Kluftinger (Ein Kluftinger-Krimi 10) (Audio-CD)

Lesung

Audio-CD
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Endlich Opa! Kommissar Kluftinger ist immer noch ganz hin und weg, dass ihn Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko zum Großvater gemacht haben. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim... (weiter)

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Details
AutorIn Volker Klüpfel, Michael Kobr
EAN 9783957131126
Sprache deutsch
erschienen bei Hörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum 27.04.2018
Stichwörter Hörbuch ungekürzt
ungekürzte Autorenlesung
Allgäu
Regionalkrimi
Kommissar Kluftinger
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.6 | 20 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.6 |  11 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.6 |  9 Bewertungen

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Adalbert Ignazius
»Was liest Du?«-Rezension von Durga108, am 08.08.2018

Kluftinger wird 15! Der 10. Band der Krimireihe des Autorenduos Klüpfel/Kobr erscheint als ungekürzte Lesung, genial umgesetzt mit den Stimmen der Autoren und Christian Berkels.

Zum Inhalt: "Klufti ist immer noch hin und weg von seinem Enkelkind seines Sohnes Markus und der Schwiegertochter Yumiko. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt. Darauf ein Holzkreuz – mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt Kluftinger gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Regionalzeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. Um dem Täter zuvorzukommen, muss Kluftinger tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Je mehr er herausfindet, desto klarer wird ihm, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen seine Ermittlungen erschwert. Und die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht."

Endlich erfährt der geneigte Hörer Kluftis Vornamen und so allerhand Fakten aus seiner Kindheit und Jugendzeit. Und man glaubt es kaum, doch der unbescholtene Kommissar hat auch ein paar Leichen im Keller, die ihm jetzt vielleicht das Leben schwer machen kiönnten. Für einen echten Klufti-Fan, mich eingeschlossen, handelt es sich dabei um wichtige Fakten, die das Gesamtbild des Allgäuers ergänzen. Allerdings bleibt es dabei auch schon. Der Fall gibt dieses Mal nicht viel her, die Handlung nimmt kaum Fahrt auf und von einem Spannungsbogen kann man ebenfalls nicht sprechen. Die sonst so humorvollen Dialoge bleiben fast ganz aus.

Der 10. Band gehört nicht zu den besten, ist jedoch für echte Klufti-Fans ein Muss. Ich freue mich jeden schon auf den 11. Band und es wird ja auch mal Zeit, dass der Leser bzw. Hörer erfährt, ob das Butzele ein Bub oder ein Mädchen ist...

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Back to the roots
»Was liest Du?«-Rezension von sheena01, am 25.07.2018

Inhalt:

Im Band 10 der ultigen Krimi-Reihe rund um den Allgäuer Kommissar Kluftinger wird sein persönliches Umfeld näher beleuchtet und in Rückblicken seine bisherige Lebensgeschichte erzählt, da die Lösung des aktuellen Falles des Kommissars augenscheinlich dort zu finden ist.

 

Handlung:

Offenbar hat jemand noch eine offene Rechnung mit Kluftinger zu begleichen. Hinweise darauf gibt es etliche: ein frisch ausgehobenes Grab auf dem örtlichen Friedhof, auf dem ein Holzkreuz mit Kluftigers Namen prangt und eine auf seinen Namen lautende Todesanzeige lassen keinen Zweifel daran, dass jemand es geradezu darauf anlegt, den Kommissar in Angst und Schrecken zu versetzen. Ist es jemand, den Kluftinger schon vor Jahren – vielleicht auch zu Unrecht - hinter Schloss und Riegel gebracht hat, und dafür Rache nehmen will, oder doch jemand aus dem ehemaligen Freundeskreis Kluftingers, der ihm seine steile berufliche Karriere neidet?

 

Schreibstil:

In gewohnter Klüpfel/Kobr- Manier ist auch dieser Band recht bayrisch angehaucht, es wird sehr viel Wert darauf gelegt, das Privatleben Kluftingers in die Geschichte mit einzubinden, um der Geschichte mehr Leben einzuhauchen. Wie schon in den Bänden davor wird auf die Animositäten Kluftingers mit seinem Hausarzt Langhammer, seinem erklärten Intimfeind, eingegangen, zusätzlich erfährt man auch viel über seine Situation als frischgebackener Opa. Der eigentliche Kriminalfall in der Geschichte tritt dabei fast ein wenig in den Hintergrund, zusätzlich werden auch Ermittlungen zu einem Kunstraub geführt.

