aus den Filmen mit Benedict Cumberbatch, gepaart mit Buffy und dazu etwas Dr. Who, und schon hat man das Bild von ihm vor Augen. So scharfsinnig er ist, so ist sein Verstand manchmal etwas zu fixiert und Abigail wird in der Geschichte für den Weitblick sorgen. Seine lockere Art mit den Polizisten umzugehen, selbst gefährliche Situation locker zu nehmen und die Ruhe zu bewahren und das mit viel Humor macht ihn mysteriös und interessant und unheimlich sympathisch.

Sehr schöne Nebencharaktere sind hierbei die anderen Bewohner des Hauses, auf die ich hier nicht eingehen werde aber die mich auch sehr zum lachen brachten.

Die Geschichte ist flüssig zu lesen, man erfährt ein bisschen über die Zeit, aber ist wenig historisch, eher Situationsabhängig geschrieben. Ein bisschen Blut gehört genauso dazu wie sehr viel Mysteriöses. Viele Fragen bleiben offen, was ich aber gut finde, da es mehr Hintergrundfragen sind, welche sicherlich in den weiteren Teilen behandelt werden.

Ich kann daher jedem dieses Buch nur empfehlen und gebe den Tipp: Start nicht den Frosch an !!!

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Erfrischend und andersartig
»Was liest Du?«-Rezension von Legeia, am 06.09.2017

Beschreibung:
New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt.

Der Autor:
William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Jackaby ist sein Debütroman.

Meine Meinung:
1892. Die junge Abigail Rook ist auf der Suche nach Arbeit. Sie ist mittellos, hat Hals über Kopf die Universität verlassen und würde jeden Job annehmen. Da fällt ihr eine Annonce auf. Eine Assistentin wird gesucht. Sogleich begibt sie sich zu dem Haus und trifft auf R. F. Jackaby, einen ungewöhnlichen Privatdetektiv mit verstrubbelten dunklen Haaren und hellgrauen Augen, der immer einen ausgebeulten Mantel mit allerlei Zeug und einen langen Schal mit sich herumträgt. Sie bemerkt sogleich, dass er anders ist als die Menschen, die sie bisher traf. Und dann offenbart sich auch, warum er ihr so interessant erscheint. Er hat die Gabe, übernatürliche, fantastische Wesen zu erkennen.
Sogleich wird sie von ihm "getestet", als sie es mit einer unheimlichen Mordserie zu tun bekommen, bei der Jackaby einen Mörder vermutet, der nicht unter den Menschen zu finden ist. Bald stehen die beiden auch auf der Todesliste, denn der Serienkiller hat ebenso die Spur des Detektivs und seiner Assistentin aufgenommen.

Mir hat "Jackaby" sehr gefallen. Der Schreibstil von William Ritter ist zauberhaft. Einfach wunderbar, welch Geschichte er gesponnen hat. Man mag den Vergleich zu Sherlock Holmes ziehen, einem übersinnlich begabten Holmes, versteht sich, aber das fand ich nicht weiter schlimm, weil der Autor eine ganz eigene Welt kreiert hat. Hier gibt es Geister, Kobolde und slawische Domvois. Wer wissen will, was das ist, sollte das Buch lesen.

In der Geschichte geht es auch blutig zu, aber sie schafft den Spagat gekonnt, ohne allzu heftig ins Horrormäßige abzudriften.
Jackaby und Abigail waren mir gleich sympathisch. Vor allem der Detektiv, der mit seiner besonderen Art regelrecht ansteckend ist. Man kann öfter schmunzeln über die Dialoge und Einfälle des Autors.

Ziemlich früh erkennt man zwar, wer der gesuchte Serienkiller ist, das ist das einzige Manko, dies hat aber die Erzählweise und die Handlung an sich nicht beeinträchtigt. Trotzdem wünsche ich mir im nächsten Band mehr Rätselraten.

Spannend, anders und erfrischend. Eben Jackaby.

5 Sterne.

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New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...

Ritter, William William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. »Jackaby - Der gnadenlose König« ist der vierte Band seiner preisgekrönten Reihe um den Detektiv für ungeklärte Phänomene.