Kinder der Hoffnung

Kinder der Hoffnung (Buch)

Roman

Marc Levy

Übersetzung: Bettina Runge, Eliane Hagedorn

Buch
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Toulouse in den vierziger Jahren: Der achtzehnjährige Raymond besteigt eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot - und schließt sich mit seinem Bruder der Résistance an ...... (weiter)

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Details
AutorIn Marc Levy
Übersetzung Bettina Runge, Eliane Hagedorn
Seiten 364
EAN 9783426663011
erschienen bei Knaur
Erscheinungsdatum 23.07.2008
Ursprungstitel Les enfants de la liberté
Rezensionen
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Ø4.3 | 7 Meinungen

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Ø 5 |  2 Rezensionen
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Kinder der Hoffnung
»Was liest Du?«-Rezension von Kerstin, am 13.10.2013

Raymond ist ein Flüchtling, der in den 40er Jahren zusammen mit seinem jüngeren Bruder Claude und seinen Eltern im besetzten Paris lebt. Sie sind (nicht praktizierende) Juden und mussten aus ihrer Heimat fliehen, doch auch in Frankreich werden sie denunziert und geächtet. Raymond, der an eine bessere Zukunft glaubt, beschließt, sich der Résistance anzuschließen, Claude nimmt er mit. Zum Glück, denn nur auf diese Weise wurden beide vor der Deportation gerettet.

Raymond braucht lange, um Kontakt zum Untergrund herzustellen. Doch nachdem das geglückt ist, ändert er scheinen Namen in Jeannot und beginnt, sich im Untergrund zu engagieren. Bereits nach kurzer Zeit ist er voll in die Gruppe integriert, er und Claude werden jedoch bald getrennt, aus Sicherheitsgründen, damit der eine den anderen nicht verraten kann, wenn er geschnappt wird. Lange Monate haben er und seine Gruppe Erfolg mit ihren Sabotageakten, doch immer wieder kommt es zur Verhaftung von Mitgliedern und deren Hinrichtung.

Durch widrige Umstände wird Claude inhaftiert - und auch Jeannot wird festgenommen, man fand bei Claude im Ofen einen Brief an seinen Bruder, mit der gesamten Adresse. Claude hatte zu dem Zeitpunkt kein Geld für Kohle gehabt. Im Gefängnis begegnen sich die Brüder wieder - und hier beginnt der wahren Kampf um´s Überleben ...

In diesem Buch erzählt Marc Levy, bekannt als Autor von, naja, sagen wir mal Frauenliteratur, die Geschichte seines Vaters Raymond Levy und seines Onkels Claude Levy und erfüllte damit ein Versprechen, dass sein Vater einem Kameraden der Résistance, kurz vor dessen Tod gab. Das Buch hatte mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen, immer mit dem Wissen im Hintergrund, dass alles auf Erinnerungen und Fakten basiert und bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ein Buch über ein ernstes und reales Thema der Vergangenheit Frankreichs, dem Marc Levy teils einfühlsam, teils brutal zu Leibe rückt. Trotz einer erstaunlichen Fülle an Handelnden, fiel es mir nicht schwer, diese auseinander zu halten, da alle einzigartig und unvergleichlich dargestellt wurden.

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Kinder der Hoffnung
»Was liest Du?«-Rezension von Kerstin, am 13.10.2013

Raymond ist ein Flüchtling, der in den 40er Jahren zusammen mit seinem jüngeren Bruder Claude und seinen Eltern im besetzten Paris lebt. Sie sind (nicht praktizierende) Juden und mussten aus ihrer Heimat fliehen, doch auch in Frankreich werden sie denunziert und geächtet. Raymond, der an eine bessere Zukunft glaubt, beschließt, sich der Résistance anzuschließen, Claude nimmt er mit. Zum Glück, denn nur auf diese Weise wurden beide vor der Deportation gerettet.

Raymond braucht lange, um Kontakt zum Untergrund herzustellen. Doch nachdem das geglückt ist, ändert er scheinen Namen in Jeannot und beginnt, sich im Untergrund zu engagieren. Bereits nach kurzer Zeit ist er voll in die Gruppe integriert, er und Claude werden jedoch bald getrennt, aus Sicherheitsgründen, damit der eine den anderen nicht verraten kann, wenn er geschnappt wird. Lange Monate haben er und seine Gruppe Erfolg mit ihren Sabotageakten, doch immer wieder kommt es zur Verhaftung von Mitgliedern und deren Hinrichtung.

Durch widrige Umstände wird Claude inhaftiert - und auch Jeannot wird festgenommen, man fand bei Claude im Ofen einen Brief an seinen Bruder, mit der gesamten Adresse. Claude hatte zu dem Zeitpunkt kein Geld für Kohle gehabt. Im Gefängnis begegnen sich die Brüder wieder - und hier beginnt der wahren Kampf um´s Überleben ...

In diesem Buch erzählt Marc Levy, bekannt als Autor von, naja, sagen wir mal Frauenliteratur, die Geschichte seines Vaters Raymond Levy und seines Onkels Claude Levy und erfüllte damit ein Versprechen, dass sein Vater einem Kameraden der Résistance, kurz vor dessen Tod gab. Das Buch hatte mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen, immer mit dem Wissen im Hintergrund, dass alles auf Erinnerungen und Fakten basiert und bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ein Buch über ein ernstes und reales Thema der Vergangenheit Frankreichs, dem Marc Levy teils einfühlsam, teils brutal zu Leibe rückt. Trotz einer erstaunlichen Fülle an Handelnden, fiel es mir nicht schwer, diese auseinander zu halten, da alle einzigartig und unvergleichlich dargestellt wurden.

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Toulouse in den vierziger Jahren: Der achtzehnjährige Raymond besteigt eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot - und schließt sich mit seinem Bruder der Résistance an ... Gemeinsam mit anderen Jungen und Mädchen kämpfen sie gegen die deutschen Besatzer und gegen die kollaborierende französische Miliz. Das Leben in der Illegalität und die Gefahr aufzufliegen zehren an Raymond und seinen Kameraden, denn nur allzu oft müssen sie miterleben, wie einer von ihnen sein Engagement mit dem Tod bezahlt. Doch Raymond und sein Bruder Claude wissen, wofür sie kämpfen: für ein freies Land, für eine Zukunft ohne Hass und Gewalt - und dafür, dass sie und ihre Kinder einstmals die Chance haben werden, die Liebe kennenzulernen. Jahre später erzählt Raymond seinem Sohn von jener Zeit, der bis dahin nichts von der Vergangenheit seines Vaters und dessen Verdiensten um sein Land ahnte. Der Sohn heißt Marc Levy.