Kinderfrei statt kinderlos

Kinderfrei statt kinderlos (Taschenbuch)

Ein Manifest

Taschenbuch
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Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren - und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an... (weiter)

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Details
AutorIn Verena Brunschweiger
Seiten 150
EAN 9783963171482
Sprache deutsch
erschienen bei Büchner-Verlag
Erscheinungsdatum 06.03.2019
Stichwörter Antinatalismus
Childfree Movement
Emanzipation
Feminismus
Gleichberechtigung
Rezensionen
Autorenportrait
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Mayersche-Rezension von Anna-Christina, am 07.03.2019

Die Autorin nennt reproduktionskritische Töne aus Philosophie und Literatur. Sie möchte eine öffentliche Wahrnehmung schaffen für Mutterschaft und Gender Pay Gap und für kinderfreie neue Lebensräume erstreiten. Verena Brunschweiger zeigt ein Bewusstsein für die Childfree-Bewegung auf, denn es gibt schließlich keinen Planeten B, sondern vielmehr eine Kinderfreiheit der Umwelt zuliebe. In diesem Buch geht es um Frauen, die sich absichtlich, nach reiflicher Überlegung und aus freien Stücken gegen Reproduktion entscheiden. Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren und die Normen der Gesellschaft herauszufordern. So möchte diese Lektüre für mehr Toleranz werben und klarstellen, was Kinderfreiheit an positiven Aspekten für die einzelne Frau, die Gesellschaft und natürlich vor allem für die Umwelt mit sich bringt.

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Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren - und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an Zuspruch gewinnen muss, wenn unser vom westlichen Lebensstil maßlos ausgebeuteter Planet noch länger bewohnbar und lebenswert bleiben soll. Verena Brunschweiger begibt sich als Soziologin und Philosophin, aber vor allem als feministische und ökologische Aktivistin mitten hinein in die Tabuzone unseres gesellschaftlichen Konsenses, der sich ein Lebensglück ohne Kinder nur schwer vorstellen kann. Sie setzt sich kritisch mit dem pronatalistischen Dogma auseinander, das Politik, Kultur und Alltag durchdringt und sich in die Tiefenschichten unseres Denkens, Fühlens und Wünschens eingeschrieben hat. Sie zeigt, wer von diesem Konsens profitiert, und dass er nicht für Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft sorgen wird. Ihr Fazit: Deutschland braucht eine echte Frauenpolitik, keine unreflektierte pronatalistische Bevölkerungspolitik!

Dr. Verena Brunschweiger, geb. 1980, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie/Ethik und promovierte 2007 in der Mediävistik. Sie ist aktive Feministin und arbeitet hauptberuflich als Gymnasiallehrerin. Außerdem ist sie überzeugte Nicht-Mutter.