 

Charaktere:

Protagonist Kluftinger bekommt in diesem Band erstmals eine Vita, in Rückblicken erfährt man sehr viel aus seinen Jugendjahren, deren Ereignisse ihn zu tiefst prägten, und die ihn zu dem werden ließen, der er heute ist. Auch mit einer kleinen Überraschung kann dieser Jubiläumsband aufwarten.  Nach neun Bänden wird hier nun endlich das Geheimnis um die beiden Vornamen des legendären „Kluftis“ gelüftet. Kuftingers Hang zur Sturheit kommt einmal mehr zum Tragen, nicht zuletzt dieser ist der tragische Ausgang einer Falle geschuldet. Nicht immer erscheint die Figur des Kommissars im positiven Licht, er wirkt aber vielleicht gerade deswegen äußerst menschlich.

Auch in diesem Band begegnen einem alte Bekannte, , etwa seine stets liebevolle Frau Erika, der bereits erwähnte Dr. Langhammer ist wieder mit dabei, ebenso wie das langerprobte Ermittlerteam Roland Hefele, Richard Maier, Sandy Henske, sowie Eugen Strobel sind wieder mit von der Partie, wobei letzterer diesmal eine nicht uninteressante Wesensänderung durchmacht. Es werden aber auch geschickt neue Charaktere eingebaut, etwa der geschlechts- und namenlose Enkel „Buzele“ und der Hund des Hausarztes Langhammer, der Magyar Vizsla namens Wittgenstein, der in kürzester Zeit das Herz des Allgäuer Kommissars gewinnt, und in dem dieser sogar eine Art Seelenverwandten findet.

 

Cover:

Beim Anblick des Holzkreuzes mit dem Namensschild des kultigen Kommissars schwant dem eingefleischten Kluftinger-Fan bereits Böses, nicht zuletzt deswegen lässt einen diese Cover in einer Buchhandlung fast schon magisch zu diesem Band greifen!

 

Autor:

Volker Klüpel stammt wie Kluftinger aus gebürtig Altusried, er studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Bamberg. Nach seinen Tätigkeiten für eine amerikanischen Zeitung, beim bayrischen Rundfunk und der Augsburger Allgemeinen verschrieb er sich vollständig der Schriftstellerei.

Michael Kobr stammt aus Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen unter anderem Germanistik und Romanistik und arbeitete danach als Realschullehrer, bevor er sich ebenfalls dem Schreiben zuwandte.

 

Sprecher:

Ein wie immer exzellent lesender Christian Berkel drückt der Geschichte seinen Stempel auf, zusammen mit Volker Klüpfel und Michael Kobr ein unvergleichlicher Hörgenuss! Daher würde ich unbedingt das Hörbuch der Printversion vorziehen!

 

Meinung:

Auch dieser Band trägt eindeutig die Handschrift des Autorenteams Klüpfel und Kobrs, dh wenn man die vorherigen Bände kennt, weiss man bereits im Vorfeld, dass es hier nicht um die reine Polizeiermittlung geht sondern das auch gründlich das Drumherum des Kommissars beleuchtet wird. Dies führt zu etlichen wirklich köstlichen Slapstickszenen, die einem mitunter sehr schmunzeln lassen. Manchmal verzettelt man sich allerdings auch ein wenig in Belanglosigkeiten (siehe etwa die recht lange Szene mit dem Autokauf), der die ohnehin schon sehr lange Geschichte, welche 11 Audio-CDs umfasst, unnötig in die Länge zieht.

 

Persönliche Kritikpunkte:

Bereits angesprochenes Verlieren in Belanglosigkeiten macht das Ganze phasenweise leider unnötig ein wenig langatmig.

 

Fazit:

Ein typischer, amüsanter Kluftinger Krimi, wenn vielleicht auch nicht der Beste der Serie!

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Endlich Opa! Kommissar Kluftinger ist immer noch ganz hin und weg, dass ihn Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko zum Großvater gemacht haben. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt. Darauf ein Holzkreuz - mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt Kluftinger gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Regionalzeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. Um dem Täter zuvorzukommen, muss Kluftinger tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Je mehr er herausfindet, desto klarer wird ihm, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen seine Ermittlungen erschwert. Und die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht ...

Kobr, Michael Michael Kobr, 1973 in Kempten geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Nach seinem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer, seit einiger Zeit ist er aber beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch findet Michael Kobr beim Skifahren, auf Reisen und in der Musik. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu. Kobr, Michael Michael Kobr, 1973 in Kempten geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Nach seinem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer, seit einiger Zeit ist er aber beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch findet Michael Kobr beim Skifahren, auf Reisen und in der Musik. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu. Klüpfel, Volker Volker Klüpfel, geboren 1971, teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Studiert hat er Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater - entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger. Berkel, Christian Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit 2006 ist er in der ZDF-Serie Der Kriminalist zu sehen. Für seine Hörbuch-Interpretation von Daniel Glattauers Roman Gut gegen Nordwind wurde ihm zusammen mit Andrea Sawatzki die Goldene Schallplatte verliehen.