Das Kartell

Das Kartell (Taschenbuch)

Don Winslow

Übersetzung: Chris Hirte

Taschenbuch
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Der Spiegel-Bestseller "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten" des Thriller-Autors Don Winslow, ist ein monumentales Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Es ist das... (weiter)

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Details
AutorIn Don Winslow
Übersetzung Chris Hirte
Edition 5. Aufl.
Seiten 832
EAN 9783426304297
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer/Knaur
Erscheinungsdatum 21.05.2015
Ursprungstitel The Cartel
Serien Droemer Taschenbuch
Stichwörter Art Keller
Thriller USA
Kartell
Rache
politische Thriller
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 56 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  26 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  30 Bewertungen

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Krieg der Kartelle
»Was liest Du?«-Rezension von Raveneye, am 30.11.2016

Arthur Keller und Adan Barrera waren einst Freunde, dann Feinde. und Art war der, der Adan hinter Gitter brachte. Jetzt ist Adan geflohen und Keller soll ihn wieder schnappen. Aber das ist gar nicht so einfach.

Das Cover des Buches ist schlicht schwart mit Titel und Autor in rot und einen kleinen Häufchen "Kokain" davor. Trotz seiner Schlichtheit ist das Cover doch sehr ansprechend und man sieht gleich worum es geht. Cover und Story passen gut zusammen.

Die beiden wichtigsten Personen des Buches sind einmal Arthur "Art" Keller, ehemaliger DEA-Agent, der sich eigentlich aus allem raushalten will und zurückgezogen als Bienenvater in einem Kloster lebt. Aber nachdem Adan aus dem Gefängnis flieht und ein Kopfgeld auf Kellers Kopf aussetzt ist dieser gezwungen sich wieder in die Welt der Drogenkriminalität zu begeben. Er fungiert offiziell als Berater für die Mexikaner, aber Keller hat seine eigene Art die Dinge anzugehen.
Die zweite wichtige Person des Buches ist Adan Barrera. Einst war er der mächtigste Drogenboss der Welt, der von Tijuana aus regierte. Nun sitzt er im Gefängnis, aber er ist noch nicht geschlagen. Er macht einen Deal mit den Behörden, und liefert ihnen Garzia, den Boss des Golfkartells um dafür nach Mexiko ausgeliefert zuwerden. Dort gelingt ihm die Flucht und die Jagd beginnt.
Es gibt noch viele weitere Personen, die im Laufe des Buches eine wichtige Rolle spielen, aber die alle zu beschrieben, würde schon zuviel der eigentlichen Geschichte verraten.

Das Buch spielt in einem Zeitraum von zehn Jahren (2004 - 2014) und zeigt schonungslos die Abgründe und die Brutalität der Drogenkartelle und aller die mit ihnen verbunden sind. Don Winslow versucht nichts zu beschönigen oder kleinzureden. Er zeigt alle Facetten eines Drogenkrieges, der ein ganzes Land zu verschlingen droht. Man sieht die Geschichte aus den verschiedensten Persperktiven. Man lernt die Seite der Strafvervolgungbehörden kennnen, die der Kartelle, der Dealer, der Journalisten und viele mehr.

Auch wenn das Buch eindeutig ein ziemlicher Wälzer ist mit 830 Seiten, zieht die Geschichte einen mit und man kommt nicht so schnell von ihr los. Wie viele von Winslows Büchern, ist auch "Das Kartell" nicht für Zartbeseitete, aber wer die Herrausforderung, dieses Buch zu lesen, annimmt, wird nicht endtäuscht. Hat mir gut gefallen.

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Das Kartell von Don Winslow
»Was liest Du?«-Rezension von Tülay, am 16.11.2016

Das Buch "Tage der Toten" habe ich vorab nicht gelesen, doch der Einstieg in das Buch, seine Handlung und die Charaktere viel trotzdem leicht. Es ist die Geschichte zweier Männer, die einst beste Freunde waren und dann zu Todfeinden wurden. Arthur Keller, ein ehemaliger US-Drogenfahnder der sich in ein Kloster in New Mexico als "Bienenvater" zurückgezogen hatte, und Adán Barrera ein mexikanischer Drogenbaron. Dank Art Keller sitzt Adán Barrera im Bundesgefängnis in San Diego, Kalifornien, ein. Um an der Beerdigung seiner Tochter teilnehmen zu können, wird er zum Verräter und erwirkt dafür seine Auslieferung nach Mexiko. Den Rest seiner Strafe will er nun in seiner Heimat absitzen. Im Ceferseo II wird er von einem Cousin freudig begrüßt und lebt dort eine Weile ein Leben in Luxus und vermeintlicher Sicherheit. Als in dem Gefängnis ein Anschlag auf ihn verübt wird flieht er und taucht in Mexiko unter um dort seine Rückkehr auf den Thron der Kartelle zu planen und umzusetzen. Und dort kommt Art Keller wieder ins Spiel. Wer wäre besser dazu geeignet Adán in Mexico aufzuspüren als sein ehemals bester Freund? Es entbrennt ein erbitterter Krieg um Macht unter den Kartellen und eine unerbitterliche Jagd aus Hass und Rache zwischen Adán Barrera und Art Keller und das über 8 Jahre! Diesen Zeitraum umfasst das Buch und der Autor schildert in aller Ausführlichkeit jede Handlung und auch jede Grausamkeit die in dieser Zeit passiert.

Anhand der vielen Details und der Ausführlichkeit merkt man, dass der Auto sechs Jahre mit den Recherchen für das Buch verbracht hat. Es ist ein düsterer und brutaler und doch auch realistischer Thriller, der einem über seine Länge von über 800 Seiten alles abverlangt. Dennoch ist das Buch für mich ein muss!

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Der Spiegel-Bestseller "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten" des Thriller-Autors Don Winslow, ist ein monumentales Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Es ist das Jahr 2004: Sie waren mal beste Freunde. Aber das ist viele Jahre und unzählige Auftragsmorde her. Der Drogenfahnder Art Keller tritt nun an, um Adán Barrera, dem mächtigen Drogenboss in Mexiko, für immer das Handwerk zu legen. Er begibt sich auf eine atemlose Jagd und in einen entfesselten Krieg zwischen CIA, DEA und Narcos, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind. Eine wahrhaft erschütternde, genau recherchierte Geschichte über die mexikanisch-amerikanischen Drogenkriege, über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit. "Der beste Roman von Don Winslow. Hochspannend, brutal, ungeheuer atmosphärisch, bis ins letzte Detail durchgeplant." James Ellroy

Winslow, Don Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der Navy, bestärkten ihn schon früh in dem Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden, vor allem die Geschichten, die sein Vater von der Marine zu erzählen hatte, beflügelten die Fantasie des Autors.Das Sujet des Drogenhandels und der Mafia, das in vielen von Don Winslows Romanen eine Rolle spielt, lässt sich ebenso mit seinen Kindheitserfahrungen erklären: Seine Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, der den späteren Autor mehrere Male in sein Haus einlud.Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen der zeitgenössischen Spannungsliteratur machen.Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für "Tage der Toten". Für die New York Times zählt Don Winslow zu den ganz großen amerikanischen Krimi-Autoren.Don Winslow lebt mit seiner Frau und deren Sohn in Kalifornien.